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Jan Laureys
Jan Laureys
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Vollständiger NameJoannes Petrus Antonius Laureys
GeborenWinde, 31. März1881
VerstorbenBorgerhout, 7. März1955
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
LandFlagge von Belgien Belgien
FunktionPolitiker
Mündlicher Arzt
Party1927 - 1936: Flämische Front
1935 - 1937:Synthetische Ordnung
1937 - 1938:Kollektivistischer Orden
? - ?:FTP
Funktionen
1927 - 1934VorsitzendeFlämisches Kreuz
1928 - 1931Vorsitzende AVGV
1929 - 1932ProvinzratAntwerpen
? - ?GURREN-Mitglied Antwerpen
Portal  Portalsymbol  Politik
Medizin

Joannes Petrus Antonius (Jan Pieter Antoon) Laureys (Winde, 31. März1881 - Borgerhout, 7. März1955) war ein Belgier zahnarzt, Aktivist und Politiker.

Lebenszyklus

Laureys hat studiert Medizin zum Katholische Universität Löwen Danach folgte eine Spezialisierung in Oralmedizin. Dann zog er nach Limburg, wo er Arbeitsmediziner wurde bei der Kohlebergwerk Winterslag. Dort gründete er auch eine Abteilung der Davids-Fonds dessen Vorsitzender er wurde. Um 1918 zog er nach Hasselt und wurde in der Aktivist Umgebung. Er wurde "Aufseher der Propaganda Limburg" für die Rat von Flandern. Sein Aktivismus soll aus seiner Abneigung dagegen erwachsen sein Schirmherrschaft, der aus seiner Sicht für die Französischifizierung der Region und die moralische Degeneration der Bevölkerung. Nach dem Erster Weltkrieg er wurde verhaftet. Nach 13 Monaten Untersuchungshaft wurde er im Dezember 1919 wegen der Verurteilung freigesprochen Gericht von Tongeren.[1] Unter anderem dadurch, dass er offen deutschfeindlich, von der Besatzungsmacht gesuchte Personen sowie Freiwillige der Belgische Armee die Grenze mit Die Niederlande hatte dabei eine Rolle gespielt.[2]

Im März 1920 zog er nach Antwerpen, wo er sich niederließ als Zahnarzt. 1927 war er einer der Gründer der Flämisches Kreuz, dessen Vorsitzender er von 1927 bis 1934 war.[1][3] In dieser Zeit war er auch Vorsitzender des Allgemeine flämische Ärztekammer (DSGVO).[4] Er schrieb auch mehrere Beiträge für die flämischer Staatsangehöriger Zeitschrift Flandern über die Missbräuche in den Kohlebergwerken unter dem Titel "Flandern rettet Limburg!". 1928 war er Mitbegründer der Herman Van den Reeck Volksuniversität. Er war auch in der Flämische Front, für die er von 1929 bis 1932 diente AntwerpenProvinzrat war und auch GURRENMitglied in Antwerpen. 1936 verließ er diese Partei aus Protest gegen die Integration in die VNV.[1] Später war er die treibende Kraft hinter der Synthetische Ordnung, später umgewandelt in die Kollektivistischer Orden. 1937 trat er mit seiner Bewegung der Vlaamsch Blok für Selbstverwaltung und Demokratie.[5] Später trat er dem Frenssen Technokratische Partei (FTP) von Leo Frenssen. In einem Brief an Jef Gossenaerts vom 11. April 1938 verurteilte er sowohl die demokratisch als die faschistisch Herangehensweise an die Krise. Sein Buch Das Licht über dem Chaos wurde positiv aufgenommen und erhielt begeisterte Kritik in Die niederländische Post.[6]

Bei Ausbruch des Zweiter Weltkrieg in Belgien im Mai 1940 floh Laureys mit seiner Familie nach Frankreich. Später kehrte er zurück und engagierte sich in der Zusammenarbeit. Mitte 1940 wurde er Mitglied der Deutsch-Vlämische Arbeitsgemeinschaft (TheFlag) und die Allgemeine SS Flandern. Ab 1943 war er Zahnarzt an der Organisation Todt.[1] Sein Sohn Stefan war Ostfront-Freiwilliger und sein anderer Sohn (André) war auch Mitglied der Allgemeine SS Flandern und mitgearbeitet an Judenüberfälle.[7] Nach dem Befreiung er floh mit seiner Frau und einer seiner Töchter nach Deutschland. 1947 wurde Laureys zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. Sein Sohn Stefaan wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet. Nach dem Krieg unternahm Laureys den Versuch, Pazifist Bewegung zu etablieren.[1]

Nach dem Ersten Weltkrieg adoptierte das Ehepaar Dr. Jan Laureys-De Coninck Fernand De Bruyker (1906-1964), Sohn von Professor Dr. Caesar De Bruyker[8], Aktivist und glühender Verfechter der Dutchisierung der Universität Gent und starb 1924, kurz nach seiner Haftentlassung.[9]

Literaturverzeichnis

  • Auf neuen Wegen zu einer besseren Weltordnung (1933)
  • Was will der Sozialreformismus? (1934)
  • Das Licht über dem Chaos (1937)
  • Warum die Krise nicht durch den Kapitalismus gelöst werden kann, sondern durch eine Neuregulierung des Kaufkraftproblems (1938)
Vorsitzende von dem Flämisches Kreuz
1927 - 1930
Nachfolger:
Arthur Van Huffelen
Vorgänger:
J. Martens
Vorsitzende von dem AVGV
1928 - 1931
Nachfolger:
A. Deheeger