WikiDer > Schichtofen
EIN Schichtofen ist ein Vorläufer des moderneren Hochofen, zur Extraktion von Eisen von Eisenerz. In diesem Ofen, der eine Höhe von höchstens 3 Metern aufwies, wurden Schichten von Eisenerz und Holzkohle übereinander gestapelt.
Der Schichtofen konnte nur einen niedrigeren Temperatur als a Holzkohle Hochofen erreichen, (nämlich ca. 1200 °C statt 1500 °C), mit dem Nachteil, dass das Eisen nicht in flüssiger Form, sondern als gesintert Masse, die in der Schnecke saß. Später konnte eine Schmelze erreicht und gebildet werden Gusseisen. Durch abwechselndes Erhitzen und Hämmern wurde das Eisen gereinigt und der Kohlenstoffgehalt reduziert, so dass geschweißtes Eisen, Schmiedeeisen oder Stahl entstand. Daraus wurden Waffen hergestellt.
Da das Eisen bei diesem Vorgang nicht schmolz, hatte es kein homogenes Gefüge.
Im 1784 wurden die Pfützenofen (trockener Pudding) erfunden von Henry Cort. Damit konnte erstmals eine Stahlaufbereitung im industriellen Maßstab erfolgen. Dies war ein Flammenofen. Die Flamme bürstete das Eisen, entkohlte es und erzeugte eine teigige Masse. Auch hier musste die Schlacke durch Schmieden wieder ausgetrieben werden. Das so gebildete Pfützeneisen wies daher auch keine homogene Struktur auf.
Siehe auch
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