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Kieuwnet
Beispiel für Kiemennetz

Kiemennetze basieren auf dem Prinzip, dass a Fisch seinen Kopf durch a Gittergewebe ragt aus einem Netz, kann aber nicht wieder raus, weil er dann hinter dem Kiemendeckel klebt herum. Warnungen bestehen aus mehreren Lagen, bei diesen Netzen hängen ein oder mehrere feinmaschige Netze vor einem großmaschigen Netz. Der Fisch zieht das feinmaschige Netz durch die großen Maschen und verheddert sich.

Diese Netze werden mit Hilfe von Schwimmkörpern und einer beschwerten Leine an der Unterseite des Netzes (untere Sehne) im Wasser „stehend“ aufgestellt und nach einiger Zeit eingefahren.

Das Angeln mit Kiemennetzen ist besonders selektiv. Zu kleine Fische schwimmen durch das Netz und zu große Fische bleiben nicht stecken. Auch die großen ausgewachsenen Exemplare, die viele Nachkommen hervorbringen können, können verschont werden. Darüber hinaus kann der Fischer durch das Auslegen der Netze an sorgfältig ausgewählten Stellen und Tiefen recht gut auf die Art des gefangenen Fisches zielen. Der Beifang von untermaßigen Fischen und unerwünschten Arten ist daher bei dieser Methode im Vergleich zur Schleppnetzfischerei (bei der die Netzmaschen oft geschlossen sind) gering.

Das Fischen mit Verwicklungsnetzen ist weniger selektiv, da es sich um eine Kombination aus feinmaschigen und grobmaschigen Netzen handelt.

Das dänisch und norwegisch Kiemennetzfischen auf größere Fischarten (Kabeljau, Steinbutt, Lachs) fordert viele Opfer unter Meeressäuger. Geschätzter Tod im Nordsee 7000 Schweinswale jährlich auf diese Weise. Ein weiteres Beispiel ist der massive Tod von Sattelrobben 1987 vor der norwegischen Küste. In diesem Jahr wanderten diese Tiere massenhaft aus den leeren Fischereien Barentssee in südliche Regionen. Auf der Suche nach reicheren Fischgründen verfangen sich 60.000 Tiere in den Netzen norwegischer Küstenfischer.