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Jan Schönaker | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Johannes Antonius Cornelis Schönaker | |||
| Geboren | Roosendaal und Nispen, 3. April1923 | |||
| Verstorben | Almere, 27. Oktober2017 | |||
| Geburtsland | ||||
| Beruf(e) | Glaser | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1938 – 2017 | |||
| RKD-Profil | ||||
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Johannes Antonius Cornelis (Jan) Schönaker (Roosendaal, 3. April1923 – Almere, 27. Oktober2017) war ein Holländer bildender Künstler wer war am besten bekannt als Glaser.[1] Er realisierte Kirchenfenster und Monumentalkunst im In- und Ausland.
Leben und Arbeiten
Schoenaker wuchs 1925 in . auf Oldenzaal, wo sein Vater als Zollbeamter arbeitete. Nachdem ich seine bekommen habe HBS-BDiplom studierte er freie und monumentale Malerei in Arnheim zum Kunstübung der Akademie. Er hat unter anderem daraus gelernt J.H.E. Schilling und Henk van de Burgt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er bei Die neue Gruppe, eine innovative Künstlergruppe, von der unter anderem Ben Akkerman, Jan Broeze, Folkert Haanstra Sr., Folkert Haanstra Jr., Johan Haanstra und Riemko Holtrop waren die Gründer.
Er nahm an einer Reihe von Ausstellungen dieser Gruppe teil, reiste jedoch 1947 mit einem französischen Stipendium nach Paris, um sein Studium an der Ecole Superior des Beaux Arts. Hier studierte er die Technik des Freskomalerei. Er nahm auch Unterricht im Figurenzeichnen an der Akademie der Grande Chaumiere.
Schönaker arbeitete zunächst hauptsächlich als Glaser und fertigte auch Fresken und Mosaike an. Nachdem in den 1960er Jahren die Auftragszahlen für Kirchenfenster stark zurückgegangen waren, konzentrierte er sich auf die Porträtmalerei und arbeitete 1968 bis 1984 als Kunstlehrer am Carmel College in Oldenzaal.
In seinen Werken hat er oft biblische und mythologische Szenen dargestellt. Sein Stil wurde als „moderater Expressionismus“ bezeichnet. Glaser, mit denen er sich verwandt fühlte und die er bewunderte, sind Charles Eyck, Joep Nicolas und Henri Jonas des Limburger Schule.
Außer in und um Oldenzaal in Twente realisierte er Einsätze in Deutschland, Frankreich, Spanien und Kanada. In den 1980er Jahren arbeitete er drei Jahre lang an 24 Fenstern in Buntglas für die Kirche der Heiligen Elisabeth von Ungarn in Hamilton (Ontario).
Schoenakers Oeuvre existiert neben dem Buntglasfenster, die Fresken und BetonErleichterungen aus Holzschnitzereien, (Feder-)Zeichnungen, Linolschnitten, Radierungen, Aquarellen, Serigraphien, Ölgemälden und Wandbehängen. 2007 erschien eine Monografie, die die Vielseitigkeit seines Schaffens hervorhob, und 2011 erschien eine Sammlung der Weihnachtskarten, die er in den letzten 35 Jahren jedes Jahr gestaltet hatte.
Auftragsarbeit
Ein unvollständiger Überblick über seine Aufgaben:
- Amersfoort, Unsere Liebe Frau von Amersfoort, Fenster (1953, 1955)[2]
- Wellen, Kirche Mariä Himmelfahrt, sieben Fenster mit dem Thema Marias Leben (1964 und 1989-1994)
- BenteloKirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe: 26 Fenster und ein Kreuzweg
- Bonn-Muffendorf, Martinskirche, Fenster: Abraham opfert seinen Sohn Isaak (1963)
- Delden, Nieuwe Blasiuskerk, Wandmalereien in der Lourdekapelle (1958)
- Denekamp, Sankt-Nikolaus-Kirche: Fenster
- Haarlem, St.-Bavo-Kathedrale (Heilig-Kreuz-Kapelle): fünf Fenster (1954)
- Hamilton (Ontario): Kirche St. Elisabeth von Ungarn (24 Fenster)
- Hengelo, Ludgerus-Kirche, mehrere Fenster (in den 1980er Jahren in die Thabor-Kirche verlegt) (1957)
- Hengelo, Ludgeruskerk, Kreuzmalereien (später in die Pancratiuskerk in Haaksbergen verlegt)
- Köln-Ehrenfeld, St.-Joseph-Kirche: fünf Chorfenster
- Mainz, Karmeliterkirche: Gesamtverglasung[3]
- Oldenzaal: Himmelfahrt der Jungfrau Maria (Maria-Kirche): 14 an Wänden angebrachte Kreuzwegstationen und mehrere Buntglasfenster
- Oldenzaal, Paulusschule, Les Sables d'Olonne (1965) (heutiger Standort: Carmel School Potskampstraat)
- Oldenzaal, Twente Carmel Lyceum Kapelle, Fenster: sieben Szenen aus dem Leben Mariens und ein Kreuzweg (1945)
- Oldenzaal, Twents Carmellyceum Treppe: Fresko (1948)
- Oldenzaal, Twents Carmellyceum Haupteingang: Fenster: Erinnerung an Titus Brandsma 75-jähriges Jubiläum (1999)
- Oldenzaal, Basilika St. Plechelmus, große Fenster: Sint Maarten, Sint Silvester und Sint Plechelmus
- Oldenzaal, Prins Bernhardstraat: Kriegerdenkmal (Entwurf und Ausführung von drei Reliefs)
- Oldenzaal, ehemaliger LTS, Ecke Potskampstraat-Vos de Waelstraat, Wandrelief aus farbigem Beton (1965)
- Saasveld, Sint-Plechelmuskerk: 43 Fenster für Kirche, Pfarrhaus und Auditorium (während dreißig Jahren)
- Tilligte, St. Simon und Judas Kirche (zwölf Fenster)
Ausstellungen
- 1945, 1946 Ausstellungsbeteiligungen mit Die neue Gruppe in Overijssel und darüber hinaus
- 2007 Oldenzaal, Rathaus und Fotogalerie Kistemaker: Retrospektive im Anschluss an die Präsentation der Monografie
- 2012 Oldenzaal, Museum der Pilger, Kestkaat'n An 'ekaart
Tribut
- 2007 Offizier im Orden von Oranien-Nassau
- 2007 Goldene Ehrenmedaille mit Urkunde der Gemeinde Oldenzaal
- 2016 Johanna-van-Buren-Preis, Hellendoorn
Bilder

Fensterkapelle Karmel Lyzeum, Oldenzaal

Fensterkapelle Carmellyceum, Oldenzaal

Fensterkapelle Carmellyceum, Oldenzaal
Literatur
- Zusammenstellungen
- Hoogveld, Carine (Hrsg.) (1989) Glasmalerei in den Niederlanden 1817-1968. Den Haag: Sdu Verlag. ISBN 90-1206146-6 .
- Frans E. M. Verhaar, Jan Schoenaker und André L. Hottenhuis: An Glas glauben, die Kircheninsel Saasveld, Saasveld 1993
- Everhard Jans: Der Glaser Jan Schoenaker, in: Twente Yearbook 1982, S. 10-17;
- Gerrit Kraa et al.; Mirreweenter: Prosa und Poesie in der Landessprache, 1998 ISBN 9071517055
- Lies Köster et al.; Fenster, die Zeugnis ablegen, Die Glasfenster der Plechelmus-Basilika in Oldenzaal, Oldenzaal 2006
- monografisch
- Jan Schönaker: Keskaat'n und Kantaat'n, 1990 Oldenzaal, Museum Het Palthehuis
- Jan Schönaker: Keskaat'n und implant'n, 2011 Oldenzaal, ISBN 9789081826303
- Klaas Goinga: Jan Schoenaker, nicht nur Glaser, 2007 Hengelo, ISBN 9789085690511
- Nachschlagewerke
- Pieter A. Scheen: Lexikon Niederländische bildende Künstler, 1750-1950, 1969-1970, vol. 2, s. 312-313
Quellen
Verweise |
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