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Nachbarschaft in Die Niederlande | |||
| Ort | |||
| Provinz | |||
| Gemeinde | |||
| Koordinaten | 53° 11′ N, 6° 11′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Einwohner | ca. 70 | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 9283 | ||
| Vorwahl | 0512 | ||
| Residenz (TASCHE) | Surhuizum, Surhuisterveen | ||
| Wichtige Ausfallstraßen | N358 | ||
Fotos | |||
| Südwestliches Ortsschild Kortwoude. | |||
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Kortwoude (Friesisch: Koartwald) ist ein Weiler in der Niederländisch Provinz Friesland, in der Gemeinschaft Acht-Wagen-Spiele.
Es liegt nahe der Grenze zur Provinz Groningen, Im Süden von Surhuizum, unter die es auch weitgehend fällt. Die Siedlung des Weilers liegt an einer gleichnamigen Straße, die wiederum Teil des N358. Der Weiler besteht aus 28 Adressen und hat etwa 70 Einwohner.
Geschichte
Ursprünglich war Kortwoude einer der acht, neben Augustinusga, Buitenpost, Drogeham, De Kooten, Lutkepost, Surhuizum und Twijsel. Münster Autospiele westlich von Lauwersdem die Gemeinde ihren Namen verdankt. Kortwoude erschien bereits im 15. Jahrhundert als Cortwalda. Andere Erwähnungen sind: Tortwalda (1475), Corttwoltt (1501), Cortworld (1543), Kurze Wolle (1718) und Kortwald (1786).[1] Der Ortsname verweist auf einen kurzen/kleinen Sumpfwald, in dem er sich befand.[2]
Kortwoude wurde von Überschwemmungen verwüstet und das Dorf, das nur aus vier Häusern bestand, konnte sich den Unterhalt der örtlichen Kirche nicht mehr leisten. Kortwoude erhielt 1441 die Erlaubnis von Papst Eugen IV Surhuizum beizutreten.[3] Im Gegensatz zu Surhuizum hatte Kortwoude keine Gelegenheit, strecken und damit keine Wachstumschancen. Der alte Friedhof wurde später teilweise von der Straße nach Surhuizum halbiert, aber es gibt immer noch eine Senke im Land eines früheren Teichs.[4] Im 18. Jahrhundert war dieses Becken der Ort der Versenkungen der Brüderkirche, einer süddeutschen Religionsgemeinschaft Wiedertäufer der in Surhuisterveen blieb, aber bald nach Amerika gehen würde.[5]
Kloster Gerkes erwarb einst den südlichsten Hof von Kortwoude. Genau wie im Nachbarland tolles Wetter in Groningen gründete das Kloster a außergerichtlich: "Ter Schoole". Der Outhof konzentrierte sich insbesondere auf die Schafhaltung und Torf stechen. Die südliche Lage des Hofes war für die Torfgewinnung sehr gut geeignet. Das Kloster konnte seine Fläche in südwestlicher Richtung enorm erweitern. In dieser Gegend die Dörfer Surhuisterveen, boelenslaan und Houtigehage stammen. Um die Entwässerung des Torfs zu sichern, vereinbarte der Abt von Gerkesklooster 1492 mit den Einwohnern von Surhuizum, die Oude (Veenster) Vaart durch Kortwoude zu kanalisieren und schiffbar zu machen sowie die Entwässerung des Gebietes zu verbessern.[6]
1879 bestand Kortwoude aus 16 Häusern und hatte 79 Einwohner. Kortwoude war früher eine der wenigen Zufahrtsstraßen nach Groningen. Der Kaleweg oder "Groningerlaan" verband hier über die Kortwoudertille über die Oude Vaart mit der Straße von Surhuisterveen nach Surhuizum. Aufgrund der Erweiterung von Surhuisterveen konzipierte die Gemeinde in den 1980er Jahren den Plan, die Grenze zu Surhuizum zu verschieben und damit Kortwoude (teilweise) einzuverleiben. Die Einwohner von Kortwoude sprachen sich gegen eine solche Veränderung aus und heute gehört der Weiler auch zu Surhuizum.[7]
Gebäude
Kortwoude hat zwei Einträge im nationalen Denkmalregister.
Die Mühle Koartwâld oder Feanster Moune
Auf der Schotanus-Atlas ab 1664 ist bereits eine Mühle an der "Kortwoldumer Tille" abgebildet. Dieser brannte jedoch 1864 ab, woraufhin der Strom Feanster Moune auf der anderen Straßenseite gebaut. Zur Mühle gehörte auch eine Hof- und Roggenbäckerei. Anfangs verarbeitete die Mühle nur Roggen.[8] 1906 wurde die Mühle selbst nachgebend und 1907 wurde die Mühle mit einem Petroleummotor ausgestattet, um weniger vom Wind abhängig zu sein. 1946 ließ ein schwerer Sturm die Ventile des Selbstrettungssystems schließen und die Schaufeln und die Haube der Mühle wurden abgerissen. Der Schaden wurde jedoch nicht behoben und die Mühle verfiel. 1990 wurde mit der Restaurierung der Mühle begonnen. 1995 wurde die Restaurierung abgeschlossen und die Mühle wieder in Betrieb genommen.[9]
Köartwald 11
Obwohl es in dieser Region mehr Wohnformen dieser Art gab, blieb 2018 nur Koartwâld 11 übrig. Es ist ein einfaches friesisches gelbes Haus mit Satteldach zwischen zwei Giebeln. Ein Firstanker in der Nordfassade erwähnt die Jahre 1817 und 1858. Das Haus wurde kürzlich renoviert recently[(seit wann?] erholt.[10]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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