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Kart fahren ist ein Motorsport-Variante wo man in kleinen, vierrädrigen, eigens gebauten einsitzigen Fahrzeugen ohne Karosserie, den sogenannten Karts, gegeneinander antritt.
Das Wesentliche an einem Kart ist das Fehlen eines Differential. Die starre Hinterachse und das niedrige Schwerpunkt bieten einzigartige Straßenlage und einzigartige Fahreigenschaften. Wettbewerbe finden zu besonderen Anlässen statt Schaltungen was beides drinnen wie draußen zu sein. Trotz der relativ geringen Abmessungen sowohl der Fahrzeuge als auch der Strecke können hohe Geschwindigkeiten bis über 100 Stundenkilometer erreicht werden. Trägt ein Helm und Schutzkleidung ist daher Pflicht. Die Bekleidung besteht aus einem Overall mit hoher Abriebfestigkeit, Handschuhen und knöchelhohen Schuhen. Ein Rippenschutz wird getragen, um gequetschte Rippen zu vermeiden. Der Nackenschutz wird getragen, um den Nacken zu schützen. Bei Wettkämpfen in den Niederlanden ist ein Körper- und Nackenschutz Pflicht. Auch bei (internationalen) Wettkämpfen sind für Kinder bis 15 Jahre speziell homologierte (leichte) Helme vorgeschrieben. Freizeitkartierer werden diese Gegenstände auf der Kartbahn ausgehändigt, kurz bevor sie in das Kart einsteigen. Außerdem werden sie über die Funktionsweise des Karts informiert, damit sie gut vorbereitet ins Rennen starten können. Dies verhindert gefährliche Situationen auf der Strecke. Sie erhalten die Ergebnisse auch oft nach dem Rennen, damit sie wissen, wo sie fertig sind.
Kartfahren ist ein zugänglicher Motorsport. Kartbahnen stehen allen offen, auch Jugendlichen und Menschen ohne people Führerschein und es sind keine Diplome erforderlich, um einmal zu fahren. Einige bekannte Formel 1-Fahrer sammelten ihre ersten Rennerfahrungen im Kartsport,

Die 1.107 m lange Kartbahn Erftlandring, Biene Mannheim, durchschn.Kerpen (Deutschland) wo Michael Schumacher und Sebastian Vettel Autofahren gelernt
und trotzdem Kart fahren, um fit zu bleiben. Es ist die reinste Form des Motorsports, bei der es sowohl auf die Abstimmung des Materials als auch auf das Können des Fahrers ankommt.
Kart-Klassen
Es gibt verschiedene Arten von Klassen im Kartsport. Einer der Unterscheidungsfaktoren ist die Antriebsart. Es gibt Direktantrieb, über Fliehkraftkupplung oder über einen Link und Getriebe. Der Direktantrieb verliert an Popularität.[Quelle?]
Eine beliebte Klasse ist die Rotax-Max-Klasse. Der Rotax-Max Motor ist ein wassergekühlter 125ccm Motor, sehr leicht, leistungsstark (ca. 30 PS) und zuverlässig. Der Motor wurde in erster Linie für die Bequemlichkeit und den Komfort des Fahrers entwickelt. Es verfügt über einen elektrischen Anlasser, eine digitale Zündung, eine Fliehkraftkupplung und eine Ausgleichswelle zur Reduzierung von Vibrationen. Der Motor ist einer der leisesten seiner Art auf dem Markt, da er wassergekühlt ist und einen extra gedämpften Auspuff verwendet. Die Iame X30-Klasse ist eine ähnliche Klasse.
Unter den internationalen Fahrern sind die Motorräder OK (ehemals KF) und KZ am beliebtesten.[Quelle?] Sie haben eine höhere Leistung (bis über 40 PS) und lassen sich optimal auf die Rennstrecke abstimmen. Die Kosten für das Kartfahren liegen hauptsächlich in den Führungen, Reifen und Reisekosten. Wer aber selbst bastelt, kann mit begrenztem Budget trotzdem auf Weltcup-Niveau antreten.
Es gibt einen Unterschied zwischen Leihkarts und eigenen Karts. Bei Leihkarts ist die Leistung des Karts geringer und das Gewicht aufgrund der zusätzlichen Stoßfänger höher. Beides verursacht weniger Schäden an den Karts. Bei den eigenen Karts zählt nur die Rundenzeit. Die Fahrer halten den relativ hohen Wartungsaufwand für selbstverständlich.
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