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Juli-ultimatum
Übersichtskarte der Militärbündnisse in Europa 1914 zum Zeitpunkt des Juliultimatums.

Es Juli-Ultimatum wenn es Österreichisch-ungarisches Ultimatum an Serbien war ein Ultimatum Welche Österreich-Ungarn auf 23. Juli1914 der Regierung von . vorgelegt Serbien, als Folge der Ermordung des österreichischen Kronprinzen Franz Ferdinand im Sarajevo. Kurz gesagt, das Ultimatum verlangte eine gründliche Untersuchung der Angelegenheit, verlangte jedoch, dass Serbien einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Souveränität ertragen musste, unter anderem durch die Aufnahme österreichischer Polizisten. Serbien stimmte allen Forderungen bis auf eine zu, woraufhin Österreich den Fall verschärfte und mit Krieg drohte. Dies löste eine Kettenreaktion aus, die zum Erster Weltkrieg LED.

Das Juli-Ultimatum wird oft nicht als Ultimatum im wörtlichen Sinne angesehen, weil es als unerfüllbar gilt. Das Ultimatum ist vielmehr eine Maßnahme, um Fall belli Damit könnte Österreich-Ungarn in Serbien einmarschieren.

Bedarf

Österreich-Ungarn forderte von der serbischen Regierung folgende Maßnahmen:

  1. Jede Veröffentlichung, die Hass oder Verachtung gegen die österreichische Monarchie enthält, muss unterdrückt werden;
  2. Das Narodna Odbrana (eine serbisch-nationalistische Gruppe) müssen aufgelöst werden, ebenso wie ähnliche Gruppen, die antiösterreichische Propaganda verbreiten;
  3. Alles, was Propaganda gegen Österreich verbreitet oder verbreiten wird, muss aus der serbischen öffentlichen Information und Bildung entfernt werden;
  4. Alle Personen, die Propaganda gegen Österreich-Ungarn verbreitet haben, müssen aus der serbischen Armee und Verwaltung entlassen werden. Die Namen dieser Personen werden von der Regierung von Österreich-Ungarn mitgeteilt;
  5. Bei der Bekämpfung der anti-österreichischen Bewegung muss man mit Organen der österreichisch-ungarischen Regierung zusammenarbeiten;
  6. Gegen diejenigen, die an dem Attentat auf Franz Ferdinand beteiligt waren, müssen rechtliche Schritte eingeleitet werden, unterstützt und geleitet von den von der österreichisch-ungarischen Regierung delegierten Stellen;
  7. Zwei namentlich genannte Personen müssen sofort festgenommen werden;
  8. Waffen- und Sprengstoffschmuggel zwischen Serbien und Österreich-Ungarn muss gestoppt werden;
  9. Österreich-Ungarn sollte über die hasserfüllten Äußerungen hochrangiger Serben in Serbien und im Ausland über Österreich-Ungarn aufgeklärt werden;
  10. Österreich-Ungarn ist unverzüglich über die Umsetzung dieser Maßnahmen zu informieren.

Die serbische Antwort

Serbien war bereit, alle Forderungen mit Ausnahme der Forderung 6 zur serbischen Gerichtsbarkeit zu akzeptieren, die Serbien als verfassungswidrig und als Angriff auf seine Souveränität betrachtete.

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