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Jan Parricida | ||
| 1290-1312/1313 | ||
Porträt von Jan Parricida aus dem 16. Jahrhundert von Antoni Jungs. | ||
| Herzog von Schwaben | ||
| Zeitspanne | 1290-1308 | |
| Vorgänger | Rudolf II | |
| Nachfolger | Heinrich VII | |
| Vater | Rudolf II. von Österreich | |
| Mutter | Agnes von Böhmen | |
Jan Parricida auch bekannt als Jan van Schwaben (etwa 1290 - Pisa, 13. Dezember1312/1313) war Herzog von 1290 bis 1308 Schwaben. Er gehörte zu den Haus Habsburg.
Lebenszyklus
Jan Parricida war der Sohn des Herzogs Rudolf II. von Österreich und Agnes von Böhmen, Tochter des Königs Ottokar II. von Böhmen. Er wurde kurz vor oder nach dem Tod seines Vaters geboren und folgte ihm als Titularherzog von Schwaben. Er ist aufgewachsen am Bohemien Königshof und in der Stadt Brügge in den schwäbischen Heimatgebieten des Hauses Habsburg.
Sein Vater Rudolf II. wurde durch den Vertrag von . getötet Rheinfelden gezwungen, 1283 seine Rechte an den Herzogtümern zu widerrufen Österreich und Steiermark zugunsten seines Bruders aufgeben Albrecht I. Dadurch fühlte sich Jan Parricida seines Erbes beraubt und bat 1306 um einen Teil der Güter seines Onkels, der 1298 gewählt wurde Römisch-deutscher König. Albrecht weigerte sich jedoch, Jan Land zu geben, ebenso die schwäbischen Gebiete in Für Österreich die Jans Vater im Vertrag von Rheinfelden zugewiesen wurde. 1306 stellte Albrecht sogar seinen Sohn Rudolf III auf dem böhmischen Thron und ignorierte Jans Erbrechte. Jan, der spöttisch "Herzog ohne Land" genannt wurde, schmiedete damals in Zusammenarbeit mit schwäbischen Adligen den Plan, seinen Onkel zu ermorden.
Am Abend des 30. April 1308 veranstaltete Albrecht ein Familienbankett für die Habsburger Winterthur. Der ebenfalls eingeladene Jan verursachte einen Skandal, indem er die Blumengirlande seines Onkels ablehnte und erklärte, dass er sich nicht mit Blumen erkaufen würde. Als Albrecht am nächsten Tag nach Hause zurückkehrte, als er die Reuss Biene windig von seinen Gefährten getrennt. Albrecht wurde sofort von Jan und seinen Verschwörern angegriffen. Jan fuhr zu seinem Onkel und schnitt ihm wortlos den Schädel in zwei Teile. Dann gelang Jan und seinen Verschwörern die Flucht.
Im selben Jahr, Graf Heinrich VII. von Luxemburg zum römisch-deutschen König gewählt, danach Jan Parricida im staatliches Verbot wurde platziert. Jan floh nach Italien, wo er in einem Kloster in . Unterschlupf fand Pisa. Als Heinrich VII. 1312 Pisa besuchte, warf sich Johannes in die Roben Augustinermönch zu seinen Füßen und flehte um Gnade. Jan wurde daraufhin aus seiner Sperre entlassen, woraufhin er als Mönch der Benediktinerkloster aus Pisa. Er starb Ende 1312 oder 1313. Dann wurde ihm ein würdiges Begräbnis zuteil.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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