WikiDer > Karl Koller
Karl Koller | ||||
| Geboren | 22. Februar1898 Glonn, Bayern, Deutsches Kaiserreich | |||
| Verstorben | 22. Dezember1951 Glonn, Bayern, West Deutschland | |||
| Landschaft | ||||
| Teil | ||||
| Dienstjahre | 1914 - 1919 1935 - 1945 | |||
| Rang | General der Flieger | |||
| Einheit | Infanterie[1] Fliegerersatz-Abt. 1. Campingtisch 34 Luftflotte 3 | |||
| Auftrag | Chef des Generalstabs Luftflotte 3 1. Januar 1941 - 26. August 1943 Stabschef des Luftwaffe 1. November 1944 - 8. Mai 1945 | |||
| Schlachten/Kriege | Erster Weltkrieg | |||
| Auszeichnungen | Siehe Dekorationen | |||
| ||||
Karl Koller (Glonn, 22. Februar1898 - Dort, 22. Dezember1951) war ein deutscher General während der Zweiter Weltkrieg.
Frühe Jahre
Karl wurde als Sohn des Polizisten Josef Koller geboren. Er besuchte die Grundschule in Glonn. Im Frühjahr 1914 wanderte er mit seinem Schulkameraden aus Georg Lanzenberger zu England. Lanzenberger wurde von der . gerufen Erster Weltkrieg überrascht und die Briten internierten ihn. Mit dem letzten Schiff konnte Koller Ende Juli 1914 nach Deutschland übersetzen.
Erster Weltkrieg
Seine Familie kannte den Flugpionier Albert Hirtho. Deshalb meldete sich Koller im August 1914 als Freiwilliger bei der Luftwaffe. Zunächst erhielt er eine Ausbildung im Bayerischen Eisenbahn-Reserve-Bataillon, wo er Lokführer wurde. Am 16. Januar 1916 wurde er in die Air Force Reserve 1b te . versetzt Schleiheim. Er diente bei Kampfstaffel 34, Fliegerdivision 273 (Artillerie), Fliegerdivision 47b und Jagdstaffel 76. Im August 1917 war er he Korporal, im Februar 1918 Sergeant. Er gewann mehrere Luftkämpfe, wurde aber am 25. Mai 1918 hinter den feindlichen Linien abgeschossen. Er geriet in Kriegsgefangenschaft der Briten, die ihn im Dezember 1919 entließen.
Zwischenkriegszeit
Karl Koller trat wie sein Vater im Februar 1920 in die Polizei ein. In Schleißheim wurde er Pilot beim Lotsenstab 1 der Polizei.
Als Hobby übte er gleiten beim "Bayerischen Aero Club". 1921 vertrat er Bayern bei einem Wettbewerb in Rhön. Er ist mit einem Prototyp seines Nachbarn geflogen Emeran Stadler, ohne Aufzug, Ruder oder stabil, nur steuerbar mit dem Stützbasen. Am 15. August 1921 flog er 640 Meter, damals Rekord. Am 20. August 1921 stellte er mit einem Drei-Minuten-Flug einen neuen Weltrekord von 1900 Metern auf. Fünf Tage später machte er einen Vollkreis und dann eine weitere 180°-Kurve. So wurde er berühmt und reiste nach England, Frankreich und in die Schweiz. Er hat sich angefreundet Ernst Udet.
Von 1922 bis 1928 arbeitete er bei der Polizei als Lokführer und Ausbilder. Er wurde Oberleutnant bei der Polizei und arbeitete bis 1932 als Adjutant mit dem Kommandanten der bayerischen Polizei in München. Im Januar 1933 wurde er Kapitän bei der Polizei.
Das neu gegründete Luftwaffe fesselte ihn und im August 1935 trat er in den Rang eines Kapitän. Obwohl er nur die Grundschule besucht hatte, besuchte er erfolgreich die Luftkriegsschule in Berlin. 1936 wurde er Kapitän einer Staffel in Juterbog und Oldenburg. Im August 1936 wurde er Haupt.
Er arbeitete zunächst als Ausbilder an der Luftkriegsschule in Berlin-Gatow. Im Januar 1938 wurde er Offizier bei der allgemeines Personal zu München.
Zweiter Weltkrieg
Im Januar 1941 wurde Karl Koller Oberst und Stabschef der Western Third Air Fleet[2].Am 10. April 1942 verhalf er den deutschen Schlachtschiffen zum Durchbruch in Der Kanal, für die er Eisernes Kreuz empfangen. Im März 1943 wurde er Generalmajor.
Nach dem Selbstmord von Stabschef Allgemeines Hans Jeschönnek Koller wurde im September 1943 Chef der allgemeines Personal der Luftwaffe. Wenn Stabschef Günther Korten starb im Juli 1944 bei der Bombardierung des Grafen Claus Schenk Graf von Stauffenberg genannt Hermann Göring nicht Koller, aber ja Werner Kreise an seinen Nachfolger. Auch Koller wurde bei dem Bombenanschlag verletzt[3]. Kreipe war der Aufgabe nicht gewachsen und im November 1944 musste Göring Koller zum Chef des Generalstabs der Luftwaffe ernennen.
Am 21. April 1945 teilte Koller Adolf Hitler mit, dass die Luftwaffe in wenigen Tagen komplett tot sein würde. Hitler antwortete, dass die gesamte Führung der Luftwaffe sofort gehängt werden sollte. Zwei Tage später flog Koller von Berlin nach Obersalzberg und dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe gemeldet, Hermann Göringdass Hitler beschlossen hatte, Selbstmord zu begehen.[4]
Am 8. Mai 1945 geriet Koller erneut in Kriegsgefangenschaft der Briten, die Oxford eingesperrt. Charles Lindbergha kam ihn dort besuchen. Im Dezember 1947 durfte er nach Hause zurückkehren.
Nach dem Krieg
1949 veröffentlichte er sein persönliches Tagebuch über den Krieg Der letzte Monat.
Militärkarriere
- Kriegsfreiwilliger: [3]
- Soldat:
- gefreiter: 4. August 1917[3]
- Unteroffizier: 23. Dezember 1917[3]
- Vizefeldwebel:[1] 27. Februar 1918[3]
- Oberwachtmeisterder Polizei: 12. Februar 1920[3]
- Leutnantder Polizei: 30. Oktober 1922[3]
- Oberleutnantder Polizei: 1. August 1925[3]
- Hauptmannder Polizei: 1. Januar 1933[3][1]
- Hauptmann: 1. August 1935[3] (RDA vom 1. Januar 1934)[1]
- Haupt: 1. August 1936[3][1]
- Oberstleutnant: 1. Oktober 1939[1]
- Oberst: 1. Januar 1941[3][1]
- Generalmajor: 1. März 1943[5][1]
- Generalleutnant: 1. Dezember 1943[3][1]
- General der Flieger: 1. November 1944[3] - 30. Januar 1945[5]
Dekorationen
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 10. April 1942 als Oberst im Generalstab und Chef des Generalstabes Luftflotte 2[5][6][3]
- Eisernes Kreuz 1914, 1. Klasse[3] und 2. Klasse[3]
- Wiederholschnalle am Eisernen Kreuz 1939, 1. Klasse[5] und 2. Klasse[5]
- Dienstauszeichnung des Heeres und der Marine für (25 Dienstjahre)[3]
- Verwundetenabzeichen vom 20. Juli 1944 in Schwarz[3]
- Anschlus-Medaille mit Gürtelschnalle „Prager Burg“[3]
- Deutsches Kreuz in Gold am 7. Februar 1944 als Generalmajor und Chef des Stabes Luftflotte 3[5]
- Pilotenabzeichen (Preußisch)[3][3]
- Ehrenkreuz für Frontkämpfer im Weltkrieg[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|