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| Dorf in Polen | |||
| Ort | |||
| Woiwodschaft | Oppeln | ||
| powiat | Kędzierzyńsko-Kozielski | ||
| Gemeinde | Kędzierzyn-Koźle | ||
| Koordinaten | 50° 20′ N, 18° 9′ O | ||
| Daten | |||
| Einwohner (2005) | 14.780 | ||
| Fotos | |||
| Panorama von Koźle im 18. Jahrhundert | |||
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koźle (Deutsche: Kosel oder Cosel) ist ein Stadtteil der Stadt Kędzierzyn-Koźle und war früher selbst eine Stadt Polen. Es liegt am Zusammenfluss des Klodnitz und der Oder. Koźle hat eine evangelische und eine römisch-katholische Kirche, ein altes Schloss und eine Grundschule (progymnasium). Die Branche ist wichtig, einschließlich a Zellulosefabrik (mit 1200 Mitarbeitern), Dampfmühlen und a PetroleumRaffinerie.
Die erste Erwähnung von Koźle erfolgt im Cronicae et gesta ducum sive principum Polonorum, von 1112-1116. Von 1306 bis um 1359 es war der Sitz eines unabhängigen Herzogtums jüngerer Linie der Herzöge von Teschen. 1532 kam es an den Kaiser. Während der Dreißigjähriger Krieg es wurde mehrmals belagert und 1742 fiel es in die Hände von Preußen durch die Vertrag von Breslau. Friedrich II verwandelte es in eine befestigte Stadt und wurde 1758, 1759, 1760 und 1762 von den Österreichern erfolglos belagert. 1807 widerstand es einer weiteren Belagerung, diesmal durch die bayerischen Verbündeten von Napoleon. Die Festungen wurden abgerissen und 1874 eine Promenade gebaut.
Zweiter Weltkrieg
Der Zeitraum vom 28. August bis 12. Dezember 1942 wurde als sog Cosel-Zeit, wo von 38 Transporten deportierter Juden aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich, auf dem Bahnhof der Deutschen Organisation Schmelt, wurden die nach Aussage der Deutschen arbeitsfähigen Männer ausgeladen, die in den umliegenden Lagern arbeiten mussten. Der Güterbahnhof Cosel, der Ort, an dem die Selektionen stattfanden, hat sich nach 1942 nicht wesentlich verändert.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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