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Jacques Coenraad Hartogs (Rotterdam, 30. November1879 - Basel, 6. Mai1932) war der Gründer des NK (Aussprache enNKa), das später Allgemeine Kunstseide Union zu Arnheim wurde.
Er war der Sohn eines Juden Textilhändler der an der Chemie studiert hat Universität Amsterdam. Der Textilladen verkaufte alle Arten von Textilien, aber Trauerkrepp (auch „Krip“ genannt) war seine Spezialität. Dies wurde oft von jüdischen Frauen in ihrem Trauerjahr getragen. Es wurde von der britischen Firma hergestellt Courtaulds, die seit mehreren Jahren Kunstseide produziert, und Jacques begann für diese Firma zu arbeiten, nachdem er 1907 hatte promoviert. Im 1908 er heiratete Elisabeth Hijman in England. Hier erfand er ein neues Verfahren für ein Spinnbad, dem jedoch keine Beachtung geschenkt wurde. Danach ging er zurück in die Niederlande, promovierte in 1910 zu diesem Thema und beschloss in den Niederlanden, Kunstseide Fabrik bauen.
Die Wahl fiel auf Arnheim wegen des billigen Wassers und der niedrigen Grundstückspreise. Die Fabrik hieß Enka. Nach Anlaufschwierigkeiten war das Unternehmen hauptsächlich Erster Weltkrieg profitabel. Die Mitarbeiterzahl stieg daraufhin auf 300 an. Allerdings drohte teilweise eine Rohstoffknappheit. Dann griffen sie auf alternative Aktivitäten zurück, wie z Schwefelkohlenstoff Fabrik was jedoch einige Unannehmlichkeiten verursachte. Zum Ausgleich sorgte die Enka dafür, dass der Park Seitenschwung, ein ehemaliger Landsitz, blieb für die Stadt erhalten.
Hartogs war dafür bekannt, sehr autoritär, ja sogar aufdringlich zu sein, was für die damalige Zeit nicht ungewöhnlich war. Trotzdem verfolgte er eine gute Personalpolitik und förderte die Qualität seiner Mitarbeiter. Außerdem bot er Freizeitmöglichkeiten. Der Enka-Männerchor, die Enka-Harmonie und dergleichen waren Beispiele dafür.
Jacques Coenraads Neffe, Jacques Ernest Hartogs, promovierte als Arzt in 1922 und wurde in 1923 Betriebsarzt bei Enka, einer der ersten in den Niederlanden.
Als Geschäftsmann war er besonders schlau und wusste auch zu manipulieren, was ihn dazu brachte, sich der Hollandsche Kunstzijde Unie . anzuschließen Breda gelang es, sie in die Hände zu bekommen.
Er starb in 1932 zu Basel und wurde auf dem begraben Arnheim Friedhof Moskaua. Ein Teil seines Erbes war als Startkapital für die Pensionskasse Enka vorgesehen.