WikiDer > Jimmy McGriff

James Harrell McGriff (Deutschstadt (Philadelphia, Pennsylvania), 3. April1936 - Voorhees (New Jersey), 24. Mai2008) war ein Blues-, harter Schlag- und Soul-Jazz-Organist. Er war einer der Pioniere des Soul Jazz, spielte aber auch also Rhythm & Blues, Disko, Funk und andere Stile. Sein Instrument war hauptsächlich der Hammond B-3-Organ.
Der Anfang
McGriff wurde in eine musikalische Familie hineingeboren: Beide Eltern spielten Klavier. Ab dem fünften Lebensjahr lernte er Klavier zu spielen, später folgte Alt-Saxophon, Bass, Schlagzeug und Vibraphon. Er war Mitglied eines Klaviertrios und begleitete Sänger Große Maybelle. Er arbeitete einige Zeit für die Polizei, aber unter anderem aufgrund des Erfolgs eines Organisten Jimmy Smith (ein Freund aus Kindertagen) kehrte er zur Musik zurück. 1956 kaufte er seine erste Hammond B-3 Orgel. Anschließend studierte er Orgel am Combe College of Music in Philadelphia und in Juilliard School of Music im New York, und nahm Unterricht bei Milz Buckner, Jimmy Smith und der klassische Organist Sonny Gatewood. Er wurde von Buckners Dynamik beeinflusst, die Gelassenheit von Graf Basie und einheimische Musiker.
Die sechziger und siebziger Jahre
1960 wurde er Berufsmusiker. Er hatte seine eigene Combo, mit der er Musiker wie den Sänger spielte Carmen McCrae, Don Gärtner und offen begleitet. Oft in dieser Combo gespielt (damals) Saxophonist Charles Earland. 1961 machte sein Trio seine ersten Aufnahmen, darunter eine Adaption von "I Got A Woman" von Ray Charles, der ein Hit wurde. 1962 folgte seine erste LP für das Label Sue, die den Hit 'All About My Girl' enthielt. In den folgenden Jahren wurden mehrere weitere Platten veröffentlicht, die mit dem Jazzalbum „Blues For Mister Jimmy“ (1965) endeten. Danach brachte ihn Produzent Sonny Lester zum Solid State Record Label, wo er zum Hauptmusiker wurde und alle möglichen Schallplatten aufnehmen durfte, von Blues bis Funk ('The Worm'). Er spielte in Clubs und Konzertsälen auf der ganzen Welt.
McGriff ging zu Newark (New Jersey) und gründete seinen eigenen Club, The Golden Slipper', wo er eine Live-Platte mit Junior Parker (im Jahr 1971) aufgezeichnet. Ab 1969 spielte er regelmäßig mit der große Band vom Schlagzeuger Kumpel Rich, mit dem er Mitte der 1970er Jahre zwei Jahre lang auf Tournee ging. Auch der Jazzmusiker McGriff nahm zwischen 1969 und 1971 1971 einige Platten für das Label auf Blaue Notiz, darunter 'Elektrischer Funk'.
1972 zog sich McGriff aus dem Musikgeschäft zurück und ging in die Connecticut beschäftigte sich mit Pferden, aber ein Jahr später tourte er erneut und machte viele Aufnahmen, die auf Sonny Lesters neuem Label Groove Merchant erschienen. Als die Disco entstand und den Jazz beeinflusste, zeigte McGriff wieder einmal Flexibilität. Er machte Alben wie „Stump Juice“ (1975), „Red Beans“ (1976) und „Outside Looking“ (1978), die laut Kritikern zu seinen besten Alben zählen.
Die Achtziger und darüber hinaus
Um 1980 trennte sich McGriff von Lester. Er begann mit dem Produzenten zusammenzuarbeiten Bob Porter und Rudy van Gelder und wechselte zum Plattenlabel Milestone. Auf Platten spielte er zusammen mit Al Grau und Saxophonist David 'Fathead' Newman. In den achtziger Jahren erlebte seine Musik in den SamplerSzene feiert ein Comeback. Ab 1986 spielte er erfolgreich oft mit Saxophonisten Hank Crawford, mit dem er mehrere Alben aufnahm. Mitte der 1990er Jahre, als der Soul-Jazz-Sound boomte, erlebte McGriff eine weitere Erfolgsperiode. Er gründete die Gruppe Dream Team, zu der auch David 'Fathead' Newman und Schlagzeuger gehörten Bernard Purdie, mit dem er mehrere Alben aufnahm.
Jimmy McGriff hat mehr als fünfzig Platten auf seinen Namen. Er hat aufgenommen mit George Benson, Kenny Burrell und J. J. Johnson und zum Beispiel mit gespielt Graf Basie, Wynton Marsalis, Lou Donaldson und Schwindliger Gillespie. Ab 2007 konnte er weitermachen Multiple Sklerose hörte auf aufzutreten und lebte in einem Pflegeheim in New Jersey.
Diskographie (Auswahl)
- Jimmy McGriff an der Orgel, Sue, 1963
- Die Big Band von Jimmy McGriff, Halbleiter, 1966
- Kirsche, Halbleiter, 1966
- Eine Tasche voller Seele, Halbleiter, 1966
- Eine Tasche voller Blues, Festkörper, 1967
- Ich habe eine neue Frau, Festkörper, 1967
- Der Wurm, Halbleiter, 1968
- Honig, Halbleiter, 1968
- Orgel und Bluesband, Halbleiter, 1968
- Eine Sache, die vorbeikommt, Halbleiter, 1969
- Elektrischer Funk, Blaue Note, 1969
- Etwas zum Anhören, Blaue Note, 1970
- Schwarze Perle, Blaue Note, 1971
- Gute Dinge passieren nicht jeden Tag, Groove-Händler, 1971
- Nutfett, Groove-Händler, 1971
- Schwarz und Blau, Groove-Händler, 1971
- Seelenzucker, Kapitol, 1971
- Giganten der Orgel kommen zusammen, Groove-Händler, 1973
- Stumpfsaft, Groove-Händler, Groove-Händler, 1975
- Lichter der Stadt, Jazz Amerika, 1980
- Movin' Upside the Blues, JAM, 1980
- Countdown, Meilenstein, 1983
- Der letzte Stand der Technik, Meilenstein, 1985
- Die Anfangsfünf, Meilenstein, 1986
- Blau bis auf die Knochen, Meilenstein, 1988
- Auf der blauen Seite, Meilenstein, 1990
- Rechtsdreh auf Blues, Telarc, 1994
- Blues-Groove, Telarc, 1995
- Das Traumteam, Meilenstein, 1996
- Gerade nach oben, Meilenstein, 1998