WikiDer > Isidore Heyndels

Isidore Heyndels

Isidore Heyndels (Vilvoorde, 2. November1887 - Dachau, 22. Dezember1942) war ein BelgierSenator.

Lebenszyklus

Isidore Heyndels war das einzige der sieben Kinder der Familie Heyndels, das Erster Weltkrieg überlebt. Diesen Krieg verbrachte er als Kriegsgefangener in einem holländischen Lager.

Seine ersten Schritte in der Arbeiterbewegung machte er im sozialistischen Lager. Als Metallarbeiter wurde er in der Centrale der Metaalbewerkers van België (CMB) tätig, wurde ständiger Sekretär der Abteilung Vilvoorde und war Mitte der 1920er Jahre Mitglied des Ausschusses des Brüsseler Gewerkschaftsbundes, der dem sozialistische Syndicale-Kommission-SK. Ab 1921 war er Sekretär der BWP im Kanton Vilvoorde. Von 1921 bis 1926 war er Sozialist Stadtrat aus Vilvoorde.

Er widersetzte sich dem sogenannten Bewegung Mertens, in dem ab 1924 Kommunisten aus der SK vertrieben wurden. Zusammen mit mehreren anderen Dissidenten, darunter Emile Marchand und Arthur Vercruyce, gründete er die Zeitschrift Einheit.

1928 wechselte er an die Kommunistische Partei Belgiens und wurde 1936 zum Senator für den Bezirk Brüssel gewählt. Als Mitglied des Zentralkomitees seiner Partei war er Sprecher der Kommunisten im Senat. Im Mai 1940 wurde er an die Franzosen deportiert Vernet.

Nach seiner Rückkehr wurde er zu einer Schlüsselfigur für kommunistische Aktivitäten in der Brüsseler Peripherie. Er schloss sich dem an Widerstand das heimliche Blatt gründen Der Kampf. Kurz nach dem 22. Juni 1941 (Angriff auf die Sowjetunion) wurde er inhaftiert Breendonk und dann abgeschoben nach Neuengamme und nach Dachau, wo er umkam.

Er wurde nach dem Befreiung im Senat ersetzt durch Jean Taillard.

Literatur

  • Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen 1972.

Externer Link