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Kiniem
Schlusstext des Ordens Kodashim, gedruckt 1877 in Lemberg (damals Lemberg namens)

Kiniem (hebräisch: קנים, wörtlich Nest) ist der elfte und letzte Trakt (masechet) des Kodashim bestellen (Seder Kodashim) des Mischna. Die Abhandlung besteht aus drei Kapiteln.

Der Traktat Kiniem deckt es ab Vogelopfer die in mehreren Fällen vorgebracht werden musste.[1] Für solche Vogelopfer müssen nur die Turteltaube und der gewöhnliche Taube passen.

Vogelopfer wurden als Brand- und Reinigungsopfer dargebracht.[2] Bei einem Brand- und Reinigungsopfer wurden immer zwei Tauben dargebracht, die dem amtierenden Priester in einem Käfig dargebracht wurden. Eine Taube war für ein Brandopfer und die andere für ein Reinigungsopfer. Der Priester bestimmte, welche Taube für welches Opfer verwendet wurde. Da sich die beiden Tauben in einem Käfig befanden, entstand das Problem, dass sich die Tauben bewegen konnten und es war unklar, welche Taube für welches Opfer bestimmt war. Dies ist eines der Hauptthemen, die im Traktat Kiniem behandelt werden.

Das Traktat Kinim ist weder im Jerusalemer noch im Babylonischen bekannt Talmudgemara (rabbinisch Kommentar zur Mischna).

Literatur

  • DR. Herbert Danby: Die Mischna. Aus dem Hebräischen übersetzt mit Einführung und kurzen Erläuterungen, Oxford University Press, 19648. Auflage, s. 598-602.

Siehe auch

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