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Johnny Dusbaba
Johnny Dusbaba
Dusbaba als Spieler für Ajax im Juli 1975.
Persönliche Informationen
Geburtsdatum14. März1956
GeburtsortDen Haag, Flagge der Niederlande Die Niederlande
BeinLinks
PositionInnenverteidiger
Vereinsinformationen
Die Fußballkarriere endete 1986
Jugend
Flagge der NiederlandeFC Den Haag
Senioren
JahreszeitVereinW (G)
1973–1974
1974–1977
1977–1981
1981–1982
1982–1984
1984–1986
Flagge der NiederlandeFC Den Haag
Flagge der NiederlandeAjax
Flagge von BelgienRSC Anderlecht
Flagge von BelgienStandard Lüttich
Flagge der NiederlandeNAC Breda
Flagge von BelgienSint-Niklaas SK
33(0)
93(2)
117(1)
22(0)
36(2)
31(0)
Länderspiele
1977–1978Flagge der Niederlande Die Niederlande4(0)
Portal  Portalsymbol  Fußball

Johnny Dusbaba (Den Haag, 14. März1956) ist ein Niederländisch ehemalige professioneller Fußballspieler. Er war als Verteidiger aktiv bei Ajax, RSC Anderlecht und der Niederländische Fußballnationalmannschaft.

Als Innenverteidiger war Dusbaba nicht für seine raffinierte Technik bekannt, sondern für seine teils knallharten Eingriffe. Trotzdem wurde er Inhaber von Ajax und RSC Anderlecht. In den 1970er und 1980er Jahren gewann er drei nationale Titel und die Europapokal II. In seinen späteren Jahren spielte Dusbaba, der neben dem Fußball als echter Trader bekannt war, aufgrund seines Übergewichts immer seltener.

Werdegang

Johnny Dusbaba mit seiner Enkelin, Efteling (2005).

Johnny Dusbaba wurde in der Den HaagMalerviertel. Er war der Sohn von a fairer Kunde. Schon in jungen Jahren hat er die Schule hinter sich gelassen und alles in seine Fußballkarriere gesteckt. Er ging durch die Jugendakademie von FC Den Haag und debütierte im Alter von 17 Jahren in der ersten Mannschaft. Dusbaba war Teil einer talentierten Generation bestehend aus: Martin Joli und Tscheu La Ling.

Obwohl Dusbaba nicht als Naturtalent bekannt war, beeindruckte er Ajax. Die Amsterdammer übernahmen Mitte 1974 den knallharten Verteidiger vom FC Den Haag, der unter anderem bei Arie Haan, Johnny Rep und Willy Brokamp. Ein Jahr später schmückte La Ling auch einen Transfer zu Ajax, der als rechter Stürmer die Nachfolge des Rep antrat, der nach Valencia gegangen war. unter den Trainern Hans Kraay sr. und Rinus Michels Dusbaba war ein fester Wert, aber gewann er keine Preise, Ajax beendete beides 1974/75 wie in 1975/76 3. Platz in der Eredivisie von 18 Vereinen. In der Saison 1975/76, im November 1975, gelang Ajax in Amsterdam gegen Feyenoord ein historischer Heimsieg: 6:0! In diesem Spiel erzielt Ruud Geels bis zu 5 mal. Geels' 6. Tor, das 7-0 Tor, das Geels kurz vor dem Schlusspfiff erzielte, wurde vom Schiedsrichter abgelehnt. Auch Geels verließen wütend das Feld. Ajax hat in der Saison beim European Cup III-Turnier getroffen 1975/76 21 Mal und kassierte 6 Gegentore, ein Unterschied von 15. In der 3. Runde dieses Turniers schied Ajax jedoch knapp aus (Dezember 1975). Nur dann Tomislav Ivic wurde ab Mitte 1976 Trainer, Dusbaba holte mit Ajax seinen ersten Titel in der Saison 1976/77, in einem Team bestehend aus: Ruud Krol, Pim van Dord, Frank Arnesen, Rene Notten, Dick Schönaker, Sören Lerby, Hans Erkens, Tscheu La Ling, Ruud Geels und Simon Tahamata. Geert Meijer (Juli 1975-März 1979) wurde von Ajax in dieser Saison für ein Jahr an seinen Landsmann FC Amsterdam ausgeliehen.

Mitte 1977 landete Dusbaba im Brüssel Brüssel RSC Anderlecht vom Trainer Raymond Goethals. Er war mit Landsleuten vereint Arie Haan, Rob Rensenbrink, Nico de Bree, Peter Ressel und Ronny van Poucke. Ruud Geels spielte in der Saison 1978/79 auch ein Jahr lang für den RSC Anderlecht. In seiner ersten Saison (1977/78) eroberte Dusbaba auf Anhieb die Europapokal II. Der Verteidiger schaffte es in dieser Zeit auch in die niederländische Nationalmannschaft. Anfangs gründete er zusammen mit Hugo Broos das Innenverteidiger-Duo Lila & Weiß, in der Saison 1979/80 spielte er hauptsächlich an der Seite von Raymond Jaspers. Als Ivić 1980 zum RSC Anderlecht kam, bekam er immer weniger Zeit zum Spielen. 1981 wurde er erstmals Meister in Belgien.

Nach vier Saisons in Brüssel ging der robuste Verteidiger zum Konkurrenten Standard Lüttich. Bei den Rouches fand er unter anderem Goethals, Haan und Tahamata und musste sich mit Innenverteidigern messen Theo Poel und Walter Meeuws. Dusbaba wurde mit Standard zum zweiten Mal in Folge Meister. Am letzten Spieltag sicherte sich Standard den Titel durch einen Sieg gegen Wasserscheide. Wenige Tage später verloren die Rouches im Finale des Europapokals II gegen FC Barcelona. 1984 entdeckte der Ermittlungsrichter Guy Bellemans im sogenannten so Bellemans-Affäre dass Standard die Spieler von Waterschei bestochen hatte. Dusbaba spielte weder im Finale noch im Titelkampf für die Rouches.

1982 kehrte Dusbaba in die Niederlande zurück. Zusammen mit Ruud Geels trat er bei NAC Breda, wo der fettleibige Verteidiger auch kein Halter war. Der Verein ist ein Jahr nach seinem Transfer auf die zurückgefallen Erste Division, indem er in der Saison 1982/83 den 17. von 18 Klubs in der Eredivisie belegte. Dusbaba, der mittlerweile über 100 kg wog, durfte sich nach zwei Jahren kratzen. Er ging zu Sankt Nikolaus SK mit dem er auch ging zweite Klasse abgestiegen. Im Alter von 30 Jahren beendete er seine Spielerkarriere.

Statistiken

JahreszeitVereinLigaheiraten.Tore
1973/74Flagge der NiederlandeFC Den HaagEredivisie330
1974/75Flagge der NiederlandeAjax310
1975/76280
1976/77342
1977/78Flagge von BelgienRSC AnderlechtErste Klasse330
1978/79340
1979/80331
1980/81170
1981/82Flagge von BelgienStandard Lüttich160
1982/83Flagge der NiederlandeNAC BredaEredivisie190
1983/84Erste Division172
1984/85Flagge von BelgienSankt Nikolaus SKErste Klasse260
1985/86Zweite Klasse50
GESAMT3265

Nationalmannschaft

Dusbaba (ganz rechts) begrüßt das Publikum nach dem Länderspiel Die Niederlande-Belgien im Oktober 1977 (1:0-Heimsieg). Von links nach rechts: van de Kerkhof, Rensenbrink, Neeskens, Suurbier, Hovenkamp, ​​​​van Kraay, Cruijff und Dusbaba.

Während er für Anderlecht spielte, debütierte Dusbaba für die Niederländische Fußballnationalmannschaft. Damals war es Bundestrainer Ernst Happel der am 31. August 1977 sein Debüt für Orange gab. Der Verteidiger durfte dann nach 65 Minuten für Wim Rijsbergen in dem WM-Qualifikation gegen Island. Er war zwei Monate später in der WM-Qualifikation gegen dasselbe Rijsbergenen Nordirland auch ersetzt. Zwei Wochen später ließ Happel ihn die vollen 90 Minuten gegen . spielen Belgien.

Denn Dusbaba in der Vorbereitung darauf Weltmeisterschaft 1978 drohte aus der Grundmannschaft von Happel herauszufallen, er lehnte die Ehre ab und ging nicht nach Argentinien. Am 11. Oktober 1978 spielte Dusbaba unter Nationaltrainer Jan Zwartcross sein letztes Länderspiel für Orange. Es ging um ein EM-Qualifikation gegen Schweiz (3:0 Heimsieg). Dusbaba kam nach einer halben Stunde für Hugo Hovenkamp.

Händler

Neben seiner Fußballkarriere war auch Dusbabas kommerzieller Geist bekannt. Als junger Ajax-Spieler handelte er bereits aus dem Kofferraum seines Autos. Biene RSC Anderlecht er hatte sogar den Geräteschuppen in einen Laden umgebaut, in dem er behauptete, siebzigtausend Franken pro Woche für Lederjacken, Fernseher und Videorecorder zu verdienen. Nach seiner Karriere als Fußballer eröffnete er sein eigenes Bekleidungsgeschäft in Belgien.

Ehrentafel

LigaNummerJahre
Flagge der NiederlandeAjax
Eredivisie1x1976/77
Flagge von BelgienRSC Anderlecht
Erste Klasse1x1980/81
Europapokal II1x1977/78
UEFA-Superpokal1x1978
Jules Pappaert-Trophäe1x1977
Nationale Sportverdienst-Trophäe1x1978
Flagge von BelgienStandard Lüttich
Erste Klasse1x1981/82
Belgischer Supercup1x1982

Wissenswertes

  • War Trainer des Futsal-Teams De Putters in Ostende.
  • Dusbabas Motto lautete: "Wenn es getreten werden muss, werde ich es zuerst treten."

Siehe auch