WikiDer > Auslegerarm
Das Fockbaum ist in Schiffssprache ein abnehmbares Bugspriet, auf dem die Ausleger gefüttert werden kann. Bei Schiffen mit festem Bugspriet ist der Fockausleger eine Verlängerung dieses Bugspriets.
Auf dem großen traditionellen Segelschiffe die Spitze des Fockbaums war auch der Angriffspunkt für die Frontgrat am stabilsten, dass die vorderer Brombeerstrauch, eine Erweiterung der Fockmast, an ihrem Platz gehalten. In diesem Fall musste der Ausleger fest verankert werden, dies geschah mit einem Stempelstift und geien, eventuell mit einem zweiten Wasserzeichen (siehe auch Bugspriet, für ein Diagramm der Bugspriet- und Fockausleger-Rigging).
Der Fockausleger wird auf modernen Langschiffen fast nie verwendet, obwohl die Genaker (ein asymmetrischer Typ Spinnaker) liegt immer mehr im Trend; dieser wird über einen ausfahrbaren Ausleger gespeist.
Auf einigen kleineren traditionellen Schiffstypen, wie z belästigt, wird der Auslegerbaum ohne Verzögerung zugeführt. Der Baum muss dann in sich stark genug sein, um die Kräfte des Auslegers aufnehmen zu können.
Bei Segelwettbewerben sind Fockbäume ein notorisches Risiko, beispielsweise in Bojenkurven. Ein mähender Fockbaum kann massive Schäden im Takelwerk von anderen Teilnehmern.