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Karl Jaspers | ||||
Karl Jaspers (1946) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Land | Deutschland, Schweiz | |||
| Geburtsname | Karl Theodor Jaspers | |||
| Geburtsdatum | 23. Februar1883 | |||
| Geburtsort | Oldenburg | |||
| Sterbedatum | 26. Februar1969 | |||
| Ort des Todes | Basel | |||
| Friedhof | Friedhof am Hörnli | |||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Philosoph, Psychiater, Arzt, Theologe, Universitäts Lehrer, Schriftsteller, Psychologe | |||
| Arbeitsfeld | Philosophie | |||
| Werkstatt | Heidelberg | |||
| Schüler | Hannah Arendt, Hermine Speier | |||
| Doktorand | Jacob Marschak | |||
| Studie | ||||
| Schüler von | Franz Nissl | |||
| Hochschulabschluss | Doktor der Philosophie | |||
| Familie | ||||
| Brüder und Schwestern | Erna Margarete Dugend | |||
| Sonstiges | ||||
| Auszeichnungen und Ehrungen | Verdienstorden für Kunst und Wissenschaft, Goethe-Preis, Erasmus-Preis, Friedenspreis der Deutschen Buchhandlung | |||
| Nominierungen | Literaturnobelpreis, Literaturnobelpreis | |||
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Karl Theodor Jaspers (Oldenburg, 23. Februar1883 – Basel, 26. Februar1969) war Schweizer Psychiater dass wenn Philosoph wurde international bekannt. Er wurde in Deutschland geboren. Sein Vater war Rechtsanwalt und seine Mutter arbeitete in einer landwirtschaftlichen Genossenschaft.
Jaspers war einer der prominentesten Vertreter der Existenzphilosophie, von denen er streng unterschied Jeaun Paul Sartre's Existentialismus. Auf theologische einen Namen hat er sich auch gemacht, er war zuerst Lehrer und später ein lebenslanger Freund von Hannah Arendt, mit dem er jahrzehntelang korrespondierte. Er unterhielt auch eine Korrespondenz mit Martin Heidegger, die jedoch zur Zeit des deutschen Faschismus und nach der Zweiter Weltkrieg aber es fiel mir schwer, wieder in die Spur zu kommen. Mit Max Weber, Hans Walter Gruhlea und Kurt Schneider er war in jahren Freundschaft in Verbindung gebracht.
wenn politischer Philosoph er veröffentlichte über die Gefahren moderner Wissenschaft und moderner wirtschaftlicher und politischer Institutionen für die menschliche Freiheit. Er konfrontierte die Deutschen mit der Schuldfrage bezüglich der Holocaust und andere Verbrechen der NS-Zeit. Das machte ihn alles andere als populär, da viele seiner Landsleute versuchten, die Erinnerung an diese schwarze Seite der deutschen Geschichte zu verdrängen. Er glaubte, dass diese Verbrechen nie vergessen werden sollten und dass der einzige Weg, um zu verhindern, dass sie jemals wieder passieren, darin besteht, sich zu erinnern.
Er warnte auch vor der Gefahr der Atombombe, die seiner Meinung nach das Ende der Geschichte und der Menschheit bedeuten könnte. In diesem Zusammenhang war er gegen die westdeutsche Aufrüstung innerhalb der NATO.
Jaspers war auch der Begründer des Begriffs und der Theorie der axiale Periode, eine besondere Periode der religiösen und philosophischen Entwicklung (800-200 v. Chr.). 1967 wurde er schweizerisch Bürger.
Arbeiten
- Allgemeine Psychopathologie. Ein Leitfaden für Studierende, Ärzte und Psychologen. Springer, Berlin 1913, ²1920, ³1923; die vierte vollständig bearbeitete Ausgabe von 1946 wurde in späteren Ausgaben immer kopiert. ISBN 3-540-03340-8
- Psychologie der Weltanschauungen. Springer, Berlin 1919 ISBN 3-540-05539-8
- Die Idee der Universität. Springer, Berlin 1923; Neuauflage 1946; später Neufassung „für die gegenwärtige Situation entworfen von Karl Jaspers und Kurt Roßmann.“ 1961, ern. 2000, ISBN 3-540-10071-7
- Die geistige Situation der Zeit. Berlin/Leipzig 1931, ISBN 3-11-016391-8
- Philosophie 3 Bände (I. Philosophische Weltorientierung; II. Existenzerhellung; III. Metaphysik). Springer, Berlin 1932, ISBN 3-540-12120-X
- Vernunft und Existenz. Groningen 1935.
- Nietzsche. Einfuhrung in das Verständnis seines Philosophierens. Springer, Berlin 1936, ISBN 3-11-008658-1
- Descartes und die Philosophie. Springer, Berlin 1937, ISBN 3-11-000864-5
- Existenzphilosophie. Drei Vorlesungen. Springer, Berlin 1938.
- Das Schuldenfragment. Heidelberg/Zürich 1946.
- Nietzsche und das Christentum. Hameln 1946.
- von der Wahrheit. München 1947.
- Der philosophische Glaube. Fünf Vorlesungen. München/Zürich 1948. (Vortrag in Basel 1947)
- Vom Ursprung und Seele der Geschichte. München/Zürich 1949. (Darstellung der Achsenzeit)
- Einführung in die Philosophie. Zwölf Radiovorträge. Zürich 1950, ISBN 3-492-04667-3
- Vernunft und Widervernunft unserer Zeit. Drei Gastvorlesungen. München 1950.
- Rechenschaft und Ausblick. Vernunft und Aufsätze. München 1951.
- Die Frage der Entmythologisierung. München 1954. (vgl. Rudolf Bultmann und Fritz Buric)
- Schelling. Großes und Verhängnis. München 1955.
- Diese großen Philosophen. Piper, München 1957, ISBN 3-492-11002-9
- Die Atombombe und die Zukunft des Menschen. München/Zürich 1957, ISBN 3-8302-0310-1
- Philosophie und Welt. Vernunft und Aufsätze. München 1958.
- Wahrheit, Freiheit und Friede mit Hannah Arendt: Karl Jaspers. Rede zum Friedenspreis der Deutschen Buchhandlung. München 1958.
- Freiheit und Wiedervereinigung. München 1960, ISBN 3-492-11110-6
- Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung. Piper, München 1962, ISBN 3-492-01311-2
- Nikolaus Cusanus. München 1964.
- Kleine Schule des philosophischen Denkens. München 1965, ISBN 3-492-20054-0
- Kleine Schule des philosophischen Denkens. Bijleveld, Erstausgabe 1973, Zweitausgabe 1993, ISBN 90 6131 656 1
- Hoffnung und Sorge. Schriften zur deutschen Politik 1945–1965. München 1965.
- Wohin treibt die Bundesrepublik? Tatsachen, Gefahren, Chancen. München 1966.
- Zur Kritik meiner Tekst „Wohin treibt die Bundesrepublik?“ München 1967.
- Schicksal und Wille. Autobiographische Schriften. München 1967.
posthum erschienen:
- Chiffren der Transzendenz. (Vortrag 1961). München 1970, ISBN 3-8302-0335-7
- Seite. Leben, Arbeiten, Wirkung. München 1975.
- Was ist Philosophie? München 1976.
- Philosophische Autobiographie. (Um ein Kapitel zu Heidegger) erweiterte Neuauflage. Piper, München 1977.
- Notizen zu Martin Heidegger. München 1978.
- Diese großen Philosophen. [Arbeitsreste Teil 1.] München 1981.
- Diese großen Philosophen. [Legendenwerk Teil 2.] München 1981, ISBN 3-492-02732-6
- Geschichte der Philosophie. (Einleitung.) München 1982.
- Wahrheit und Bewährung. Philosophie für die Praxis. München/Zürich 1983.
- Briefwechsel 1926–1969, Hannah Arendt, Karl Jaspers, München/Zürich 1985.
- Briefwechsel 1920–1963, Martin Heidegger, Karl Jaspers, München/Zürich 1990.
- Nachlass zur Philosophischen Logik. München 1991, ISBN 3-492-03458-6
Sekundärliteratur
- Joseph WANDER Spuren der Transzendenz. Die Philosophie von Karl Jaspers, Oud-Turnhout / 's-Hertogenbosch 2018, ISBN 978-94-6371-049-7
- (fr) Jean-Claude GENS Karl Jaspers: Biografie, Hrsg. Bayard, Paris (2003) ISBN 2-227-47073-9
- Christian Rabanus (Hrsg.) Primärbibliographie der Heiligen Schriften von Karl Jaspers. Tübingen (2000) ISBN 3-7720-2080-1
- Hans SanerKarl Jaspers. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 12. Auflage. Rowohlt, Reinbek in Hamburg 2005,
ISBN 3-499-50169-4 - Werner SCHÜßLER Jaspers zur Einfuhrung. Junius, Hamburg (1995) ISBN 3-88506-914-8
- Niederländische Übersetzung: 'Jaspers Lemniskate, Rotterdam (2003) ISBN 90-5637-499-0
- Dietrich HARTH (Hrsg.) Karl Jaspers. Denken zwischen Wissenschaft, Politik und Philosophie. Metzler, Stuttgart 1989,
ISBN 3-476-00666-2 - Jeanne Hersch (Hrsg.): Karl Jaspers. Philosoph, Arzt, mehr politischer Denker. Symposium zum 100. Geburtstag in Basel und Heidelberg. Piper, München u.a. 1986. ISBN 349210679X
- Jeanne HERSCH Das philosophische Staunen. Einblicke in die Geschichte des Denkens. (Schwester: München: Pieper, 1981) München: Pieper Tb, 1989, ISBN 3492110592 (Karl Jaspers, 318-339)
- Sombart, Nicholas: Rendezvous mit dem Weltgeist. Heidelberger Erinnerungen 1945–1951. S. Fischer, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-10-074422-5 (2. Teil, Kapitel .) Karl Jaspers)
- Matthias Bormuth: Lebensführung in der Moderne: Karl Jaspers und die Psychoanalyse. diss. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 2002, ISBN 3-7728-2201-0
- Genoveva TEOHAROVA Karl Jaspers' Philosophie auf dem Weg zur Weltphilosophie. diss. Königshausen und Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2661-6
- Bernd WEIDMANN Existenz in der Kommunikation. Zur philosophischen Ethik von Karl Jaspers, Heidelberg 2005, ISBN 3-8260-2932-1
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