WikiDer > Kemperkoul
| Bezirk von Sittard | |
Kerndatei | |
| Gemeinde | Sittard-Geleen |
| Platz | Sittard |
| Koordinaten | 50°59'48.14"N, 5°53'37.94"L |
| Oberfläche | 155 Hektar |
| Einwohner (2017) | 6.365[1] |
Kemperkoul (ausgesprochen: "Kemperkóél") ist ein Stadtteil im Osten von Sittard, Gemeinde Sittard-Geleen, in dem Niederländisch Provinz Limburg. Dieses Wohngebiet ist eine der letzten großen Stadterweiterungen Sittards und hat sich mit 6.365 Einwohnern (im Jahr 2017) zum größten Stadtteil dieser Stadt entwickelt.
Erdkunde
Der Stadtteil Kemperkoul bildet den östlichen Rand von Sittard und liegt gegenüber Deutsche Grenze, in der Nähe der Selbstkantse Dorf Wehr. Der Bezirk ist auf einer Ebene zwischen dem Tal der gebaut Roter Bach und der Kollenberg. Die Bebauung im Norden und Osten des Stadtteils folgt exakt der Landesgrenze, wodurch die Grenze durch den Übergang vom Stadtgebiet auf niederländischer Seite in den ländlichen Raum auf deutscher Seite in der Landschaft deutlich erkennbar ist. Entlang der Grenze wurde ein grüner Streifen angelegt, der „Weher Beemd“ und „Wehrer Dreef“ genannt wird. Den südlichen Ortsrand bildet der Kollenberg; die Landschaft erhebt sich hier aus ca. 60 Metern Höhe TASSE auf eine Höhe von etwa 100 Metern über NAP. Die Hänge des Kollenbergs werden hier von Feldern und Wiesen gebildet.
Kemperkoul besteht aus vier verschiedenen Stadtteilen: Europa-Park, Haagsittard-Park, Lahrhof und Kempehof.
Geschichte
Bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte das Gebiet, auf dem sich der heutige Bezirk befindet, zur damaligen Gemeinde Broeksitard. Archäologische Funde haben gezeigt, dass das Gebiet bereits Merowinger Zeit bewohnt wurde.[2] Der Name "Kemperkoul" leitet sich von zwei Feldwegen ab, die hier verliefen, der "Grote" und der "Kleinen Kempe(r) Koel", und ist in der Sittard-Geschichte vor allem wegen der Schlacht am Kemperkoul, die hier am 24. März 1543 zwischen den Truppen von Kaiser Karl V und Herzog Wilhelm V. von Kleve in der Endphase der Gelderländer Kriege.[3] Es ist seit Jahrhunderten ein landwirtschaftliches Gebiet; Aus dieser Zeit des Bestehens sind noch die alten Höfe „Lahrhof“ und „Haagsittard“ in Erinnerung geblieben, die heute mitten im Ortsteil liegen. Das Gebiet wurde von der Hauptverbindungsstraße zwischen Sittard und Geilenkirchen, dem heutigen Wehrerweg. Ab den 1960er Jahren begann die Stadt Sittard mit der Vrangendael. Dieser Stadtteil bildete jahrelang den östlichen Stadtrand, bis in den 1980er Jahren die Quartiere Kempehof und Lahrhof entstanden. Fast unmittelbar nach Fertigstellung dieser Quartiere wurden die Quartiere Europapark und Haagsittardpark errichtet.
Dienstleistungen
Kemperkoul ist ein autarkes Wohngebiet mit eigenem Einkaufszentrum, Gesundheitszentrum und Grundschule. An der Distriktgrenze zu den Distrikten Broeksittard und Vrangendael befinden sich verschiedene Sportplätze, darunter die des Amateurfußballclubs Sportlicher Sittard '13. Es gibt auch mehrere kleine Parks, darunter den zentralen Haagsittard Park, und die Grünanlage Kollenberg liegt in der Nähe.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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