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Jan Stender
Jan Stender mit Nel van Vliet 1947 19
Jan Stender Coaching im Jahr 1948 in

Jan Stender (Zaandam, 7. Mai1906Hilversum, 20. Oktober1989)[1] war ein NiederländischSchwimmlehrer. In dem 1940er Jahre und 50 er trainierte mindestens acht Weltrekordhalter, die zusammen mehr als 50 Weltrekorde aufstellten. Stender war im die 30er selbst ein verdienter Schwimmer und Wasserballspieler. Er wurde 1973 in die Internationale Schwimmhalle des Ruhms.[2]

Biografie

In seiner Jugend war Stender ein begeisterter Sportler: Er zog an Baden, Fußball, Radfahren, Laufen, Boxen, Eislaufen und Wasser Polo. 1931 war er Mitglied der Wasserballmannschaft des Amsterdamer Clubs Der Delfin der dann niederländischer Meister wurde und somit für die Nationalmannschaft ausgewählt wurde. Stender wurde 1937 Trainer der Schwimmverein Hilversum.[3] Er wurde bald für sein anstrengendes Trainingsprogramm bekannt, bei dem er viel Zeit außerhalb des Bades verbrachte.

Sein erster Erfolg war die Silbermedaille von Tonny Bijland auf den 200 Metern Brustschwimmen Bei der Nationale Meisterschaften 1939 - die erste Medaille in der Geschichte des HZC.[4] Nach dem Zweiter Weltkrieg trainierte er seinen ersten internationalen Schwimmer, Nel van Vliet. Sie wurde in 1947 Europameister und in 1948 Olympiasieger und stellte 1946 und 1947 dreizehn Weltrekorde auf.[5] Statt nach Talenten zu suchen, versuchte Stender, jeden Sportler zu einem Talent zu machen. Er soll "auch ein Stück Eisen schwimmen gelernt haben". Bis Mitte der 1950er Jahre brachte er nicht weniger als acht Weltrekordler hervor, alle aus dem Bereich Hilversum kam. Zu seinen Schülern gehörte neben Van Vliet auch Mary Kok, Geertje Wielema, Hannie Termeulen, Lenie de Nijs, Judith de Nijs, Atie Over, Greetje Kran, Ineke Tigelaar, Rita Tigelaar, Rita Kroon und Hermann Willemse.[2][6] 1956 folgte jedoch eine große Enttäuschung, da niemand an der Olympische Sommerspiele in Melbourne wegen eines Boykotts der niederländischen Regierung.

Stender wurde 1973 in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen. Er feierte die Auszeichnung, indem er zwanzig Mal durch den Hall of Fame-Komplex lief Meilen). Damals schwamm er noch, trainierte jeden Tag eine Stunde im Fitness Center und lief acht Meilen am Tag.[2] Stender wurde 1989 bei geöffneter Sportzeitung tot in seinem Bett aufgefunden.

Verweise

  1. Laute, 56, 66
  2. einbc(und) Jan Stender (NED), Internationale Schwimmhalle des Ruhms (Zugriff am 16. Dezember 2018)
  3. Laute, 57
  4. Laute, 60
  5. Ergebnisse von Nel van Vliet, Schwimmen im Polder
  6. Laute, 64–65
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