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Karl Bühler
Karl Bühler 1927 19

Karl Bühler (Meckesheim, 27. Mai1879 - Los Angeles, der 24. Oktober1963) war Deutsch-Österreicher-Amerikaner Psychologe und - neben Ferdinand de Saussure, Roman Jakobson und Noam Chomsky - einer der bedeutendsten Sprachtheoretiker der 20. Jahrhundert. Er war mit dem Kinderpsychologen verheiratet Charlotte Bühler.

Leben

Sein Medizinstudium schloss er 1903 in . ab Freiburg aus und ging dann zu Straßburg Psychologie studieren. Nach Abschluss dieses Studiums im Jahr 1904 setzte er sein Studium in Berlin und Würzburg. Seine Dissertation zum Erwerb seiner Habilitation in letzterer Stadt, Tatsachen und Probleme zu einer Psychologie der Denkvorgänge (1907/1908, drei Teile), verursachte eine heftige Kontroverse mit Wilhelm Wundt.

Bühler wurde 1909 Dozent mit dem Titel Professor und Assistent an Oswald Kulpe zu Bonn. Von 1913 bis 1918 war er als Professor an der München, von 1918 bis 1922 in Dresden und dann bis 1938 te Wien. 1929 wurde er Vorsitzender des Deutsche Gesellschaft für Psychologie. Das Nazi-'s verhaftete ihn 1938 unter anderem wegen des Verdachts, Jude zu sein. Mit Hilfe norwegischer Freunde wurde er jedoch befreit und wanderte in die Vereinigte Staaten. Er hielt sich an die Südkalifornische Universität als Assistent mit der Aufgabe des Professors an der Klinische Psychiatrie.

Bedeutung

Bühler war ein Vertreter der Würzburger Schule und leistete wesentliche Beiträge zur Sprache-, Überlegen- und Gestaltpsychologie (Die Gestaltwahrnehmungen, 1913). Der denkende psychologische Begriff aha erfahrung kommt von ihm. Seine Arbeit Die geistige Entwicklung des Kindes (1918) hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklungspsychologie. Er führte experimentelle Forschungen zum Denkprozess durch, widersetzte sich jedoch den damals vorherrschenden assoziationstheoretischen Theorien über den Verlauf des Denkens.

Erschien 1934 Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache wurde zu einem der Standardtexte der Linguistik. Er entwickelte eine Sprachtheorie, die empirisch-psychologische mit philosophischen, linguistischen und Kommunikationswissenschaft Fragen und Methoden. In seiner in dieser Arbeit ausgestellten Organon-Modell sieht er Sprache in Nachahmung von Plato (Kratylus) wenn organon (Werkzeug, meist akustisch) mit dem jemand (Sender) a andere (Empfänger) kommuniziert etwas über die Fakten. Es wird später noch viele andere dazu geben Kommunikationsmodelle basierend.

Karl Popper studierte und promovierte bei Bühler.

Hauptwerke

  • Die geistige Entwicklung des Kindes (1918)
  • Die Krise der Psychologie (1927)
  • Axiom der Sprachwissenschaften (1933)
  • Ausdruckstheorie. Das System an der Geschichte gezeigt. (1933)
  • Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache. (1934)
  • Die Zukunft der Psychologie (1936)