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Jef Cornelis

Jeff Cornelis (Antwerpen, 10. Juni194126. September2018) war ein belgisch-flämischer Fernsehregisseur, der für seine Essays über bildende Kunst, Architektur und Literatur bekannt war.

Biografie

Jef Cornelis studierte an der Niederländischen Filmakademie in Amsterdam. 1963 ging er an die BRT, wo er seine gesamte Karriere (bis 1997) in der Abteilung Bildende Kunst verbrachte [1]. Er produzierte etwa 200 kurze und lange Reportagen, Dokumentationen und Essays.

Beeinflusst von seinen Erfahrungen in den Niederlanden und seinen Kontakten zu fortschrittlichen Intellektuellen suchte er nach kritischen Ansätzen [2]. In der bildenden Kunst, Architektur und Literatur suchte er nach Künstlern, die technische und formale Neuerungen brachten. Seine Lieblingsfächer waren das belgische Architekturerbe, Stadtplanung, zeitgenössische Kunst sowie Sozial- und Geistesgeschichte [3].

Er hat hauptsächlich Dokumentarfilme über René Magritte, Marcel Broodthaers, Jan Fabre, Kunstgeschichte und der Kassel-documenta.