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Lareb

Lareb .Nebenwirkungszentrum (Akronym für LaNational rAnmeldung eBewertung bOperations) ist ein niederländisches Wissenszentrum, dessen Aufgabe es ist, die Risiken des Einsatzes von Arzneimitteln und Impfstoffen in der täglichen Praxis zu identifizieren und Wissen darüber zu verbreiten. Das Lareb-Nebenwirkungszentrum befindet sich in 's-Hertogenbosch. Zur Erfüllung dieser gesetzlichen Aufgabe erhält sie einen Zuschuss vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport. Lareb ist seit 2013 Direktor Agnes Kant.

Geschichte

Das Zentrum wurde in den 1980er Jahren auf Initiative eines Apothekers gegründet Fred der König die zusammen mit Apothekern und Ärzten aus der Region, Tilburg Einrichtung des regionalen Bewertungssystems für unerwünschte Wirkungen.[1] 1991 wurde eine Stiftung gegründet und Zentren in anderen Regionen folgten. Seit 1996 ist das Pharmakovigilanz-Nebenwirkungszentrum Lareb ein juristische Person mit rechtlicher Aufgabe.[2] Ab Januar 2001 hat das Sicherheitsüberwachungsteam von Zentrum für die Kontrolle von Infektionskrankheiten von dem RIVM in Lareb untergebracht.[3] Bis 2009 hatte Lareb Regionalbüros an fünf Lehrkrankenhäusern.[4] Ab dem 1. Januar 2011 ist die Teratologie-Informationsdienst (TIS-Teratologieinformationen) und das Nebenwirkungsregister von Impfungen des Nationales Impfprogramm von RIVM nach Lareb übertragen.[5][6]

Aktivitäten

Lareb sammelt und analysiert Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfstoffen. Der Teratologie-Informationsdienst von Lareb ist auch das Wissenszentrum auf dem Gebiet der möglichen Auswirkungen von Drogenkonsum und anderen Expositionen auf Schwangerschaft, das ungeborene Kind und die Stillzeit (Stillen). Die Nebenwirkungen von Arzneimitteln werden seit den 1960er Jahren landesweit registriert. Diese Registrierung wurde durch die Folgen der Anwendung des Arzneimittels veranlasst Softenon (Thalidomid), die zur Geburt von mehr als zehntausend Kindern mit Geburtsfehlern führte. Jeder kann Lareb eine (vermutete) Nebenwirkung per a . melden Berichtsformular, auf Papier oder auf der Website. 2015 erhielt Lareb etwa 24.000 Meldungen. Alle diese Berichte sind im nationalen Wissensdatenbank – diese ist für jedermann zugänglich (über die Website). Bei Lareb arbeiten Ärzte und Apotheker, die alle Meldungen auswerten und analysieren. Die Ergebnisse dieser Analysen werden sofort auf die Arzneimittelbewertungsausschuss informiert, dass gegebenenfalls Maßnahmen ergriffen werden können.

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