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Jan Noyons | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Joannes Henricus Maria Noyons | |||
| Geboren | Utrecht, 6. Juli 1918 | |||
| Verstorben | Utrecht, 8. Dezember 1982 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Bildhauer, Goldschmied, Schmuckdesigner | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1947-1982 | |||
| RKD-Profil | ||||
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Joannes Henricus Maria (Jan) Noyons (Utrecht, 6. Juli1918 - Dort, 8. Dezember1982) war ein Holländer Bildhauer, Goldschmied und Schmuckdesigner.[1]
Leben und Arbeiten
Noyons (auch: Noijons) war ein Sohn des Kaufmanns Karel Antoon Marie Noyons und Jannetje Jacoba Wilhelmina 't Hart und ein jüngerer Bruder des Schauspielers Anzeige Noyons. Er wurde an der Institut für Angewandte Kunstpädagogik in Amsterdam und beim Amsterdamer Goldschmied Nico Wittemann.[2] Nach seinem Studium kehrte er nach Utrecht zurück, wo er sich selbstständig machte Studio hatte auf dem Biltstraat.
Er machte größere Werke, wie die Hauptaltar (1957-1958) für die Sint-Willibrorduskerk in Arnheim,[3] aber auch kleinere Arbeiten wie liturgische Gerichte, Schmuck, Plaketten und ein en Rassel für Prinz Willem Alexander (1967). Mit seiner kirchlichen Silberschmiedekunst trug Noyons in den 1950er und 1960er Jahren zu Innovation und Modernisierung bei.[4] Neben seinen eigenen Entwürfen führte Noyons auch die von anderen aus, darunter die Niel Steenbergen entworfen Stab für Msgr. W. M. Tassen (1957).
Noyons war Mitglied der Allgemeine Katholische Künstlervereinigung. Unter anderem nahm er an einer Ausstellung von Pro Arte Christiana im Stedelijk Museum Amsterdam (1949), eine Ausstellung religiöser Kunst in Gesellschaft für Kunstliebe (1953) und eine Ausstellung für angewandte Kunst in Hilversum (1955). 1964 eröffnete er in seinem Atelier einen Ausstellungsraum, in dem er jährliche (Duo-)Ausstellungen mit Bildhauern wie Fioen Blaisse, Paul Gregor, Pieter d'Hont, Nel van Lith, Arie Teeuwisse und Theo van de Vathorst. Noyons unterrichtete Clemens van den Broeck und Tom van Bokhoven.[1]
Jan Noyons wurde zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau (1977). Er starb im Alter von 64 Jahren und wurde am begraben Friedhof Heilige Barbara. Sein Atelier in der Biltstraat wurde nach seinem Tod von seiner Frau Toos weitergeführt, bis es 1986 von ihrem Sohn übernommen wurde Willem Noyons.[5] 2006 die Monographie Jan Noyons, Goldschmied und seine Arbeiten wurden in der Ausstellung gezeigt Vom Kelch zur Kaffeekanne Bei der Museum Catharijneconvent.[6]
Einige Arbeiten
- Reliquiar (1948) für K.S.V. Sanctus Virgilius im Delft
- Prozessionskreuz (1949) für die Kirche des Heiligen Antonius von Padua im Fohlen
- Tabernakel mit Kreuz (1949) für die Kirche des Heiligen Eligius im Ostburg
- Altarkreuz, Antependium, Tabernakelverkleidung, Leuchter und Taufbecken (1950) für die Katharinenkirche im Heusden
- Reliquiar (1953) in Form einer Willibrordus-Büste vor dem Sankt Willibrordus-Altar in Kathedrale Basilika St. Bavo im Haarlem[7]
- Altarkreuz, Tabernakel, Gotteslampe, Weihwasserbecken und Leuchter (1953) vor der Kapelle des St.-Joseph-Krankenhauses in Deventer
- Bischofsstab und Brustkreuz (1956) für P.A. Nierman, Bischof von Groningen
- Tabernakel, Kreuz und Leuchter (1951) vor der Klosterkirche der Brüder der Heiligen Jungfrau vom Berge Karmel im Nimwegen
- Altar (1957) für die Sint-Willibrorduskerk in Arnheim. Der Altar ist aus Holz gebaut mit Tombak-Platten mit Kupferbändern. Die Reliefs wurden von Niel Steenbergen in Gips entworfen und ausgeführt. Noyons gegossen sie dann in Bronze.
- Kelch und Patene (1957) für (Kardinal) A.J. Simonis anlässlich seiner Priesterweihe (Geschenk der Eltern).
- Kruzifix (1960) vor dem Sint Liduina Hospital in Stechpalme
- Taufbecken (1960) für die Steigerkerk im Rotterdam
- Silberkelch und Schale (1963) für die Kirche St. Johannes der Täufer in Zeist
- Tabernakel (1964) für die Sakramentenkapelle in der Kirche des Abtei St. Adelbert im Egmond-Inside
- Kupfermonstranz (1964) für die Sint-Laurentiuskerk in Bilthoven
- Rassel (1967) für Prinz Willem-Alexander. Prinz Claus die Rassel aus den Händen des Bürgermeisters bekommen Die Ranitz angeboten, als er kam, um die Geburt seines Sohnes zu erklären.[8]
- ohne Titel (1967-1968), stählerner 'Baum des Lebens', in Führen
- Bischofsring, Brust- und Stab für (Kardinal) A.J. Simonis anlässlich seiner Bischofsweihe der Diözese Rotterdam.
- Gedenktafel 400 Jahre Utrechter Union (1979), an der Rückseite des Statue von Johannes von Nassau auf der Domplatz in Utrecht
Galerie

Monstranz (1964)

Rassel für Willem-Alexander (1967)
ohne Titel (1968)
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Gedenktafel 400 Jahre Utrechter Union (1979)
Museumssammlungen
Werke von Noyons sind unter anderem in den Sammlungen des Museum Catharijneconvent und des Rijksmuseum Amsterdam.
Literatur
- Janjaap Luyt, Jan Teeuwisse, Jaap Versteegh (2006) Jan Noyons, Goldschmied. Zwolle: Waanders Verlag. ISBN 9090211772
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Biografisches Portal:85487071 |