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Hugo Broos | ||||||||
Broos im Juni 2017 als Bundestrainer von Kamerun. | ||||||||
| Persönliche Informationen | ||||||||
| Vollständiger Name | Hugo Henri Broos | |||||||
| Geburtsdatum | 10. April1952 | |||||||
| Geburtsort | Löwen, Belgien | |||||||
| Länge | 180 cm | |||||||
| Position | Innenverteidiger | |||||||
| Vereinsinformationen | ||||||||
| Aktueller Verein | Nein | |||||||
| Jugend | ||||||||
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| Senioren | ||||||||
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| Länderspiele | ||||||||
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| Ausgebildete Vereine | ||||||||
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Hugo Broos (Löwen, 10. April1952) ist ein ehemaliger BelgierFußballspieler. Nach einer langen Trainerkarriere im In- und Ausland wurde er im Februar 2016 zum Bundestrainer der . Kamerun. Ein Jahr später, am 5. Februar 2017, gewann er den Afrikanische Meisterschaft.
Als Fußballer war Broos als nüchterner, aber solider Verteidiger bekannt. Er spielte mehr als 10 Saisons für RSC Anderlecht und gewann in dieser Zeit drei nationale Titel, vier Pokale und drei europäische Pokale. Im Alter von 31 Jahren vollzog er den bemerkenswerten Wechsel zu Club Brügge, wo er dann fünf weitere Spielzeiten spielte. Broos sammelte auch 24 Kappen für die rote Teufel und nahm auch an der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. Nach seiner Karriere begann er als Trainer zu arbeiten. Broos war erfolgreich im Club Brugge aktiv, RSC Anderlecht und Excelsior Mouscron. Er wurde insgesamt viermal gewählt Trainer des Jahres. Da es ihm nach 2011 immer noch schwer fiel, im eigenen Land Arbeit zu finden, entschied er sich für einige Auslandsabenteuer.[1]
Werdegang
RSC Anderlecht
Hugo Broos trat im Alter von 11 Jahren in die Bescheidenheit ein Humbeek FC. Bereits als Jugendlicher debütierte er in der ersten Mannschaft. RSC Anderlecht bemerkte den jungen Verteidiger und holte ihn im Alter von 18 Jahren nach Brüssel. Der schüchterne Broos landete in einem Team bestehend aus Klatschern wie Paul Van Himst, Wilfried Puis und Jan Mulder. Er war nicht als technischer Fußballer bekannt, sondern als harter Arbeiter. Ein paar Tage nach dem Rücktritt des Trainers Pierre Sinibaldic Broos gab sein offizielles Debüt für die Purple & White. Er durfte Lierse SK ausfüllen für Werner Deraeve. In den letzten Saisonspielen gewann er sogar einen Startplatz.
Dann kam der Deutsche Georg Kessler. Der strenge Lehrer war bekannt für seine körperlich anstrengenden Trainingseinheiten bis in die Hände von Broos, der fortan zu einer festen Größe bei wurde RSC Anderlecht. Im Gegensatz zu Verteidigern wie Gilbert Van Binst und Erwin Vandendaele er griff kaum an. Seine Aufgabe war es vor allem, die gegnerischen Stürmer aus dem Spiel zu halten. Broos hatte einen sauberen Zweikampf, war stark am Ball und ein Beispiel für Professionalität auf und neben dem Platz.
1972 gewann er mit RSC Anderlecht zum ersten Mal das Doppelte. Vier Jahre später setzte Anderlecht seinen Erfolg in Europa fort. Broos und seine Teamkollegen erreichten das Finale der Europapokal II und besiegte die Engländer darin West Ham United mit 4-2. Obwohl Namen wie Rob Rensenbrink, Ludo Coeck und Arie Haan waren die wahren Stars des Teams, Broos war auch ein fester Bestandteil des Teams. Später in diesem Jahr besiegte auch Anderlecht Bayern München in zwei Duellen um die Europäischer Supercup. 1977 verlor die Mannschaft das Finale um den Europapokal II, aber eine Saison später RSC Anderlecht Preis wieder. Broos und seine Kollegen gewannen das Finale mit 4:0 gegen Österreich Wien. Etwa ein halbes Jahr später gewann Anderlecht nach einem Sieg gegen auch seinen zweiten europäischen Supercup FC Liverpool. Aber obwohl Broos einen wichtigen Anteil an den Erfolgen Europas hatte, wurde er nie einer der Spitzenverdiener des Teams.
Nach den goldenen Siebzigern gingen viele Spieler an andere Orte und eine neue Generation drängte sich auf den Weg. Broos wurde Anfang der 80er Jahre unter Trainer bedroht Tomislav Ivic schied wegen einer Rückenverletzung aus dem Team aus. KAA Gent zeigte Interesse an ihm, doch der Innenverteidiger blieb schließlich im Astrid Park. Angebote von französischen Clubs wie FC Sochaux und Rennes er legte sich auch neben ihn. Broos wurde durch Neuzugang in der Abwehrmitte verdrängt Luka Peruzovic und wechselte auf die rechte Flanke. Aber auch in dieser Stellung erwies sich der stets nüchtern verteidigende Vlaams-Brabanter als zuverlässiger Bauer. Anderlecht beendete die Saison 1980/81 als Meister.
1983 wurde Broos' ehemaliger Teamkollege Paul Van Himst zum Nachfolger von Ivić ernannt. Von da an konnte er mit weniger Spielmöglichkeiten rechnen. Van Himst entschied sich schließlich für Peruzović und . zentral Morten Olsen. Broos stand noch im Finale der UEFA-Pokal. Anderlecht in diesem Finale besiegt Benfica. Broos, Ludo Coeck und Frank Vercauteren sind die einzigen Spieler, mit denen wir verabredet sind RSC Anderlecht gewann drei Europapokale.
Club Brügge
1983 wurde Gilbert Van Binst Assistent von Georg Kessler bei Club Brügge. Er überzeugte seinen ehemaligen Teamkollegen Broos, ebenfalls nach Brügge zu wechseln. Nach kurzen Verhandlungen mit dem Vorsitzenden Fernand De Clerck und dem Manager Antoine Vanhove Broos hat einen Vertrag unterschrieben. Seine Erfahrung machte ihn sofort zu einem der natürlichen Anführer des Teams. In seinem ersten Jahr hat Broos mit Club keine Preise gewonnen. Erst nach der Ankunft von Henk Houwaart kehrte Club Brugge an die Spitze zurück. 1986 besiegte Blauw-Zwart den Stadtrivalen im Pokalfinale Cercle Brügge mit 3:0. Der 34-jährige Broos spielte das gesamte Spiel. Im Wettbewerb beendete Club Brugge mit so vielen Punkten wie Anderlecht. Beide Teams spielten Testspiele um den Titel. Anderlecht gewann das Spiel und krönte sich zum Meister.
Ein Jahr später zeigten Broos und seine Teamkollegen in Europa eine beeindruckende Leistung. Zuerst gewann es eine 0:2-Niederlage gegen Zenit Leningrad. Das Team aus der Sowjetunion wurde zu Hause mit 5:0 besiegt. Es war der Beginn eines bemerkenswerten Heimatrufs. In der zweiten Runde besiegte Club Yugoslav Roter Stern Belgrad 4-0, nachdem er zuerst mit 3-1 verloren hatte. Das bemerkenswerteste Duell folgte in der nächsten Runde. Das Deutsch Borussia Dortmund gewann zu Hause 3:0, kam aber im Rückspiel in die Olympiastadion 5:0 nach Verlängerung. Im Viertelfinale besiegte Club Brugge den Griechen Panathinaikos, aber im Halbfinale stellte sich heraus RCD Espanol zu stark. Die Spanier gewannen im eigenen Land mit 3:0. Brügge sorgte für einen 2:0-Sieg für die eigenen Leute.
Auch Club Brügge ging im Wettbewerb weit. Die Westflandern gewannen ihren ersten Meistertitel seit 1980. Broos war trotz seiner 36 Jahre einer der regelmäßigsten Spieler während der gesamten Saison. Zwei Wochen nach dem Wettbewerb spielte Broos mit Club Brugge gegen seinen Ex-Klub um den Supercup. Club Brugge gewann mit dem kleinsten Unterschied. Nach diesem Spiel beendete Broos seine Karriere als Fußballspieler.
Statistiken
| Jahreszeit | Verein | Liga | Liga | Tasse | europäisch | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| heiraten. | dlp. | heiraten. | dlp. | heiraten. | dlp. | heiraten. | dlp. | |||
| 1970/71 | Erste Klasse | 6 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6 | 0 | |
| 1971/72 | 28 | 0 | 6 | 0 | 1 | 0 | 35 | 0 | ||
| 1972/73 | 23 | 0 | 5 | 0 | 3 | 0 | 31 | 0 | ||
| 1973/74 | 29 | 0 | 4 | 0 | 2 | 0 | 35 | 0 | ||
| 1974/75 | 38 | 0 | 6 | 0 | 6 | 0 | 50 | 0 | ||
| 1975/76 | 23 | 0 | 4 | 0 | 5 | 0 | 32 | 0 | ||
| 1976/77 | 34 | 1 | 6 | 0 | 9 | 0 | 49 | 1 | ||
| 1977/78 | 34 | 0 | 4 | 0 | 9 | 0 | 47 | 0 | ||
| 1978/79 | 33 | 0 | 6 | 0 | 2 | 0 | 41 | 0 | ||
| 1979/80 | 20 | 0 | 4 | 0 | 1 | 0 | 25 | 0 | ||
| 1980/81 | 32 | 1 | 2 | 0 | 2 | 0 | 36 | 1 | ||
| 1981/82 | 34 | 0 | 3 | 0 | 8 | 0 | 45 | 0 | ||
| 1982/83 | 17 | 0 | 1 | 0 | 4 | 0 | 22 | 0 | ||
| 1983/84 | 34 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 37 | 0 | ||
| 1984/85 | 33 | 0 | 4 | 0 | 4 | 0 | 41 | 0 | ||
| 1985/86 | 33 | 0 | 9 | 0 | 4 | 0 | 46 | 0 | ||
| 1986/87 | 28 | 1 | 3 | 0 | 2 | 0 | 33 | 1 | ||
| 1987/88 | 33 | 0 | 4 | 0 | 8 | 0 | 45 | 0 | ||
| GESAMT | 512 | 3 | 74 | 0 | 70 | 0 | 656 | 3 | ||
Nationalmannschaft
Hugo Broos debütierte 1974 für die Nationalmannschaft Belgien. Damals war es Bundestrainer Raymond Goethals wer ihn zuerst ausgewählt hat. Broos durfte am 13. März 1974 ein ganzes Spiel gegen spielen West Deutschland. Belgien verlor 0:1. In der Nationalmannschaft musste Broos zunächst Konkurrenz von Nico Dewalque und Erwin Vandendaele. Die Nationalmannschaft konnte sich damals nicht für ein großes Turnier qualifizieren. 1979 verließ Broos aufgrund einer Rückenverletzung die Nationalmannschaft. Er hat es verpasst Europameisterschaft 1980 und sah, wie sein Ersatz Luc Millecamps komplett durchgebrochen.
Im November 1985 Bundestrainer Typ Thys von vielen Verletzten und erneut suspendiert bei Broos. Thys rief ihn zum wichtigen Stechen gegen Die Niederlande. Die Red Devils mussten rein Die Wanne verteidigt einen 1:0-Sieg gegen Orange. Belgien lag 2:0 zurück, aber ein spätes Tor von Georges Grün schaffte es immer noch, die Devils zum Weltmeisterschaft in Mexiko waren erlaubt. Anschließend gratulierte Thys dem 33-jährigen Broos und versprach ihm einen Platz in der WM-Auswahl, falls er sich nicht verletzen sollte. Broos blieb unverletzt und durfte im Juni 1986 nach Mexiko reisen.
Bei der WM spielte Broos im ersten Spiel gegen das Gastgeberland Mexiko. Die Devils verloren 1-2, woraufhin er auf der Bank landete. Im dritten Gruppenspiel wurde er als Rechtsverteidiger eingesetzt. Belgien spielte unentschieden played Paraguay und qualifizierte sich für die zweite Runde. Darin besiegten die Red Devils die Sovietunion nach Erweiterungen. Im Viertelfinale war Spanien auf dem Programm. Sein Teamkollege in Brügge, Jan Ceulemans, gab Belgien die Führung. Broos kam am Ende des Spiels für den Angreifer ins Spiel Danny Veyt. Bundestrainer Thys hoffte, die Führung zu halten, sah aber wenig später, wie Spanien den Ausgleich schaffte. Es gab Überstunden und schließlich Strafen. Broos schoss den dritten Elfmeter für Belgien und traf. Die Red Devils gewannen schließlich 4:3. Im Halbfinale gegen die Argentinien vom Starfußballer Diego Maradona Broos handelte nicht. Die Devils verloren das Spiel 2:0. Im Spiel um Platz drei verlor Belgien mit 2:4 gegen Frankreich.
| Länderspiele von Hugo Broos für | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| № | Datum | Wettbewerb | Ausschlag | Liga | Tore |
| Als Spieler von | |||||
| 1 | 13.03.1974 | 1 – 0 | Freundlich | 0 | |
| 2 | 08.09.1974 | 0 – 2 | EM-Qualifikation | 0 | |
| 3 | 12.10.1974 | 2 – 1 | EM-Qualifikation | 0 | |
| 4 | 07.12.1974 | 0 – 0 | EM-Qualifikation | 0 | |
| 5 | 06.09.1975 | 1 – 0 | EM-Qualifikation | 0 | |
| 6 | 10.11.1976 | 2 – 0 | WM-Qualifikation | 0 | |
| 7 | 26.01.1977 | 2 – 1 | Freundlich | 0 | |
| 8 | 26.03.1977 | 0 – 2 | WM-Qualifikation | 0 | |
| 9 | 03.09.1977 | 4 – 0 | WM-Qualifikation | 0 | |
| 10 | 26.10.1977 | 1 – 0 | WM-Qualifikation | 0 | |
| 11 | 16.11.1977 | 3 – 0 | WM-Qualifikation | 0 | |
| 12 | 21.12.1977 | 0 – 1 | Freundlich | 0 | |
| 13 | 22.03.1978 | 1 – 0 | Freundlich | 0 | |
| 14 | 19.04.1978 | 0 – 0 | Freundlich | 0 | |
| 15 | 11.10.1978 | 1 – 1 | EM-Qualifikation | 0 | |
| 16 | 15.11.1978 | 1 – 0 | Freundlich | 0 | |
| 17 | 28.03.1979 | 1 – 1 | EM-Qualifikation | 0 | |
| 18 | 02.05.1979 | 0 – 0 | EM-Qualifikation | 0 | |
| Als Spieler von | |||||
| 19 | 20.11.1985 | 2 – 1 | WM-Qualifikation | 0 | |
| 20 | 19.02.1986 | 3 – 0 | Freundlich | 0 | |
| 21 | 19.05.1986 | 1 – 3 | Freundlich | 0 | |
| 22 | 03.06.1986 | 2 – 1 | WM-Endrunde | 0 | |
| 23 | 11.06.1986 | 2 – 2 | WM-Endrunde | 0 | |
| 24 | 22.06.1986 | 1 – 1 | WM-Endrunde | 0 | |
Trainer
RWDM
1988 hörte er auf, Fußball zu spielen. Es gab Pläne, Broos zum Technischen Direktor bei Blauw-Zwart zu befördern, aber dazu kam es am Ende nicht. KSV Oudenaarde versuchte ihn als Spielertrainer zu rekrutieren, nahm dieses Angebot jedoch nicht an, woraufhin er als Trainer bei . begann RWDM. Er arbeitete dort unter dem technischen Direktor Paul Van Himst. Nach einer Niederlage gegen den Club Brügge am letzten Spieltag stieg RWDM in die zweite Klasse, woraufhin Broos Cheftrainer wurde und sofort wieder in die höchste Spielklasse aufstieg.
Club Brügge
Nach drei Spielzeiten beim Brüsseler Club kehrte Broos zum Club Brugge zurück. Er ist ihm gefolgt Georges Leekens auf. Kapitän und Galionsfigur Jan Ceulemans hatte es aufgegeben und so gab Broos die Kapitänsbinde weiter Franky Van der Elst. Mit Spielern wie Van der Elst, Daniel Amokachic, Gert Verheyen, Vital Borkelmans, Dany Verlinden und Lorenzo Staelens Broos hatte ein starkes Team. Bereits in seiner ersten Saison wurde er Meister mit Blau und Schwarz. Danach dominierte Anderlecht über mehrere Spielzeiten die belgische Liga, doch Mitte der 90er Jahre übernahm wieder Blauw-Zwart. 1995 führte Broos sein Team zum Pokalsieg. Ein Jahr später gewann Club sogar das Double. Broos selbst wurde 1992 und 1996 genannt Trainer des Jahres.
Mouscron
1997 tauschte er Club Brugge gegen Excelsior Mouscron. Der Verein aus dem Hennegau war ein Jahr zuvor in die erste Liga aufgestiegen und auf Anhieb Dritter geworden. Broos hat Spieler wie bei Mouscron Steve Dugardein, Zoran Ban, Yves Vanderhaeghe und Gordan Vidovic unter seiner Obhut. In seiner ersten Saison fiel Mouscron in die Mittelklasse zurück, aber mit der Ankunft von Spielern Frederic Pierre, Axel Lawaree und die Brüder Marcin und Michał ewłakow Mouscron wuchs wieder zu einem Sub-Topper heran. 2002 erreichte Broos mit Mouscron das Pokalfinale, verlor aber mit 1:3 gegen seinen vorherigen Arbeitgeber.
RSC Anderlecht
Nach der Abreise von Aime Antheunis für die Nationalmannschaft schien Broos die richtige Person für seine Nachfolge als Trainer von RSC Anderlecht. Broos kehrte zu dem Verein zurück, für den er 13 Saisons gespielt hatte. In seiner ersten Saison gelang es ihm nicht, Anderlecht zum Titel zu führen. Aber ein Jahr später lief es etwas glatter. Broos eingeführt mit Vincent Kompany eines der größten belgischen Talente und gewann mit den Purple & White seinen dritten Titel als Trainer. Nach der Saison wurde er auch zum dritten Mal gewählt Trainer des Jahres.
Anderlecht konnte sich eine Saison später für die Qualifikation qualifizieren Champions League, aber in der Gruppenphase verloren die Purple & White jedes Spiel. Broos' Position bei RSC Anderlecht kam zum Stillstand. Einen Monat nach der Winterpause wurde er zum ersten Mal in seiner Karriere entlassen. Broos wurde von seinem Assistenten und ehemaligen Teamkollegen Frank Vercauteren abgelöst.
Genk
Im Juni 2005 wurde er als Trainer von trainer KRC Genk. In seiner ersten Saison wurde er mit den Limburgern Fünfter in der Liga. Ein Jahr später kämpfte Genk lange Zeit um den Titel. Am 30. September 2006 gewann der Verein im Astridpark mit 1:4, doch am Ende wurde Anderlecht Meister. Genk wurde Vizemeister und verpasste knapp einen dritten Titel. Broos wurde danach zum vierten Mal gewählt Trainer des Jahres. Am 23. Februar 2008, nach einer 0:1-Niederlage im Derby gegen STVV und 2 von 21 in den letzten sieben Spielen trennten sich Broos und Genk im gegenseitigen Einvernehmen.
Panserraikos und Trabzonspor
Im Dezember 2008 unterzeichnete Broos einen Sechsmonatsvertrag mit Panserraikos FC.[2] Es war sein erster Auslandseinsatz. Es gelang ihm, das Team in der höchsten Spielklasse zu halten. Sechs Monate später startete Broos sein zweites Auslandsabenteuer mit der Türken Trabzonspor, wo er Trainer und technischer Leiter wurde. Am 22. November 2009 wurde er nach der fünften Niederlage dieser Saison entlassen.
Zulte Waregem
Nach fast einem Jahr ohne Verein unterschrieb er am 27. Oktober 2010 einen 1,5-Jahres-Vertrag. Zulte Waregem, wahr Bart De Rover wurde nach den enttäuschenden Ergebnissen entlassen.[3] Am 23. Mai 2011 wurde seine Stelle als Trainer bei Zulte Waregem beendet.
al-jazira
Im August 2011 trat Broos bei Al-Jazira-Club 's Assistent Frank Vercauteren, der damals Broos' Assistent bei Anderlecht war. Auch bei Anderlecht spielten die beiden in der Vergangenheit zusammen. Im März 2012 wurden sie gemeinsam rausgeschmissen.
JS Kabylie
Anfang Juli 2014 bewarb sich Broos, der sich Anfang des Jahres bei der zweiten Liga bewarb Einheit Aalst, als Cheftrainer bei den algerischen JS Kabylie.[4][5] Der 62-jährige Trainer wurde im August 2014 mit einem tödlichen Zwischenfall konfrontiert. Kabylie-Anhänger waren mit der 1:2-Niederlage ihres Teams nicht zufrieden und bewarfen die Spieler mit Steinen von der Tribüne. Ein Geschoss traf den kamerunischen Stürmer Albert Ebossé am Kopf, woraufhin er starb.[6] Am 26. September 2014 trat Broos aus dem Verein zurück, unter anderem wegen zu starker Einmischung des Vereinsvorsitzenden.[7]
NA Hussein Dey
Ende November 2014 begann Broos wieder als Cheftrainer in der algerischen Liga beim Fußballverein zu arbeiten NA Hussein Dey. Am 1. Februar 2015 endete das Abenteuer und er wurde wegen schlechter Ergebnisse entlassen.[8] Einen Tag später hat der algerische Fußballklub dem belgischen Trainer erneut sein Vertrauen ausgesprochen. Broos, der weniger als drei Monate beim Abstiegskandidaten angestellt ist, bleibt in Algerien aktiv. Sein Assistent Farid Zamiti wurde entlassen.[9]
Kamerun
Am 18. Februar 2016 wurde Broos Bundestrainer von Kamerun. Es war sein erstes Mal als Bundestrainer.[10] Im Juni 2016 qualifizierte er sich mit Kamerun für die Afrika-Cup 2017.[11] Kamerun wurde in der Endrunde Zweiter in Gruppe A und wechselte dann then Senegal und Ghana Damit steht das Land zum siebten Mal im Finale.
Im Finale, Ägypten besiegt von 2-1. Ersatz Nicolas N'Koulou und Vincent Abubakar sicherte den Sieg, nachdem Mohamed Elneny hatte Ägypten in der ersten Halbzeit eine ägyptische Führung beschert. Es war der fünfte Gesamtsieg Kameruns. Broos wurde der erste belgische Trainer seit Raoul Daaufresne de la Chevalerie auf der Olympische Sommerspiele 1920 der bei einer internationalen Endrunde für Nationalmannschaften einen Preis gewonnen hat.
Kamerun konnte sich anschließend nicht für die WM 2018 in Russland und verabschiedete sich daher am 4. Dezember 2017 von Broos.[12]
KV Ostende
In der Saison 2017/18 KV Ostende-Vorsitzende Marc Coucke Fußballverein RSC Anderlecht Über. Infolge der Übernahme hat Coucke gemeinsam mit Sportdirektor Luc Devroe die Überführung nach Anderlecht. Peter Callant übernahm die Funktion des Vorsitzenden von Ostende und am 1. März 2018 wurde Broos als neuer Sportdirektor vorgestellt.[13][14] Seine erste wichtige politische Handlung in Ostende war die Ernennung von Gert Verheyen als Trainer für die neue Saison 2018-2019. Verheyen kommt mit seinen Assistenten zusammen Franky Van der Elst und Patrick Creemers aus der nationalen U19. Sie alle unterzeichneten einen Vertrag über drei Spielzeiten und wurden am 25. April offiziell vorgestellt. Anfang März 2019 übernahm er den Trainerposten von Verheyen, nachdem Verheyen als Trainer des KV Oostende zurückgetreten war. Ende April wurde bekannt, dass Broos mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern des Küstenteams zurücktritt. Als Trainer wurde er von Co-Trainer Van der Elst abgelöst.[15]
Statistiken als Trainer
| Jahreszeit | Verein | Funktion | Liga | Bundesliga | Nationale Pokale | Kontinental | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Streichhölzer | profitieren | Zeichnen | Verlust | Endstand | Bei Entlassung verdiente Punkte | Streichhölzer | profitieren | Zeichnen | Verlust | Streichhölzer | profitieren | Zeichnen | Verlust | ||||
| 1988-89 | RWD Molenbeek | Trainer | Erste Klasse | 34 | 10 | 5 | 19 | 17. (Abstieg) | 2 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 1989-90 | Zweite Klasse | 30 | 18 | 10 | 2 | 1. (Förderung) | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| 1990-91 | Erste Klasse | 34 | 10 | 8 | 16 | 12. | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| 1991-92 | Club Brügge | 34 | 21 | 11 | 2 | 1 | 2 | 1 | 0 | 1 | 8 | 6 | 0 | 2 | |||
| 1992-93 | 34 | 16 | 8 | 10 | 6. | 2 | 1 | 0 | 1 | 10 | 5 | 1 | 4 | ||||
| 1993-94 | 34 | 20 | 13 | 1 | 2. | 4 | 3 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
| 1994-95 | 34 | 21 | 7 | 6 | 3. | 5 | 5 | 0 | 0 | 4 | 4 | 1 | 1 | ||||
| 1995-96 | 34 | 25 | 6 | 3 | 1 | 5 | 4 | 0 | 1 | 4 | 1 | 1 | 2 | ||||
| 1996-97 | 34 | 22 | 5 | 7 | 2. | 2 | 1 | 0 | 1 | 8 | 3 | 3 | 2 | ||||
| 1997-98 | Excelsior Mouscron | 34 | 11 | 8 | 15 | 10 | 3 | 2 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| 1998-99 | 34 | 19 | 9 | 6 | 4. | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
| 1999-00 | 34 | 16 | 9 | 9 | 4. | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
| 2000-01 | 34 | 15 | 8 | 11 | 7. | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||||||
| 2001-02 | 34 | 17 | 5 | 12 | 6. | 4 | 3 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
| 2002-03 | RSC Anderlecht | 32 | 23 | 2 | 7 | 2. | 2 | 1 | 0 | 1 | 8 | 5 | 1 | 2 | |||
| 2003-04 | 34 | 25 | 6 | 3 | 1 | 3 | 2 | 0 | 1 | 10 | 5 | 2 | 3 | ||||
| 2004-05 | 20 | 14 | 3 | 3 | / | 45/60 | 2 | 1 | 0 | 1 | 8 | 1 | 0 | 7 | |||
| 2005-06 | KRC Genk | 34 | 16 | 9 | 9 | 5. | 2 | 1 | 0 | 1 | 4 | 2 | 1 | 1 | |||
| 2006-07 | 34 | 22 | 6 | 6 | 2. | 2 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||||
| 2007-08 | 23 | 8 | 7 | 8 | / | 31/69 | 2 | 1 | 0 | 1 | 2 | 1 | 0 | 1 | |||
| 2008-09 | panserraikos | Superliga | 15 | 3 | 5 | 7 | 15. | ||||||||||
| 2009-10 | Trabzonspor | Superliga | 13 | 5 | 3 | 5 | / | 18/39 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 1 | 0 | 1 | |
| 2010-11 | Zulte Waregem | Erste Klasse | 24 | 8 | 7 | 9 | 11. | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| 2014-15 | JS Kabylie | Ligue-Profi 1 | 5 | 3 | 1 | 1 | / | 10/15 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 2014-15 | NA Hussein Dey | Ligue-Profi 1 | 10 | 3 | 3 | 4 | / | 12/30 | 2 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 2018-19 | KV Ostende | Interimstrainer | Erste Klasse | 8 | 2 | 2 | 4 | / | 8/24 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Statistik als Bundestrainer
| Zeitspanne | Pflug | Funktion | Streichhölzer | profitieren | Gleich | Verlust | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Loslegen | Ende | ||||||
| 13/02/2016 | 04/12/2017 | Kamerun | Bundestrainer | 24 | 10 | 9 | 5 |
Ehrungen
Als Spieler
| Liga | Nummer | Jahre | |||
|---|---|---|---|---|---|
| National | |||||
| Belgischer Meister | 4x | 1972, 1974, 1981, 1988 | |||
| Belgischer Pokal | 5x | 1972, 1973, 1975, 1976, 1986 | |||
| Supercup | 2x | 1986, 1988 | |||
| Jules Pappaert-Trophäe | 2x | 1977, 1983 | |||
| Freundlich | |||||
| Brügge Metten | 1x | 1984 | |||
| europäisch | |||||
| Europapokal II | 2x | 1976, 1978 | |||
| Europäischer Supercup | 2x | 1976, 1978 | |||
| UEFA-Pokal | 1x | 1983 | |||
Übersicht nationale und internationale Wettbewerbe
| Jahreszeit | Liga | Tasse | EC I | JB | EG II | EG III | Weltmeisterschaft | EK |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1970/71 | 1/2 | – | 1/8 | – | – | – | – | |
| 1971/72 | – | – | – | 1/32 | – | – | ||
| 1972/73 | 6. | 1/8 | – | – | – | – | – | |
| 1973/74 | 1/8 | – | – | 1/16 | – | – | – | |
| 1974/75 | 1/4 | – | – | – | – | – | ||
| 1975/76 | – | – | – | – | – | |||
| 1976/77 | – | – | – | – | – | |||
| 1977/78 | 1/8 | – | – | – | – | – | ||
| 1978/79 | 1/2 | – | – | 1/8 | – | – | – | |
| 1979/80 | 5. | 1/4 | – | – | – | 1/32 | – | – |
| 1980/81 | 1/16 | – | – | – | 1/32 | – | – | |
| 1981/82 | 1/8 | 1/2 | – | – | – | – | – | |
| 1982/83 | 1/8 | – | – | – | – | – | ||
| 1983/84 | 1/8 | – | – | – | – | – | – | |
| 1984/85 | 1/8 | – | – | – | 1/16 | – | – | |
| 1985/86 | – | – | – | 1/16 | 4. | – | ||
| 1986/87 | 1/8 | – | – | 1/16 | – | – | – | |
| 1987/88 | 1/4 | – | – | – | 1/2 | – | – |
als Trainer
| Liga | Nummer | Jahre | |||
|---|---|---|---|---|---|
| National | |||||
| Belgischer Meister | 3x | 1992, 1996, 2004 | |||
| Belgischer Pokal | 2x | 1995, 1996 | |||
| Belgischer Supercup | 4x | 1991, 1992, 1994, 1996 | |||
| Jules Pappaert-Trophäe | 1x | 1995 | |||
| International | |||||
| 1x | 2017 | ||||
| Individuell | |||||
| Trainer des Jahres | 4x | 1992, 1996, 2004, 2007 | |||
Literaturverzeichnis
- Hugo Broos – Immer gewinnend, Biographie von Hugo Broos, geschrieben von Filip Osselaer - ISBN 978-90-8931-779-7
| Belgien – Weltmeisterschaft 1986 (vierter Platz) | ||
|---|---|---|
1 Puh ·2 Gerets ·3 F. Van der Elst ·4 Der Wolf ·5 Renquin ·6 Vercautere ·7 Vandereycken ·8 scifo ·9 Vandenbergh ·10 desmet ·11 Ceulemans | ||
| Vorgänger: René Vandereycken | Belgischer Fußballtrainer des Jahres 1992 | Nachfolger: Walter Meeuws |
| Vorgänger: Robert Waseige | Belgischer Fußballtrainer des Jahres 1996 | Nachfolger: Eric Gerets |
| Vorgänger: Trond Sollied | Belgischer Fußballtrainer des Jahres 2004 | Nachfolger: Trond Sollied |
| Vorgänger: Francky Dury | Belgischer Fußballtrainer des Jahres 2007 | Nachfolger: Michel Preud'homme |
| Vorgänger: Erwin Vandendaele | Trainer von RWD Molenbeek 1988-1991 | Nachfolger: Ladislav Novak |
| Vorgänger: Georges Leekens | Trainer des Club Brügge 1991-1997 | Nachfolger: Eric Gerets |
| Vorgänger: Aime Antheunis | Trainer des RSC Anderlecht 2002-Feb. 2005 | Nachfolger: Frank Vercauteren |
| Vorgänger: René Vandereycken | Trainer des KRC Genk 2005-2008 | Nachfolger: Ronny Van Geugden |
| Vorgänger: Giannis Papakostas | Trainer von Panserraikos F.C. 2008-2009 | Nachfolger: Guillermo Hoyos |
| Vorgänger: Ersun Yanal | Trabzonspor-Trainer 2009-2010 | Nachfolger: Senol Gunes |
| Vorgänger: Bart De Rover | Trainer von Zulte Waregem 2010-2011 | Nachfolger: Darije Kalezic |
| Vorgänger: Azzedine Ait Djoudic | Trainer von JS Kabylie 2014-2015 | Nachfolger: François Ciccolini |
| Vorgänger: Azzedine Ait Djoudic | Trainer von NA Hussein Dey 2014-2015 | Nachfolger: Meziane Ighil |
| Vorgänger: Volker Finke | Nationaltrainer Kameruns 2016-2017 | Nachfolger: Clarence Seedorf |
| Vorgänger: Gert Verheyen | Trainer von KV Oostende 2018-2019 | Nachfolger: Kare Ingebrigtsen |