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Jan de Doot
Porträt von Jan de Doot von Carel van Savoyen.

Illustrationen von Messer und Nierenstein (Publikation 1740)

Jan de Doot war ein Holländer Schmied, die nach den Geschichten im Jahr 1651 mit Erfolg Steinschnitt auf sich selbst angewendet, und so Nierenstein von selbst entfernt. Diese Geschichte dient unter anderem als Grundlage für ein Gemälde von Karl von Savoyen, das De Doot zeigt, der in einer Hand ein Küchenmesser und in der anderen den Nierenstein hält. Der Stein auf dem Gemälde fällt auf, weil er die Größe und Form eines Eies hat. Das Gemälde ist Teil einer Sammlung von Porträts aus dem Labor für Pathologie zum Universität Leiden.

Die Geschichte von Jan de Doot findet sich in Nicolaes Tulps Buch Observationes medicae. Das Buch macht jedoch nicht klar, ob De Doot noch lange nach seiner Operation lebte oder nicht. Nach dem Entstehungsjahr des Gemäldes hätte er noch mindestens fünf Jahre gelebt.

Inwieweit die Geschichte wahr ist, ist fraglich. Jan de Doot hatte sich beispielsweise zuvor zwei Nierensteine ​​entfernen lassen, sodass er diesen dritten Stein leicht selbst entfernen konnte, indem er die Narbe von den beiden vorherigen Operationen entlang schnitt.[1]

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