WikiDer > Ko Mulder
Jakoba Mulder | ||||
Jury für den Wettbewerb des Rathauses von Amsterdam (1968). Ganz rechts Jakoba Mulder." | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Geburtsdatum | 2. März 1900 | |||
| Geburtsort | Breda | |||
| Sterbedatum | 5. November 1988 | |||
| Ort des Todes | Amsterdam | |||
| Beruf | Architekt | |||
| RKD-Profil | ||||
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Jakoba Helena (Ko) Mulder (Breda, 2. März1900 - Amsterdam, 5. November1988) war ein NiederländischArchitekt und Stadtplaner.[1]
Leben und Arbeiten
Sie war die Tochter von Hendrik Mulder (Infanterieoffizier) und Sara Maria Boon. Sie selbst blieb unverheiratet. Sie war Offizierin in der Orden von Oranien Nassau.
Mulder studierte in 1926 aus wenn Statiker zum Technische Universität Delft, arbeitete von 1930 bei der Stadtentwicklungsabteilung der of Abteilung für öffentliche Arbeiten im Amsterdam. 1958 folgte sie Professor Cornelis van Eesteren als Leiter dieser Abteilung.
„Miss Mulder“, wie sie manchmal genannt wurde, war eine der ersten Stadtplanerinnen Amsterdams. Diese bescheidene und erfahrene Frau Stadtplaner vorgeschlagen von 1930 bis 1972 ihr Leben im Dienst der Gemeinde Amsterdam.
Mulder ist der breiten Öffentlichkeit am besten als „Miss of the Forest“ bekannt.[2] In den 1930er Jahren entwarf sie es ont Bosch-Plan, die jetzige Amsterdamer Wald. Später machte sie auch Entwürfe für die for Beatrix-Park und Erholungsgebiet Spaarnwoude.
1965 sagte sie darüber Amsterdamer Wald: „Natürlich haben wir in einer großen Gruppe gearbeitet, darunter auch ein Forstausschuss von Leuten, die viel darüber wussten. Ist übrigens super geworden. Ich meine: am Anfang dachten wir, wann werden wir etwas davon erleben? Aber der Wald ist sehr schnell gewachsen. Es ist noch kein richtiger Wald, aber er vermittelt diesen Eindruck. Das gefällt mir sehr."
Weit weniger bekannt sind ihre Beiträge zu den Allgemeiner Expansionsplan (AUP). Jakoba Mulder war daneben Cornelis van Eesteren eine treibende Kraft hinter diesem Plan. Unter ihrer Führung entstehen Nachbarschaften wie Slotermeer, Geuzenveld, Slotervaart, Overtoomse Veld und Osdorp entworfen.
Damit hat sie das Erscheinungsbild der verschiedenen Expansionsgebiete in Amsterdam maßgeblich geprägt. Sie hat zum Beispiel das Konzept entwickelt Gartenbau, die erstmals 1949 in angewendet wurde Gartendorf Frankendaal in dem Watergraafsmeer: 2 gegenüberliegende L-förmige Blöcke mit dazwischenliegendem begrünten Innenhof als Antwort auf die langweilige Streifenbauweise. Dieses Prinzip wurde später in den neuen Wohnsiedlungen der fünfziger und sechziger Jahre in großem Umfang angewandt. Mulder erwähnte einen wichtigen Vorteil, dass in einem solchen Hof ein geschützter und kontrollierter Kinderspielplatz für die Kleinen gebaut werden könnte.
Jakoba Mulder war auch an der Gestaltung von Freiräumen in der Stadt beteiligt, vorzugsweise für Spielplätze für Kinder. Sie war eine leidenschaftliche Verfechterin öffentlicher Kinderspielplätze. Der erste Spielplatz wurde 1947 auf dem Bertelmanplein im Süden wurde das Interieur vom Architekten entworfen Aldo van Eyck. In den 50er und 60er Jahren entstanden schließlich rund 700 Spielplätze. Darüber hinaus hat Mulder selbst Wasserspielplätze entworfen, zum Beispiel im Beatrix-Park, zum Gibraltar-Straße und auf dem Bellamy-Platz.
Weniger bekannt ist, dass sie einen alternativen Entwurf für die Entwicklung der BijlmermeerSie wollte kein Hochhaus, weil sie sah, wie der Blickkontakt zwischen Eltern und Kindern verschwand. Sie wurde nicht gehört, ihr Entwurf verschwand in der Schublade.
Sie war eine ehemalige außerordentliche Dozentin an der Universität Amsterdam.
Amsterdam ehrt sie dreifach:
- ir. Jakoba Mulderplein, ein nach ihr benanntes Quadrat;
- Gedenkstätte Ir. Jakoba Mulder, ein Kunstwerk auf dem Platz;
- Zukünftiger vergangener Ruhm, ein Denkmal zur Erinnerung an ihre Arbeit, enthüllt am 12. Oktober 2018 in „ihrem“ Beatrixpark.[3]
Literatur
- Ineke Teijmant: 'Ko Mulder (1900-1988): Städtebau auf Augenhöhe'. Im: Monatsmagazin Amstelodamum, April-Juni 2013. ISSN 0165-9278
- Ellen van Kessel, Froukje Palstra: Miss van het Bos, Stadtplanerin und Landschaftsarchitektin, ir. Jakoba Mulder, 1900-1988, Publikationen DRO Amsterdam
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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