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Ida Noddack (Lackhausen, 25. Februar 1896 – Bad Neuenahr, 24. September 1978), geboren Ida Eva Tacke[1] war ein Deutsch Chemiker und Physiker. 1934 führte sie als erste das Konzept der Kernspaltung vorgeschlagen, nach Experimenten von Enrico Fermic.[2] Zusammen mit ihrem Mann Walter Noddack und Otto Berg entdeckte sie in 1925 das Element Rhenium.[2]
Biografie
Sie Bachelor-Abschluss und Promotion Ida Tacke erhielt beide Technische Universität Berlin 1919 bzw. 1921.[1] 1925 wurde sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Physikalisch-Technische Reichsanstalt. Im Jahr 1926 heiratete sie Werner Noddack.[2] Wenn Hitler an die Macht kamen, wurden Frauen von der Arbeit entmutigt,[3] und schließlich musste Noddack ihren Job aufgeben.[4] 1956 begann sie für Staatliches Forschungsinstitut für Geochemie in Bamberg.[2]
Elemente 43 und 75
Zusammen mit Walter Noddack versuchte sie die Elemente 43 und 75 zu entdecken, um Periodensystem von Mendelejew ergänzen. 1925 veröffentlichten sie zusammen mit dem Physiker Otto Berg einen Artikel über die Entdeckung der beiden Elemente, die sie Rhenium nennen (Ordnungszahl 75) und masurium (Ordnungszahl 43), nach dem Fluss Rhein und die Region Masuren.[2] Mit Hilfe des Spezialisten Otto Berg nutzten sie röntgen mit ihren Fundstücken. Die Entdeckung von Rhenium wurde von anderen bestätigt, aber ihre Entdeckung von Masurium ist seit Jahren Gegenstand vieler Debatten. Man geht nun davon aus, dass ihre Messgeräte zu schwach waren, um dies nachweisen zu können. Im Gegensatz zu vielen anderen, die nach den beiden fehlenden Elementen suchten, nahmen Tacke und Noddack an, dass die Eigenschaften der gesuchten Elemente den Elementen entsprechen würden, die horizontal (und nicht vertikal) neben den beiden Elementen im Periodensystem liegen.[2]
Kernspaltung
1934 veröffentlichte Fermi einen Artikel als Reaktion auf Neutronenbombardierungen von Uran. In diesem Artikel stellte er die Hypothese auf, dass transuranische Elemente entstanden war. Noddack veröffentlichte daraufhin einen Artikel, in dem sie die Hypothese der Kernspaltung empfohlen. Dies wurde in der wissenschaftlichen Welt kaum ernst genommen. Als Gründe werden ihre umstrittenen Behauptungen zur Entdeckung des Masuriums, die Tatsache, dass sie selbst keine Uranexperimente durchführte, und die damaligen Schwierigkeiten der Frauen, angehört zu werden, genannt.[5] Am Ende war es Lise Meitner und Otto Frisch der 1938 eine Kernspaltung theoretisch begründete.[6]
Preise
1931 erhielt Noddack den Liebig-Medaille des Verband Deutscher Chemiker.[7] Nach ihr sind Straßen in Lackhausen (Wezel) benannt, Emden und Ingolstadt: Ida-Noddack-Straße.
Literaturverzeichnis
- Tacke, I. & Holde, D. (1921). Über Anhydride höherer aliphatischer Fettsäuren. Berlin. Dissertation. (Über Anhydrid höher aliphatisch Fettsäuren).
- Tacke, I., Noddack, W. & Berg, O. (1925). Zwei neue Elemente der Mangangruppe: Chemischer Teil. Berlin. (Zwei neue Elemente im Mangangruppe, chemischer Teil)
- Noddack, I. (1934). über das Element 93. Angewandte Chemie, 47: 653–655. doi: 10.1002/ange.19340473707. (Über Element 93)[8]
- Noddack, I. & Noddack, W. (1933). Das Rhenium. Leipzig: Leopold Foss. (Renium)
- Noddack, W. & Noddack, I. (1937). Aufgaben und Ziele der Geochemie. Freiburger Wissenschaftliche Gesellschaft, Hft. 26. Freiburg im Breisgau: H. Speyer, H.F. schulz. (Aufgaben und Ziele der Geochemie)
- Noddack, I. & Noddack W. (1939). Die Häufigkeiten der Schwermetalle in Meerestieren. Arkiv für Zoolog, Bd. 32, A, Nr. 4. Stockholm: Almqvist & Wiksell. (die Mengen an Schwermetallen in Meerestieren)
- Noddack, I. (1942). Entwicklung und Aufbau der Chemiewissenschaft. Freiburg i.Br: Schulz.[9] (Entwicklung und Struktur der chemischen Wissenschaft)
Nüsse
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