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Isaac Groneman (Zutphen, 15. August1832 – Yogyakarta, 2. Dezember1912) war ein NiederländischArzt im Niederländisch-Ostindien und Indonesischer Experte. Berühmtheit erlangte er durch seine zahlreichen Veröffentlichungen zur javanischen Kultur und Antike.
Werdegang
Persönlich
Groneman wurde 1832 in Zutphen als Sohn von Johannes Casparus Theodorus Groneman und Florentia Adriana Francina de Bruin geboren. Er heiratete Johanna Amalia de Wilde (durch Bevollmächtigung) am 23. August 1860. Aus dieser Ehe ging eine Tochter hervor, Theodora Maria Bernardina Justina Groneman; Sie heiratete Pieter Jan BijleveldNach dem Tod seiner Frau 1903 heiratete Groneman 1904 Radhen Ajoe Retno Kasyan.
Arzt und Publizist
Groneman studierte Medizin und praktizierte dann eine Weile als Geburtshelfer in Zutphen und Fortschritt. 1858 ging er nach Niederländisch-Ostindien, wo er zum ersten Mal eintritt Bandung und ließ sich dann dauerhaft in Yogyakarta nieder, wo er Leibarzt der Sultan. In Java angekommen, wurde Groneman von der traditionellen javanischen Kultur fasziniert, vor allem, als er sie in der Sultanat von Yogyakarta, und durch die Hindu--Javanisch Denkmäler, die zu seiner Zeit noch größtenteils baufällig waren. So war er zum Beispiel persönlich an der Ausgrabung des Prambanan in der Nähe von Yogyakarta. Darüber hinaus veröffentlichte er regelmäßig über die von ihm so genannten „javanischen Bedingungen“, wie z Konkubinat, den indigenen Rechtsprozess und soziale Fragen, die sich aus den Regeln und Vorschriften der niederländischen Kolonialregierung ergaben.
Groneman und die javanische Kris
Groneman wird für seine Erforschung der Javaner bekannt bleiben kris. Als einer der ersten interessierten Ausländer besuchte er Schmiedesitzungen von a empu, dem javanischen Büchsenmacher, und dokumentierte, wie die komplizierte Krisklinge mit ihrer typischen dekorativen Linienstruktur entstand.
Dieses sogenannte Pamor-Technik, entsteht durch häufiges Schmieden und Bearbeiten von Lagen unterschiedlicher Stähle.“ Groneman berichtete in zwei bahnbrechenden Artikeln über seine Forschungen. Mit diesem und einer Reihe kleinerer Artikel wollte er auch die unter dem Einfluss der Neuzeit schnell verschwindende Handwerkskunst der Krissmiden der intellektuellen Welt und der niederländischen Verwaltung in Niederländisch-Ostindien bekannt machen, die sich dann verpflichten müsste selbst für eine Rettungsaktion. Trotz Gronemans Hilferufen kam jedoch kaum eine Reaktion. Im Alter von 80 Jahren nahm er sich das Leben.
Bibliographie auswählen
- 1874 Tagebuchblätter eines indischen Arztes, 2 Teile. Groningen.
- 1875 indische Skizzen, 2 Teile. Zutphen.
- 1879 Richtig oder falsch? Neue indische Skizzen, 2 Teile. Dordrecht.
- 1882 Fürstenstaaten. Dordrecht.
- 1888 Im Kedaton in Jogjakarta, Leiden, E. J. Brille
- 1904 'Pamor-Schmiede', in: Surabaya Fachzeitschrift, 16.07.1904.
- 1906 Der Fortschritt der Pamor Schmiedekunst, Meteor und Nickel Pamor, Surabaya: H. Van Ingen.
- 1907 Buddhistische Tempelruinen im Praga-Tal, Tjandis Baraboedoer, Mendoet und Pawon. Semarang: G.C.T. van Dorp & Co.
- 1910 „Was wird aus Pamors Schmiedekunst?“, in: Die Kolonialwoche 10, Nr. 35, S. 4-5.
- 1910 Pamor-Waffen. semarang.
- 1910 „Der Kris der Javaner“, in: Internationales Archiv für Ethnographie voll. 19, S. 91-109; 123-161; 179-211 Tabelle XXV-XXXIV.
- 1913 'Der Kris der Javaner II, Das Reine Nickel als Pamor', in: Internationales Archiv für Ethnographie voll. 23, pp. 129-137 Tabelle VIII-X.
- 2009 Der javanische Kris. Leiden, KITLV-Presse. ISBN 978-90-6718-329-1
Literatur
- Düren, David van (2009). „Vorwort“ und „Einleitung“, in: Isaäc Groneman, Der javanische Kris (übers. aus 'Der Kris der Javaner', 1910-1913). Führen.
- Adam, E (2012): 'The Contextualization of the Groneman Collection from the National Museum of Ethnology in Leiden'. Im: Die mystische Welt von Nusantara, voll. 1, Nr. 1