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Karl Koller
Für den österreichischen Fußballer siehe den Artikel Karl Koller (1929-2009).
Karl Koller
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Geboren22. Februar1898
Glonn, Bayern, Deutsches Kaiserreich
Verstorben22. Dezember1951
Glonn, Bayern, West Deutschland
LandschaftFlagge des Deutschen Reiches Deutsches Kaiserreich
Flagge von Deutschland (3-2 Seitenverhältnis).svgWeimarer Republik
Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
Flagge der Bundesrepublik Deutschland West Deutschland
TeilKriegsfahne von Deutschland (1903-1919).svgDeutsches Heer[1]
Cross-Pattee-Heraldry.svgLuftstreitkräfte
Luftwaffe eagle.svgLuftwaffe
Dienstjahre1914 - 1919
1935 - 1945
RangLuftwaffe Kragenspiegel General der Flieger 3D.svgWacht Lw OF8 GenWaGtg h 1945.svg
General der Flieger
EinheitInfanterie[1]
Fliegerersatz-Abt. 1.
Campingtisch 34
Luftflotte 3
AuftragChef des Generalstabs Luftflotte 3
1. Januar 1941 -
26. August 1943
Stabschef des Luftwaffe
1. November 1944 -
8. Mai 1945
Schlachten/KriegeErster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

AuszeichnungenSiehe Dekorationen
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Karl Koller (Glonn, 22. Februar1898 - Dort, 22. Dezember1951) war ein deutscher General während der Zweiter Weltkrieg.

Frühe Jahre

Karl wurde als Sohn des Polizisten Josef Koller geboren. Er besuchte die Grundschule in Glonn. Im Frühjahr 1914 wanderte er mit seinem Schulkameraden aus Georg Lanzenberger zu England. Lanzenberger wurde von der . gerufen Erster Weltkrieg überrascht und die Briten internierten ihn. Mit dem letzten Schiff konnte Koller Ende Juli 1914 nach Deutschland übersetzen.

Erster Weltkrieg

Seine Familie kannte den Flugpionier Albert Hirtho. Deshalb meldete sich Koller im August 1914 als Freiwilliger bei der Luftwaffe. Zunächst erhielt er eine Ausbildung im Bayerischen Eisenbahn-Reserve-Bataillon, wo er Lokführer wurde. Am 16. Januar 1916 wurde er in die Air Force Reserve 1b te . versetzt Schleiheim. Er diente bei Kampfstaffel 34, Fliegerdivision 273 (Artillerie), Fliegerdivision 47b und Jagdstaffel 76. Im August 1917 war er he Korporal, im Februar 1918 Sergeant. Er gewann mehrere Luftkämpfe, wurde aber am 25. Mai 1918 hinter den feindlichen Linien abgeschossen. Er geriet in Kriegsgefangenschaft der Briten, die ihn im Dezember 1919 entließen.

Zwischenkriegszeit

Karl Koller trat wie sein Vater im Februar 1920 in die Polizei ein. In Schleißheim wurde er Pilot beim Lotsenstab 1 der Polizei.

Als Hobby übte er gleiten beim "Bayerischen Aero Club". 1921 vertrat er Bayern bei einem Wettbewerb in Rhön. Er ist mit einem Prototyp seines Nachbarn geflogen Emeran Stadler, ohne Aufzug, Ruder oder stabil, nur steuerbar mit dem Stützbasen. Am 15. August 1921 flog er 640 Meter, damals Rekord. Am 20. August 1921 stellte er mit einem Drei-Minuten-Flug einen neuen Weltrekord von 1900 Metern auf. Fünf Tage später machte er einen Vollkreis und dann eine weitere 180°-Kurve. So wurde er berühmt und reiste nach England, Frankreich und in die Schweiz. Er hat sich angefreundet Ernst Udet.

Von 1922 bis 1928 arbeitete er bei der Polizei als Lokführer und Ausbilder. Er wurde Oberleutnant bei der Polizei und arbeitete bis 1932 als Adjutant mit dem Kommandanten der bayerischen Polizei in München. Im Januar 1933 wurde er Kapitän bei der Polizei.

Das neu gegründete Luftwaffe fesselte ihn und im August 1935 trat er in den Rang eines Kapitän. Obwohl er nur die Grundschule besucht hatte, besuchte er erfolgreich die Luftkriegsschule in Berlin. 1936 wurde er Kapitän einer Staffel in Juterbog und Oldenburg. Im August 1936 wurde er Haupt.

Er arbeitete zunächst als Ausbilder an der Luftkriegsschule in Berlin-Gatow. Im Januar 1938 wurde er Offizier bei der allgemeines Personal zu München.

Zweiter Weltkrieg

Im Januar 1941 wurde Karl Koller Oberst und Stabschef der Western Third Air Fleet[2].Am 10. April 1942 verhalf er den deutschen Schlachtschiffen zum Durchbruch in Der Kanal, für die er Eisernes Kreuz empfangen. Im März 1943 wurde er Generalmajor.

Nach dem Selbstmord von Stabschef Allgemeines Hans Jeschönnek Koller wurde im September 1943 Chef der allgemeines Personal der Luftwaffe. Wenn Stabschef Günther Korten starb im Juli 1944 bei der Bombardierung des Grafen Claus Schenk Graf von Stauffenberg genannt Hermann Göring nicht Koller, aber ja Werner Kreise an seinen Nachfolger. Auch Koller wurde bei dem Bombenanschlag verletzt[3]. Kreipe war der Aufgabe nicht gewachsen und im November 1944 musste Göring Koller zum Chef des Generalstabs der Luftwaffe ernennen.

Am 21. April 1945 teilte Koller Adolf Hitler mit, dass die Luftwaffe in wenigen Tagen komplett tot sein würde. Hitler antwortete, dass die gesamte Führung der Luftwaffe sofort gehängt werden sollte. Zwei Tage später flog Koller von Berlin nach Obersalzberg und dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe gemeldet, Hermann Göringdass Hitler beschlossen hatte, Selbstmord zu begehen.[4]

Am 8. Mai 1945 geriet Koller erneut in Kriegsgefangenschaft der Briten, die Oxford eingesperrt. Charles Lindbergha kam ihn dort besuchen. Im Dezember 1947 durfte er nach Hause zurückkehren.

Nach dem Krieg

1949 veröffentlichte er sein persönliches Tagebuch über den Krieg Der letzte Monat.

Militärkarriere

Dekorationen