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Jaap Lohnmacher (Haarlem, 6. Januar1906 – 28. Januar1972) war ein niederländischer Maler und einer der ersten Materie Maler in den Niederlanden.
Jugend und Bildung
Jaap Wagemaker wurde als Sohn eines Sattlers/Polsterers im Zentrum von Haarlem geboren. Aufgrund eines Mangels an seiner linken Hüfte wurde er in jungen Jahren schlaff. Infolgedessen blieb er von der Schule viel zu Hause und zeichnete viel. Mit 14 ging er in die Schule für Architektur, dekorative Kunst und Kunsthandwerk in Haarlem und folgte dort der Richtung Dekorativer Kunst. Hier wurde der Grundstein für seine spätere gründliche Kenntnis aller Arten von Materialien gelegt. Er erhielt Unterricht vom Bildhauer Jan Bronner. Darüber hinaus lehrte der damalige Direktor Philosophie, orientalische Religionen und Kunstgeschichte. Später entwickelte Jaap Wagemaker ein umfassendes Interesse an den Riten und Symbolen ethnischer Völker. Obwohl er sich während seiner Ausbildung im Zeichnen hervortat, konzentrierte er sich lieber auf die Malerei. Dies war jedoch in Haarlem nicht gegeben. Da er für die Rijksakademie erhielt kein Stipendium in Amsterdam, er blieb Autodidakt. In den Jahren nach seiner Ausbildung sicherte er seinen Lebensunterhalt unter anderem durch das Dekorieren von Lampen; außerdem erhielt er manchmal Arbeitslosengeld.
Arbeit
Das frühe Werk
Wagemaker malte zunächst die sichtbare Welt, wenn auch in einem expressionistischen Stil, in dem der Einfluss des belgischen Expressionisten Konstanter Permeke war klar zu erkennen, später war es poetischer the Herman Kruyder die seine Arbeit beeinflusste Um 1930 lebte Wagemaker eine Zeitlang in Paris und arbeitete mit dem Maler Piet van Egmond zusammen. Damals begann er auf den dortigen Flohmärkten völkerkundliche Objekte zu sammeln, während der Kriegsjahre 1940-1945 weigerte er sich, Mitglied der von den Deutschen gegründeten Kultuurkamer zu werden und konnte daher in diesen Jahren weder Material erwerben noch ausstellen. Er heiratete und zog nach Bilthoven.
Die Pariser Jahre nach 1945
Nach dem Krieg zog Wagemaker nach Amsterdam und bekam dort ein Atelier im Komplex in der Zomerdijkstraat. Stilistisch war er wie so viele andere Künstler dieser Jahre beeinflusst von Picasso. Er war dann fasziniert von Kobra durch Anton Rooskens und Corneille, entdeckte dabei aber, dass seine Ausdrucksweise dort nicht zu finden war. Außerdem hielt er sich für zu alt, um bei Cobra mitzumachen: Nach einer Scheidung und einer zweiten Ehe zog er 1952 mit seiner Frau Didi van der Meer nach Paris. Hier wurde er von der Arbeit von gefesselt Jean Dubuffet, Fautrier, Wols und die andere Materie Maler. Auch die Arbeit des Italieners Alberto Burric der seine Kunstwerke oft aus Jute und Gips baute und der spanische Maler Antoni Tapies seine 'Wand'-Bilder hatten einen großen Einfluss auf Wagemaker und stellten für ihn lange Zeit eine Inspirationsquelle dar. Zurück in den Niederlanden gab es kein Interesse an dieser Kunst, von der Wagemaker während seiner Arbeit mit seiner Arbeit ein Teil geworden war. 1958 kehrte er nach Paris zurück und arbeitete einige Zeit im Atelier von Kees van Bohemia in der Rue Santeuil, wo auch einige der Cobra-Künstler arbeiteten. Hier lernte er den flämischen Materiemaler Bram Bogart kennt.
Die spätere Arbeit
Ab 1960 begann sich die typische materielle Kunst des Wagemaker herauszubilden: abstrakte Assemblagen, deren Relief in großen, stabilen Formen mit allerlei Teilen, Pfeifen und Schalen und anderen Materialien aufgebaut wurde. In diesen robusten Materialmalereien wurden Stahlteile, Jutetücher, Gips, Schiefer, Holzstücke, aber auch Muscheln zu einer sehr engen und zusammenhängenden Komposition zusammengefügt. Die Farbschemata seiner Assemblagen sind oft erdige Farben, mit gelegentlichen Ausnahmen. Einige dieser Arbeiten erinnern stark an Ansichten aus einem Flugzeug, an Dörfer und Weiler in Afrika oder Asien. Die Konstruktion seiner Baugruppen ist sehr solide und hochwertig verarbeitet, im Gegensatz zur Praxis anderer materieller Künstler, insbesondere aus Frankreich.
Anerkennung
Die Arbeit von Wagemaker fand damals beim französischen Publikum von 1950 nicht viel Anklang. Er hatte Erfolg in Deutschland nach einem Tipp von Anton Rooskens; seine Arbeit fand dort Anklang und wurde dort gekauft. Er lernte auch die deutschen Stoffmaler dieser Jahre kennen, Wim Schuhmacher und Dahmen.Ab 1955 wuchs die Anerkennung für seine Arbeit in den Niederlanden. Er stellte regelmäßig in der Städtisches Museum in Amsterdam, etwa mit Einzelausstellungen 1957 und 1967, und im Stadtmuseum Den Haag 1965. Seine Arbeit wurde unter anderem von Willem Sandberg in Amerika und 1962 nahm er an der niederländischen Kunsteinreichung für die Biennale in Venedig. 1966 erhielt er die Goldmedaille der Florenz Biennale.
Reisen
Wagemaker unternahm später viele Reisen, unter anderem in die Dogon in Afrika 1963, Jugoslawien, Griechenland, Türkei 1967, Ägypten, Israel, Marokko, Russland 1968 und Mexiko. Diese Reisen gaben ihm viel Inspiration für seine Arbeit; darauf verweisen auch die Titel seiner Werke.
Freunde und Kollegen
Wagemaker hatte intensiven Kontakt unter anderem mit Wim de Haan, Anton Rooskens, Joop Moesman und Wim Strijbos in den 1950er Jahren, später hatte er auch Kontakt zu Theo Bennes und Gerard Verdijk.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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