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Schloss Wickrath | ||
östliche Vorburg | ||
| Koordinaten | 51° 8′ N, 6° 25′ O | |
| Allgemeines | ||
| Schlosstyp | Wasserschloss; Genussschloss | |
| Stil | barocke architektur | |
| Aktuelle Position | Pferdegestüt | |
| Eingebaut | 1746-1772 | |
| Detailkarte | ||
Schloss Wickrath ist ein BarockWasserschloss mit öffentlich zugänglichem Park am Fluss de Nieren in der Nähe von Mönchengladbach (StadtbezirkWickrath) in dem Deutsche Zustand Nordrhein-Westfalen. Ein Teil des Komplexes fungiert als Pferdegestüt.
Geschichte
Schloss Wickrath, 11 km südwestlich von Mönchengladbach gelegen, war die Burg des Herrn der Herrlichkeit Wickrath (ab 1488 n.Chr.) Staatsfreiheit; ab 1752 eine Grafschaft). Wann die erste Burg gebaut wurde, ist nicht bekannt, aber bereits 1068 wird eine Burg an der Niers erwähnt. Die ältesten bekannten Herren von Wickrath sind die Grafen von Are-Hochstade, deren ursprüngliche Stammburg a Mottenschloss in der Nähe Grevenbroich früher gewesen. Im 12. Jahrhundert verlegten die Grafen von Are ihren Stammsitz in die Burg Are Biene Altenahr. Ab dem 14. Jahrhundert wurde die Grafen, später Herzöge von Gelre eigene Rechte an der Burg. 1488 ging die Burg (mit der Lehnsherrschaft) an die Familie Hompesch[1]; ab 1502 ist die Familie Quadt Inhaber.
1745 wurde die alte Burg durch einen Brand weitgehend zerstört. Graf Wilhelm Otto Friedrich von Quadt ließ zwischen 1746 und 1772 nach Plänen der Baumeister das heute teilweise bestehende Lustschloss erbauen François und Matheius Soiron von Maastricht. Für die Brüder Maastricht war dies ihre Hauptwerk, an dem sie einen Großteil ihres Lebens gearbeitet haben. Nach dem Abriss der Reste der mittelalterlichen Burg wurde an gleicher Stelle eine neue gräfliche Sommerresidenz errichtet, bestehend aus einem großen Herrenhaus und zwei separaten Pavillons (der östlichen und westlichen Vorburg), die alle von Wasser umgeben waren der Fluss Nieren musste umgeleitet werden. In der ersten Phase wurde das heute nicht mehr vorhandene Hauptgebäude realisiert. Der zweite Bauabschnitt begann vermutlich 1751 mit dem Bau der H-förmigen Pavillons. Vermutlich auf Wunsch ihres Auftraggebers trennten die Soirons das Hauptgebäude mit den logis, der beiden Vorburgen, wodurch eine originelle Variation des cour d'honneur, das Ehrengericht.
Das Hauptgebäude des Lustschlosses wurde 1859 wegen Baufälligkeit abgerissen und durch das jetzige ersetzt Landesstallmeisterhaus. Die östliche und westliche Vorburg blieben verschont und wurden zusammen mit den barocken Gärten restauriert. Insbesondere die gut erhaltene westliche Vorburg, in der die dreischiffige Nassauer Stall mit Stuckgewölben auf Blausteinsäulen, vermittelt einen guten Eindruck von der monumentalen Architektur der Anlage. Das Design der Park nach französischem Vorbild ist der Form einer fünfeckigen Grafenkrone nachempfunden.[2]
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Altes Hauptgebäude

Neues Hauptgebäude
Pferdeställe

Parkbau
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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