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Jacobus Mattheus Maria (Koos) de Valk (Rotterdam, 13. März1927 - Dort, 10. Dezember2012) war ein NiederländischProfessor in dem Soziologie und Sozialphilosophie zum Niederländisches Wirtschaftskolleg zu Rotterdam und der Erasmus-Universität Rotterdam.
Biografie
De Valk wurde am 13. März 1927 in Rotterdam geboren. Er starb am 10. Dezember 2012 im Alter von 85 Jahren im Sint Franciscus Gasthuis in Rotterdam. Er ist das älteste Kind von Guillaume Marie (Guill) de Valk (1899-1979, Bauunternehmer und Gutachter) und Hendrika Maria (Riet) Nijs (1902-1991). Koos de Valk heiratete 1956 JPM. fegen. Sie hatten vier Kinder.
De Valk graduierte 1944 an der R.K. Höhere Bürgerschule in Rotterdam. Er ging dann zum technischen Studium, weil die Universitäten geschlossen waren. Bei der großen Überfall auf Rotterdam November 1944 wurde er (17 Jahre alt) mit Tausenden anderen Jungen und Männern aus Rotterdam zur Zwangsarbeit in Deutschland abgeführt (Arbeitseinsatz). Er hat es geschafft, dem zu entkommen, indem er in der Nähe wohnte Borne (Overijssel) aus dem fahrenden Zug springen. Aus diesem Zug schossen deutsche Soldaten auf die drei fliehenden Jungen, aber sie wurden nicht von den Kugeln getroffen. Anschließend tauchte er bis Mai 1945 bei seinem Onkel Jacques de Valk (1906-1983) in Almelo.
Nach dem Zweiter Weltkrieg ging De Valk Wirtschaft Studium am Dutch Economic College in Rotterdam. Er promovierte 1960 bei Prof. Dr. Fred Polak (1907-1985) über die Diplomarbeit Die Entwicklung des Rechtsbegriffs in der Soziologie: ein historischer Überblick und eine soziologische Interpretation der Wissenschaft. 1966 wurde er Dozent und 1969 wurde er Professor an der Dutch School of Economics, der späteren Erasmus-Universität Rotterdam. Nach seiner Pensionierung arbeitete De Valk weiter, indem er Kurse an der HOVO (Hochschule für ältere Menschen) unterrichtete und philosophische Bücher aus dem Französischen und Italienischen ins Niederländische übersetzte.
Darüber hinaus war De Valk in verschiedenen wissenschaftlichen und sozialen Organisationen aktiv. Er war zunächst politisch aktiv an der Arbeiterpartei und später am CDA. Er schrieb viele Artikel für die Große Winkler Prinz Enzyklopädie.
Arbeiten
- Die Entwicklung des Rechtsbegriffs in der Soziologie. Ein historischer Überblick und eine wissenschaftlich-soziologische Interpretation (Rotterdam, 1960, zweite Auflage 1970 von Van Gorcum in Assen)
- Bewusstsein für soziale Verantwortung (öffentlicher Vortrag bei Annahme der Professur, 19. Januar 1967)
- Enzyklopädie der Soziologie (Elsevier, 1977)
- Geschichte der Soziologie (mit H.P.M. Goddijn und P. Thoenes. Verlag Boom, Meppel, 1971)
- Machbarkeit unserer Gesellschaft (Annalen der Thijm-Gesellschaft, 1978)
- Mythos und Realität in der christlichen Politik (mit A.G. Weiler und F.A.M. Alting van Geusau; Annals of the Thijmgenootschap, 1979)
- Die zwölf Freuden der Wissenschaft (Dies Rede an der Erasmus-Universität, 8. November 1983)
- Erneuerung des christlich-sozialen Denkens (Annalen Thijmgenootschap, 1989)
- Vergänglichkeit (Abschiedsvortrag, 26. März 1992)
- Eine zeitgenössische Spiritualität
(Der Erste Titus Brandsma-Vortrag, 1993)
- Thymian Gesellschaft 1984-2004. Über Wissenschaft und Philosophie (mit I. Jacobs; Annals of the Thijmgenootschap, 2004)