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Jan Maris
Das Scholtens Kuppel (1869), eine von Maris im Auftrag des Groninger Industriellen W. A. Schölten entworfen Tee-Kuppel zum hier weg im Groningen (2010)[1]
Villa (1897) an der Heresingel in Groningen (2010)[2]

Jan Maris (Willemstad, 13. Juni1825 - Groningen, 19. Januar1899), häufig J. Maris genannt, war Holländer Architekt, die hauptsächlich in der Provinz Groningen.

Leben und Arbeiten

Jan Maris aus Brabant heiratete 1854 in Arnheim mit Maria Elisabeth Coers (1833-1885), Tochter des Arnheimer Zimmermanns-Architekten Jacob Coers. Das Paar ließ sich im selben Jahr in Groningen nieder, wo Maris ein Architekturbüro gründete. Eine seiner ersten Arbeiten war das Gesellschaftsgebäude Die Harmonie (1856, abgerissen 1890) auf dem Alter Look in 't Jatstraat, von denen vor allem die Akustik und die reiche Dekoration im Konzertsaal wurde gelobt. Etwa zur gleichen Zeit entwarf er auch ein großes Geschäftshaus an der Nordseite des Fischmarkt, die lokal als die bekannt wurde Französischer Basar und in dem in den 1930er Jahren das Kaufhaus TANTE befand (abgebrannt 1939).[3] Maris entwarf in dieser Zeit auch Gebäude, unter anderem in: See und Winschoten.

Maris' Arbeit erregte die Aufmerksamkeit des Groninger Industriellen W. A. Schölten (1819-1892), der ihn 1862 beauftragte, eine Zuckerfabrik in der Nähe Tief laufen in Groningen zu entwerfen. Dabei blieb es nicht: Maris entwickelte sich in den Folgejahren zu Scholtens „Hausarchitekt“. Er baute für ihn in der Stadt Groningen unter anderem die Scholtens Kuppel (1869) an der hier weg und Villa Gelria (1872) an der Erweiterter Hereweg. Auch der Scholtens Haus (1881) auf dem Großer Markt wurde von Maris entworfen. Es war als Heim für Scholten und seine Frau sowie für ihren Sohn gedacht J. E. Schölten (1849-1918) und seine Familie. Während der Zweiter Weltkrieg das Gebäude würde als Groninger-Hauptquartier der Deutschen berüchtigt werden SD. Bei den Kämpfen bei der Befreiung der Stadt im April 1945 wurde das Gebäude schwer beschädigt und anschließend abgerissen. Ein von Maris entworfenes Herrenhaus (1883) auf der Heresingel ist eine reduzierte und einfachere Kopie des Scholtenshuis.

Ein weiterer bekannter Groninger, der Maris als Architekt engagierte, war der damalige Der Kommissar der QueenJ.Æ.A. von Panhuys (1837-1907), für den er Haus De Nienoord (1884) entwarf ein Landhaus auf der namensgebendes Anwesen im Scheinbar.

Jan Maris starb im Januar 1899 im Alter von 73 Jahren in Groningen. Mehrere seiner Werke wurden als Nationaldenkmal.

Arbeiten (Auswahl)

Siehe auch

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