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Sander Pierron
Porträt von Sander Pierron von Frans Van Halter, 1909 (Königliches Museum der Schönen Künste Gent, 1909-GGG)
Porträt von Sander Pierron von seinem Freund Eugene Laermans

Alexandre (Sander) Pierron (Molenbeek-Saint-Jean, 6. Juli1872Ixelles, 8. September1945) war Belgier Autor, Journalist und Kunstkritiker.

Lebenszyklus

Sander stammte aus einer Künstlerfamilie. Sein Vater evariste war ein früher sozialistisch. Nach der Grundschule musste Sander als Typograf an einem rücksichtslosen Drucker. Ein Treffen mit dem Autor Georges Eekhoud (1854–1927) veränderte sein Leben. Dieser flämische Autor französischer Romane, ein Liberaler, der gegen soziale Ungerechtigkeit kämpfte, ein Antwerpener in Brüssel, arbeitete mit Fernand Brouez Auf La Société Nouvelle, ein Magazin, das zur sozialen Revolution aufruft. Der kaum neunzehnjährige Sander betrat mit ihm eine neue Welt. Eekhoud hat ihn gelehrt Shakespeare und Goethe kennt, Englisch und Deutsche. Sie besuchten Ausstellungen und Aufführungen. Eekhoud stellte ihn als Sekretär ein und führte ihn als Journalist ein L'Indépendance belge. Die große Intimität zwischen Sander Pierron und seinem Mentor wird aus den 250 ausgetauschten Briefen und dem Tagebuch des Romanautors deutlich. Mon bien aime petit Sander. Das Buch zeigt eine diskrete Beziehung zwischen den beiden Männern, die von ihren jeweiligen Frauen zugelassen wird.

Pierron wurde auch Sekretär der Künstlergruppe Arbeit. Er suchte die Gesellschaft vieler Schriftsteller, die sich mit Kunstkritik beschäftigten, wie z verhaeren, Le Roy, Zitronensaft und Entformer. Er selbst hat sich auf diesem Gebiet einen guten Ruf erworben.

1903 ließ er sich in der Elsense Waterleidingsstraat 157 in einem Haus nieder, das er von seinem Freund bauen ließ Victor Horta. Diese Haus Sander Pierron ist seit 1998 geschützt. Während des Baus schrieb er eine Arbeit über Hortas frühere Verwirklichung, Magasins Waucquez.[1]

Pierron war ein Liebhaber davon Zonienwald und schrieb eine poetische Geschichte davon. Eine Folgeausgabe enthielt eigene Illustrationen und war mit drei Bänden noch umfangreicher.

Veröffentlichungen

  • Siebzehn Bände über Maler und Bildhauer
  • Geschichte des Forêt de Soignes, Brüssel, 1905
  • Histoire illustrée de la Forêt de Soignes, s.d. [ca. 1930]
    • Tom I: La Geographie, L'Histoire, La Juridiction
    • Tom II: La Flore, La Faune, Les Maisons seigneuriales
    • Tom III: Les Etablissements Zondag, Les Chantres

Literatur

  • Mirande Lucien (Hrsg.), Mon bien aime petit Sander, Gaykitschcamp, 2001, 360 S.

Fußnoten

  1. Wo ist es jetzt Belgisches Comiczentrum Häuser.