WikiDer > Teekuppel
EIN Tee-Kuppel, Gartenkuppel oder Kuppel ist ein geschlossenes Gebäude mit allgemein a kuppelförmig Dach und viele Fenster. Ab dem 17. Jahrhundert wurden vor allem in den Niederlanden Teekuppeln von Wohlhabenden für ihre Freizeitaktivitäten gebaut. Heute werden diese Strukturen oft als Monument.
In der Literatur wird oft unterschieden zwischen einer Teekuppel, a Teehaus und ein Laube.
Beschreibung
Teekuppeln sind ein typisch niederländisches Phänomen. Nicht zuletzt wegen des Namens wird oft angenommen, dass Teekuppeln hauptsächlich als Ort zum Teetrinken gedacht waren. Es diente jedoch eher als Vorzeigeobjekt für den Besitzer, der es sich leisten konnte und wurde hauptsächlich für verschiedene Freizeitaktivitäten wie Trinken (Tee, aber auch Alkohol), Abendessen und Lesen genutzt. Sie befinden sich oft auf Plätze im Freien, Sommerresidenzen wohlhabender Städter. Teekuppeln stammen fast alle aus dem 17. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Die Siedlung wird meist an einer Stelle mit besonderer Aussicht abgesetzt, beispielsweise an einem Fluss, einer Straße oder auf einem Hügel. Nicht nur das Sehen, sondern auch das Gesehen-Werden könnte eine Rolle spielen. Einige der Teekuppeln waren zukunftsweisend, teuer ausgeführt und unter Architektur gebaut. Die Mode konnte sich ändern und so wurden chinesische und türkische Einflüsse verwendet. Die Nachahmung variiert und kann von einem billigeren, soliden Gebäude bis hin zu einer billigen, einfachen Teekuppel reichen, bei der der örtliche Zimmermann die Arbeit übernehmen könnte. Garten- und Landschaftsarchitekten Annex Architekten als Daniel Marot und J.D. Zocher jr. waren seine Gegenstücke. Außerdem unter anderem Spielhäuser eng verwandt mit Teekuppeln.

Der Grundriss der Teekuppel ist symmetrisch und hat ein rundes oder polygonales Aussehen wie ein Quadrat, Sechseck oder Achteck. Die für den Bau der Teekuppel verwendeten Materialien können bestehen aus: Backstein und/oder Naturstein aber auch aus Metall oder Holz. Das Dach der Teekuppel hat bis auf wenige Ausnahmen immer eine zur Mitte ansteigende Form und kann ein Kuppeldach enthalten oder Zeltdach sein. Ob in oder nicht Überhang und/oder mit Wendungen versehen, das ist möglich bedeckt sind mit Metall, Schilf, Schiefertafeln, Pfannen oder Teer/bitumenartig Materialien. Das Äußere kann streng bis sehr exzentrisch sein, wie in tatarischen Teekuppeln. Im Inneren der Teekuppel ist immer Platz für mehrere Personen. Die Teekuppel enthält manchmal mehrere Räume wie einen Keller, Keller oder Bootshaus unter dem Hauptraum und auch draußen auch a Balustrade. Teekuppeln enthalten mehr oder weniger Stauraum, eine Küchenzeile, Privatgelände und/oder eine Feuerstelle. Reich verzierte Innenräume umfassten Gemälde, Schnitzereien, Wandverkleidungen oder Stuck mit Ornamente. Das Inventar umfasst Trink- und Essgeschirr sowie Möbel.
Einige der Teekuppeln sind verschwunden, vor allem die billigen, einfachen Teekuppeln wurden im Laufe der Zeit abgerissen. Ein anderer Teil wurde gehandelt und verlegt. Die größte Konzentration von Teekuppeln befindet sich in der Kampfzone. Auch entlang der Spaarne oder viele Teekuppeln wurden auf alten Stadtmauern errichtet.
Kuppel oder Souvenirladen
Manchmal werden Teekuppeln restauriert und erweitert, sodass sie eher einer Teestube mit Terrasse und ähnlichem ähneln. In dem Nationalpark De Hoge Veluwe, in der Nähe Jagdschloss Saint-Hubert, die ehemalige Teekuppel von Helene Kröller-Müller. 2009 wurde es als Teestube für Museumsbesucher eröffnet. Die Dienstleistung wird von behinderten Menschen erbracht, die in einer Pflegeeinrichtung beschäftigt sind. Seit 1999 ist die Teekuppel im Garten des Gouverneurs zu Wellen als solche im Einsatz.
Beispiele für Teekuppeln
- Bilder
Falkenzaun im Baambrügge, gebaut 1700-1730
Chinesische Kuppel von Leeuwenburg
_Groningen.NL.jpg?width=120)
Groningen, Hereweg (1774)
Tatarische Teekuppel aus dem späten 18. Jahrhundert in Broek in Waterland

Groningen-Sterrebos (1818)

Dordrecht Singel (1895)

Doetinchem Zimmerblick (1905)

Meppel Wilhelmina Park (1914)
Literatur
- W. Meulenkamp, Teehäuser und Gartenhäuser in der Region Vecht, Herausgeber Heureka, Weesp, 1995.
| Siehe die Kategorie Teekuppeln von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
