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Jan van Valkenburg | ||
| ca 1313-1352 | ||
| Herr von Valkenburg | ||
| Zeitspanne | 1346-1352 | |
| Vorgänger | Dirk IV. von Valkenburg | |
| Nachfolger | Reinoud I. von Schoonvorst | |
| Herr der monschau | ||
| Zeitspanne | 1346-1352 | |
| Vorgänger | Dirk IV. von Valkenburg | |
| Nachfolger | Reinoud I. von Schoonvorst | |
| Vater | Reinoud van Valkenburg | |
| Mutter | Maria von Boutershem | |
Jan van Valkenburg, ebenfalls Johan van Valkenburg-Butgenbach[1] (Valkenburg?, ca 1313 - monschau?, 10. August1352),[2] war ein 14. Jahrhundert Ritter von dem edelHaus Valkenburg-Heinsberg. Er war unter anderem Herr von Valkenburg und monschau-Bütgenbach. Seine kurze Regierungszeit führte zum Ende der Unabhängigen Land Valkenburg.
Biografischer Entwurf
Über das Leben von Jan oder Johan van Valkenburg ist sehr wenig bekannt. Als jüngerer Sohn von Reinoud van Valkenburg er erbte die Herrschaft 1333 Bütgenbach, befindet sich derzeit in der belgischen Ostkantone. Wie sein älterer Bruder Dirk war Jan als Söldner an der Spitze eines Trupps bewaffneter Reiter in die Schlacht im Hundertjähriger Krieg. 1337 machte er als Gesandter des Grafen Otto II. von Gelre eine Reise nach England, wo er einige Zeit am Hof von Eduard III. von England blieb. Am 23. April 1340 erklärte er zusammen mit seinem Bruder und ihrem Onkel Jan, Herrn von Born und Susteren, dem französischen König den Krieg, woraufhin sie gemeinsam in Flandern und Nordfrankreich kämpften.[3] Er nahm auch 1344 zusammen mit Wilhelm IV. von Holland und Zeeland, nehmen an einem sogenannten Preußen-Tour, eine Spezies Kreuzzug des Deutscher Orden gegen die Heiden Litauer und Preußen.[4]
Um 1340 trat er ein Bergen op Zoom in der Ehe mit Joanna van Voorne, Tochter von Albert van Voorne und Mechteld van Wesemael.Joanna war eine Nichte von Machteld van Voornedie Frau seines Bruders. Durch diese Heirat konnte Jan Herr von Bergen op Zoom zu erwähnen. Nach dem Tod von Dirk IV war er auch Herr von Valkenburg und monschau. In der Stadt St. Vith, seit 1270 im Besitz der Valkenburger, ließ er eine Burg und eine Befestigungsanlage errichten. 1350 gewährte er Sankt Vith Stadtrechte. Zwei Jahre später, im Todesjahr von Jan, erhielt auch Monschau das Stadtrecht.[3]
Am 25. Juli 1347 war Jan in Aachen anwesend, wenn Kaiser Karl IV bestätigte die Privilegien dieser Stadt. Zwei Wochen später trug der Kaiser die Vormundschaft über die Stadt zu ihm in einer Urkunde, in der er Jan blutsverwandt und fidelis ("mein Verwandter und Getreuer").[5]
Jan starb im Sommer 1352, noch keine 40 Jahre alt, und ging als Konkurs Land hinter sich. Er wurde im Kloster Reichenstein beigesetzt[6] bei Monschau, wo seine Schwester Elisabeth Nonne war. Da die Ehe von Jan van Valkenburg und Joanna van Voorne kinderlos geblieben war, endete 1352 die Kleefse-Linie des Hauses Valkenburg-Heinsberg und danach brach der Valkenburg-Erbfolgekampf aus. Dies führte nach einigen unruhigen Jahrzehnten zur Annexion des Landes durch die Herzogtum Brabant 1378.[4]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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