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James Guthrie
James Guthrie
James Guthrie
persönliche Daten
GeborenGreenock, 10. Juni 1859
VerstorbenRhu, Dunbartonshire, 6. September 1930
GeburtslandSchottland
Beruf(e)Maler
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Herr James Guthrie (Greenock, 10. Juni1859rhu, 6. September1930) war ein schottischMaler, zu seinen Lebzeiten am besten bekannt für seine Porträts, später aber hauptsächlich für seine schottischenrealistisch arbeiten.

Biografie

Guthrie wurde geboren in Greenock, als jüngster Sohn von John Guthrie, einem Pastor der Evangelische Union (eine schottische Religionsgesellschaft) und Anne Orr.[1]

Im Alter von 15 Jahren schrieb er sich an der Universität Glasgow um dort Jura zu studieren, aber er brach sein Studium 1877 ab, um sich der Malerei zu widmen.[2] Er beantragte die Mitgliedschaft im Glasgow Art Club, wurde aber abgelehnt.[3] 1879 zog er nach London und arbeitete mit anderen schottischen Malern zusammen, darunter John Pettie, dessen Atelier er regelmäßig besuchte und von dem er viele gute Ratschläge erhielt.[4] Er verbrachte seine Sommer in Schottland und malte an malerischen Orten wie Rosneath, Helensburgh, Brig O'Turk und Cockburnspath.[1] 1881-1882 malte er Ein Trauergottesdienst in den Highlands das auf der ausstellung der königliche Akademie machte 1882 großen Eindruck.[1][4] 1882 besuchte er Paris und war tief beeindruckt von der Arbeit von Bastien Lepage.[1]

James Guthrie - Ein Begräbnis im Hochland

Ab 1883 war er die zentrale Figur der Gruppe, die Die Glasgow Boys wurde erwähnt. Die Gruppe bestand aus jungen schottischen Malern wie E.A. Walton, James Paterson, W. Y. MacGregor, Joseph Crawhall, James Nairn, George Henry, John Lavery, und Thomas Millie Dow. Bis 1885 hatte sich sein Ruf als Porträtmaler etabliert und er hatte ein Atelier in London und in Glasgow.[3] James Guthrie versuchte eher, den Charakter des Dargestellten in seinen Porträts einzufangen, als ein technisch virtuoses Stück abzuliefern.[1]

Am 1. November 1880 wurde zum Mitglied der gewählt Glasgow Art Club, dessen stellvertretender Vorsitzender er 1886 und Vorsitzender von 1896 bis 1897 war. Am 25. April 1904 wurde er he Ehrenmitglied ernannt.[1] 1888 wurde er gewählt assoziieren des Königlich-Schottische Akademie und 1902 folgte er George Reid als Präsident der Akademie.[2] Er blieb bis 1919 Präsident der Akademie. Im selben Jahr wechselte er nach Edinburgh. 1903 wurde er zum Ritter geschlagen.

In den 1890er Jahren lernte James Guthrie Helen Newton Whitelaw kennen, die mit ihrer Familie in einem Landhaus namens Rowmore in Rhu lebte. In der Domäne gab es schöne Aussichten auf den Gare-See. Helen war die Tochter des wohlhabenden Seifenfabrikanten Alexander Whitelaw, der 1891 starb. Das Paar heiratete 1897 und zwei Jahre später bekamen sie einen Sohn Thomas Whitelaw Boyd Guthrie. Nachdem Helens Mutter 1906 gestorben war, erbten sie Rowmore und verbrachten dort die Sommer.[3]

James Guthrie, Staatsmänner des Ersten Weltkriegs.

1919 erhielt Guthrie vom südafrikanischen Finanzier Sir Abraham Bailey den Auftrag, ein Gruppenporträt von 17 Staatsmännern zu malen, die während der Erster Weltkrieg. Das Gemälde, Staatsmänner des Ersten Weltkriegs, wurde 1930, kurz vor Guthries Tod, fertiggestellt. Es wurde gespendet an die Nationale Porträtgalerie in London. Die 17 Vorstudien gingen an die Scottish National Portrait Gallery.

Guthrie starb 1930 in Rowmore in Rhu, Dunbartonshire.

Stil

Das wird oft gesagt Die Glasgow Boys (einschließlich Guthrie) der Schotte Impressionisten Waren. In gewisser Weise gilt dieser Vergleich: Beide Gruppen malten im Freien und malten mit breiten, freien Pinselstrichen und versuchten, das Spiel von Licht und Schatten einzufangen. Beide zogen es vor, gewöhnliche Alltagsszenen zu malen. Und so wie die Franzosen gegen den akademischen Stil in Frankreich rebellierten, Glasgow Jungs gegen die viktorianische Tradition mit romantischen Landschaften und historischen Szenen, die von der Royal Scottish Academy in Edinburgh bevorzugt wurden. Sicherlich suchten die schottischen Maler in den 1880er Jahren ihre Vorbilder nicht bei den Impressionisten, sondern bei den realistisch und naturalistisch Maler in Frankreich, wie Hirse, Corot und besonders Bastien-Lepage.

Im späteren Teil seiner Karriere, nach 1885, malte James Guthrie fast ausschließlich Porträts, ließ Landschaften und dergleichen weg.

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