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Johan Vollenbroek | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 1949 | |||
| Land | ||||
| Beruf | Umweltschützer, Chemiker | |||
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Johan Vollenbroek (1949) ist Umweltexperte und Vorsitzender von MOB (Mobilization for the Environment), einer NGO, die sich der Verbesserung der Umweltqualität verschrieben hat. Er ist Vertreter von Anwohner- und Umweltorganisationen bei der rechtlichen Prüfung von Umweltgenehmigungen und bei der Anfechtung von Verstößen gegen Umweltvorschriften durch Regierung und Unternehmen. Nationale Berühmtheit erlangte er 2018, als er die Programmatischer Ansatz Stickstoff herausgefordert.
Biografie
Er studierte Chemie an der Radboud-Universität und arbeitete als Umweltberater für Königliches Haskoning. In den 1990er Jahren gründete er die Umweltberatung MOB (Mobilization for the Environment), um Ländern der EU mitmachen wollen, hat Ratschläge zur Umweltgesetzgebung gegeben. Er hat auch geraten Ministerium für Wohnungswesen, Raumordnung und Umwelt.[1]
In den Niederlanden konzentriert er sich auf Einspruchsverfahren und Klagen gegen Unternehmen, die sich nicht an Umweltrichtlinien halten oder gegen zu Unrecht erteilte Umweltgenehmigungen, mit regelmäßigem Erfolg. Er ist oft im Auftrag von lokalen und nationalen Anwohner- und Umweltorganisationen tätig und wird auch von der Stiftung Natur und Umwelt als Sachverständiger engagiert.[1][2][3]
Überregional bekannt wurde er durch die Zusammenarbeit mit Umweltverband und Stichting Werkgroep Behoud de Peel legten Einspruch gegen die PAS (Programmatischer Ansatz Stickstoff) der niederländischen Regierung. Aussagen der Europäischer Gerichtshof am 7. November 2018 und die Staatskanzlei am 29. Mai 2019 war das PAS außer Betrieb, weil es nicht der europäischen Gesetzgebung entsprach (Habitatrichtlinie) noch zum Naturschutzgesetz. Die durch dieses Urteil auferlegten Beschränkungen für die Bauwirtschaft und die Landwirtschaft führten zu Stickstoffkrise und zu Protesten von Bauern und Bauherren.[4][5][6]
2008 wurde er zum Ritter der Orden von Oranien-Nassau.[7][1]
Am 10. Dezember 2019 erhielt er die Clara Meijer-Wichmann Penning, für seine Bemühungen gegen die niederländische Stickstoffpolitik.[8]
Am 1. September 2020 erhielt er das „Sustainable Ribbon“ im Rahmen des Sustainable Tuesday, denn durch „jahrzehntelanges Beharren hat er dazu beigetragen, dass niemand an der Stickstoff-Thematik vorbeikommt“.[9]
Externe Quellen
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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