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Jörg Demus
Demus während seiner Tour im südlichen Afrika (1972)
Jörg Demus mit Manfred Jahn (2016)

Jörg Demus (Sankt Pölten, 2. Dezember1928 - Wien, 16. April2019[1]) war ein österreichisch Pianist und Komponist.

Leben und Arbeiten

Seine Eltern waren der Kunsthistoriker Otto Demus und die Konzertgeigerin Luise Demus. Mit sechs Jahren begann er seinen ersten Klavierunterricht. 1945 graduierte er an der damaligen Reichshochschule für Musik zu Wien. Danach studierte Jörg Demus Dirigieren bei Josef Krips und Hans Swarowsky. Er war auch Schüler der Pianisten Edwin Fischer, Walter Gieseking und Wilhelm Kempff. 1956 gewann er den ersten Preis des Internationaler Klavierwettbewerb Feruccio Busoni.

Jörg Demus hat sich als Liedbegleiter von Elisabeth Schwarzkopf, Elly Ameling, Dietrich Fischer-Dieskau und Peter Schreier. Als Solist trat er mit Herbert von Karajan und der Berliner Philharmoniker, zum Beispiel mit dem Klavierkonzerte von Bach. Mit Paul Badura-Skoda Er spielte regelmäßig in einem Klavierduo. Jörg Demus hat ein phänomenales Klavierrepertoire auswendig vorgetragen, wie die zahlreichen Einspielungen der Klavierwerke von Bach, Schumann, Debussy und Brahms bezeugen. Er war auch ein international anerkannter Cesar Franck-interpretieren. Jörg Demus war ein Pionier im Spiel von historischen Instrumenten. Darüber hinaus war er Jurymitglied zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe. Einer war der Internationale Klavierwettbewerb"Theodor Leschetizky" im Taiwan, geleitet vom belgischen Pianisten und Komponisten Peter Ritzen.

Jörg Demus besaß eine der größten und bemerkenswertesten Privatsammlungen alter Instrumente (hauptsächlich Keyboards) der Welt. Ein großer Teil seiner Klaviersammlung befindet sich im 'Museo Cristofori', einem privaten Anwesen von Demus 'am Gahberg', in der Nähe von Weyregg am Attersee.

1979 wurde Demus als Ehrenbürger ausgezeichnet der Stadt Wien (Wien), mit einer besonderen Mozart-Medaille.