WikiDer > Nidda (Talmud)
Nidda (hebräisch: נדה, wörtlich Zustand der Unreinheit) ist ein Traktat (masechet) des Mischna und der Talmud. Nidda ist der siebte Trakt des Tohorot bestellen (Seder Tohorot) und umfasst zehn Kapitel. Der Begriff Nidda wird auch für die sogenannte Unreinheit einer Frau während der Menstruation verwendet.[1][2]
Das Traktat Nidda befasst sich mit Aspekten der periodische Verunreinigung von Frauen und Mutterschaftsfrauen und basiert auf der Hebräische Bibel, Levitikus 12 und 15:61 ff.[3] Der Traktat Nidda enthält gemara (rabbinisch Kommentar zur Mischna) und gehört sowohl zum babylonischen als auch zum Jerusalem Talmud. Der Traktat enthält 73 Blätter im babylonischen Talmud und 13 im Jerusalemer Talmud.[4]
Die angebliche Unreinheit einer Frau während der Menstruation hat unter orthodoxen Juden dazu geführt, dass man Frauen nicht die Hand gibt und nicht mit Frauen tanzt.[1] Schließlich kann ein Mann nicht wissen, ob die Frau ihre Periode hat. Außerdem wird ein verheirateter Mann seiner Frau niemals seine Zuneigung in der Öffentlichkeit zeigen. Dabei schützt er ihre Privatsphäre; So wird niemand wissen, wann sie menstruiert.
Die Nidda wird aufgehoben, wenn sich die Frau nach dem Eintauchen gereinigt hat mikw.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Quellen
Fußnoten
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| Die sechs Hauptabteilungen der Mischna (ששה סדרי משנה) | ||||||||||||
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