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Kampsheide
Pingo-Ruine auf der Kampheide
Kampheide bei Gerollt
Grabhügel auf der Kampheide

Das Kampheide ist ein Heide- und Naturschutzgebiet und liegt westlich von ballo und nördlich der Straße Assen-Rolde, in der Gemeinde Aa und Hunze.

Das Naturschutzgebiet

Der Standort befindet sich am Übergang zwischen den Bachtal des Drentsche Aa und der es von ballo. Kampheide ist heute ein Heide- und Naturschutzgebiet mit antiken Hügelgräber und ein teilweiser Berg von Opfern. Es hat den Namen Kampheide weil das Gebiet an das grenzt Landgut Kamps, ein Gut, das seit Jahrhunderten unter diesem Namen existiert, obwohl zuvor als Lager. Kampsheide wurde in Kombination mit dem Kamps-Gut gebaut, insgesamt ca. 60 Ha Land, 1829 im Besitz von Sijbrand Gratama. Als ab etwa 1860 die umliegende Heide in landwirtschaftliche Nutzfläche umgewandelt wurde, blieb Kampheide verschont, da es in Privatbesitz war. Im Jahr 1952 wurde die Kampheide erfasst am Denkmalliste der Gemeinde Gerollt.

In den 1960er Jahren war Kampsheide ein völlig offenes Gebiet und es gab wenig oder kein Naturmanagement. Erst in den 1980er Jahren wurde erkannt, dass das Management eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des archäologischen Reichtums der Gegend spielt. Als Ergebnis wurden weitreichende Bewirtschaftungsmaßnahmen umgesetzt, zum Beispiel durch die vollständige Einfriedung des Gebietes und die Unterwerfung unter Naturschutzbestimmungen. Um eine Begrünung und Aufforstung der Heide zu verhindern, wird das Gelände ganzjährig von einer kleinen Herde beweidet Drenthe Heideschaf. Die Waldkomplexe werden so weit wie möglich in Ruhe gelassen, wodurch ein natürlich wirkender Wald entsteht.

Das Naturschutzgebiet fällt unter die Drentsche Aa-Gebiet, ein Art 2000-Bereich.

die vene

Mitten in der Kampheide liegt eine Natur ven (Pingo ruinieren). Im Rahmen des Naturmanagements wurde dieses Moor 1981 komplett gesäubert.

die eisenbahn

1905 wurden das Gut Kamps und das Naturschutzgebiet Kampsheide durch den Bau des Bahnstrecke Assen - Stadskanaal, von der NV Nordost-Lokalbahngesellschaft. Auch dadurch entstand ein einzigartiges isoliertes Naturschutzgebiet, das einerseits durch die Eisenbahn und andererseits durch den umliegenden Ackerbau abgeschirmt wurde. Dieses einzigartige Naturschutzgebiet (ca. 20 ha) ist 17. April1948 (Urkunde Notar J. Kroon in Assen) war das erste Naturschutzgebiet, das von der Stiftung erworben wurde Die Landschaft von Drenthe. Mit Hilfe von Zuschüssen des Bundes, des Landes und der Gemeinden Wellen und Gerollt und einem beträchtlichen Teil ihrer eigenen Mittel erwarb die Stiftung das Naturland nördlich der Bahnlinie.

Der letzte Zug fuhr 1978 auf dieser Bahn. Danach wurden die Schienen aus dem Boden gehoben und die ehemalige Trasse für den Bau eines Radweges genutzt, was Kampsheide ein gutes Stück verschaffte Offenlegung und ist für fast jeden zugänglich geworden.

Der Dolmen

Auf dem Balloër es, in der Nähe des Naturschutzgebietes Kampheide, ist ein großes Dolmen (D16) vom Typ 'Flurgrab'. Es hat 32 Steine: 9 Schlusssteine, 1 Torabschlussstein, 19 Seitensteine, 2 Schlusssteine und 1 Kranzstein.[1] Der Kellereingang bzw. das Tor befindet sich auf der Südseite in der Mitte. Dieses Hünenbett gehört nicht zum Naturschutzgebiet Kampheide. Es ist im Besitz der Provinz Drenthe, der diesen Dolmen mit Urkunde von 1871 von der Vermarkter von ballo, einschließlich des notwendigen Bodens und auch mit Zugang von der öffentlichen Straße. Diese Spende der Markegenoots wurde in einer Urkunde näher erläutert: um auf diese Weise etwas dazu beizutragen, ein so ehrwürdiges Denkmal der grauen Antike vor dem Abriss zu bewahren und der Nachwelt zu übergeben.