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Johann D. Fast (Den Haag, 5. April1905 - Eindhoven, 9. September1991) war ein NiederländischProfessorChemie.
Fast begann 1923 als wissenschaftlicher Laborassistent an der NatLab der NV Philips Glühbirnenfabrik in Eindhoven. Als Autodidakt arbeitete er sich schnell zu einem führenden Chemiker hoch und wurde 1939 wissenschaftlicher Mitarbeiter am NatLab, wo er bis zu seiner Pensionierung tätig war. 1937 veröffentlichte er seine erste Monographie über Zirkonium, und 1947 sein erstes Buch Entropie, die später in viele Sprachen übersetzt werden sollte. Er wurde ernannt zu ProfessorMetallurgie zum Tu Delft, wo er 1965 auch die Ehrendoktorwürde erhielt. 1964 wurde er zum ordentlichen Professor zum Technische Universität Eindhoven.
Als Wissenschaftler konzentrierte er sich auf die Thermodynamikund arbeitete unter anderem mit Jan Hendrik de Boer und Anton Eduard van Arkel zur Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Trennung der chemischen Elemente Hafnium und Zirkonium. 1971 erhielt er den Gilles Holst-Preis für seine Arbeit.
Später widmete er sich der Popularisierung der Naturwissenschaften, insbesondere durch zwei Bücher, die als Sonderausgaben der Reihe erschienen Natur und Technik: Materie und Leben und Energie aus Atomkernen. Beide Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und dienen immer noch als zugängliche Einführungen in zwei komplexe Themen.
Hauptpublikationen
- Energie aus Atomkernen (Nature and Technology, 1980)
- Gase in Metallen (Macmillan, 1976)
- Materie und Leben (Natur und Technik, 1972)
- Entropie (Centrex, 1968)
- Entropie (McGraw-Hill, 1962)
- Wechselwirkung von Metallen und Gasen (Academic Press, 1965)
- Entropie (D. B. Centen, 1948)
- Entropie (Routledge, 1. Januar 1970)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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