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Joseph Windhausen | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Burgwaldniel (heute Waldniel, Gemeinde Schwälmtal), Deutschland, 22. November1865 | |||
| Verstorben | goch, 30. Mai1936 | |||
| Beruf(e) | Priester, Künstler | |||
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Joseph Windhausen (Burgwaldniel (heute Waldniel, Gemeinde Schwälmtal), Deutschland, 22. November1865 – goch, 30. Mai1936) war ein Deutsche-NiederländischPriester und Künstler.
Lebenszyklus
Er war der vierte Sohn von Peter Heinrich Windhausen, ein Deutsche Maler, der sich 1873 in Roermond niederließ, wo damals ein für Künstler günstiges Klima herrschte. Auch seine Brüder Heinrich, albin und Paul Windhausen waren Künstler. Er wurde jedoch als Priester ausgebildet. Von Oktober 1891 bis September 1892 durchlief er die Großes Seminar von Roermond.[1] Am 2. April 1892 empfing er seinen Priester in RoermondOrdination und war von 1892 bis 1902 Kaplan der Pfarrei St. Martin in Venlo. Da er sich eher als Künstler denn als Priester fühlte, wurde er vom Bischof von Roermond . berufen befreit. Er wurde ehrenhaft entlassen und nach Goch verlegt,[2] wo er 1902 in den Dienst der Bildhauerwerkstatt für kirchliche Kunst trat Ferdinand Langenberg.[3] "Herrn Bildhauer Langenberg ist es gelungen, ihn als Dozenten und Praktiker der Christlichen Kunst für unsere Vaterstadt zu gewinnen", berichtet eine Lokalzeitung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er lebte bei Langenberg und wurde in Goch de freikaplan erwähnt. Er designte Altarbilder, die Langenberg für verschiedene Kirchen in der Niederrheingebiet, Münsterland und Ostholland. Windhausen sorgte auch dafür, dass die Arbeiten des Ateliers kirchlich waren.[2]
Darüber hinaus arbeitete er oft mit seinem Bruder Albin zusammen, der sich auf kirchliche Malerei spezialisierte. Im Archiv der Stiftung für Kirchenkunsteigentum in Utrecht gibt es einen Brief vom 28. August 1931, in dem Joseph Windhausen zwischen Provisor W. Cloots von der Großes Seminar von Roermond und Albin bei der Bestellung für a Trilogie für die Carolus-Kapelle in Roermond.[4] Windhausen war auch begeistert Fotograf. Als solcher begleitete er Langenbergs Tochter Maria auf ihren fotografischen Reisen durch Europa.[5]

Langenberg übergab 1925 die Leitung seines Ateliers an seinen Sohn, Joseph. Ein zu starres Festhalten an den Prinzipien der mittelalterlichen Kunst und eine Unfähigkeit, sich dem Wandel anzupassen Geschmack der Kunden führte zu einem starken Rückgang der Auftragszahlen. Kurz nach Windhausens Tod am 30. Mai 1936 schloss Joseph Langenberg das Atelier. Windhausen wurde auf dem alten Friedhof begraben Kalvarienberg in Goch.[6]
Arbeit
Windhausen entwarf unter anderem den Hochaltar der Martinskirche in Venlo (1898-1901).[7] Sein Bruder Paul führte Wandmalereien in dieser Kirche durch.[4] Windhausen entwarf auch den vergoldeten Altar in der Apostelkirche im Köln, die Langenberg 1909-1911 dirigierte.[2] Dieser Auftrag war das Ergebnis eines internationalen Wettbewerbs, den Windhausen 1908 gewann.[8] An dieser Aufgabe arbeitete Windhausen zwei Jahre. „Der Entwurf stemmte von J. Windhausen, die Figurengruppen in“ Galvanoplastik ausgeführt, das ist sechs Zentner schwerer Tabernakel war drehbar gelagert, die Alterflügel selbst in ihren dafür konstruierten Stahlstangen bewegten. Der ganze Altar war mehrere Millimeter stark vergoldet und mit einer Unzahl von Edelsteinen und Halbedelsteinen verziert", heißt es in der Zeitung. 1921 entwarf er den Hauptaltar der Kapelle des Sanatoriums Das Berghaus in Heerlen.[9]
Familienstammbaum
| Peter Heinrich Windhausen 1832-1903 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Heinrich Windhausen 1857-1920 | Albin Windhausen 1863-1946 | Joseph Windhausen 1865-1936 | Paul Windhausen sr. 1871-1944 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Paul Windhausen 1892-1945 | Fons Windhausen 1901-1973 | Paul Windhausen jr. 1903-1944 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Albin Windhausen 1937 | Margarete Windhausen 1942 | Gemeinde Windhausen 1949 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Miriam Windhausen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Quellen
Nüsse |
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