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Lars Gustaf Ahlin (sundsvall, 2. April1915 – Stockholm, 10. März1997) war ein Schwedisch Schriftsteller, bekannt für seine Arbeiterromane.
Leben und Arbeiten
Ahlin war der Sohn eines Handelsreisenden und der jüngste in einer Familie mit sieben Kindern. Die Ehe seiner Eltern war unglücklich und 1920 verließ seine Mutter die Familie für einen jüngeren Mann. Sein Vater heiratete daraufhin eine alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen. Im Alter von 13 Jahren begann er zu arbeiten, um die Familie zu ernähren. Er wurde Mitglied der kommunistisch Jugendbewegung, hatte verschiedene Jobs und war auch lange arbeitslos. Er fühlte sich oft nutzlos, kritisierte auch den Kommunismus und berief sich schließlich auf Lutheraner Aussage: „Jeder Mensch ist heilig, auch der schlimmste Sünder“. Darauf baute er dann seine sogenannte „Nullpunkt-Philosophie“ auf: Jeder fängt bei einem Nullpunkt an, es gibt keine Hierarchie.
Ahlin debütierte 1943 als Schriftsteller. Er schrieb Geschichten und Romane, manchmal epischen Ausmaßes. Als Thema wählte er meist das Leben des schwedischen Arbeiters, das er zum Symbol der allgemeinen menschlichen Beziehungen machte. Einflüsse von Freud, Thomas Mann und Ernest Hemingway sind erkennbar. Er hat sich dagegen gewendet Naturalismus und wollte vor allem Bücher schreiben, die Menschen beeinflussen können. Seine großen Romane aus den fünfziger Jahren zeigen Ahlins episches Talent als Verkünder seiner Lebensphilosophie in meist schlüssiger, manchmal etwas lyrisch-mystischer Manier.
1990 gewann Ahlin den August-Preis und 1995 die 1995 Nordiska Pris des Schwedische Akademie, auch kleiner Nobelpreis genannt. Er starb 1997 im Alter von 81 Jahren.
Literaturverzeichnis
- Tåbb med Manifest 1943, , roman
- Inga ögon väntar mig 1944, Novelle
- Min död är min 1945, Roman
- Sturmkreis Ahlin 1945
- Zu 1946, Roman
- Jungfrun i det gröna 1947, Roman
- Fångnas glädje Novelle von 1947
- eigene Spucke 1948, Roman
- Leckpause 1948,
- Eld av eld 1949
- Huset Filiale Haringen 1949, Novelle
- Ung Man med Manifest 1951
- vonma mord 1952, Roman
- Zimtbissen 1953, Roman
- Stora Glömskan 1954, Roman
- kvinna, kvinna 1955, Roman
- Natt i marknadstalte (1957), Roman
- gilla g .ng 1958, Roman
- Nattens ögonsten 1958 (mit Illustrationen von Håkan-Anleihen)
- Bark och lov 1961, Roman
- Hannibal Segren 1982, Roman (mit Gunnel Ahlin)
- Tal på Övralid 1983, 1983
- Sjätte Munnen 1985, Roman
- Vaktpojkens eld 1986 Novelle
- Din livsfrukt 1987, Roman
- 4 pjäser 1990
- Die Sotarna! Die Sotarna! 1990, Roman
- Det florentinska vildsvinet 1991
- Estetiska Essayer 1994, Aufsätze
- Sjung för de domda! 1995, Aufsätze
- Brevier 1996, Aufsatz
- Landsatt pro Wasserfall 2002
- Som guld ich glöd 2007
Literatur und Quelle
- A. Bachrach et al.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
Externe Links
- (und) Kurzbiographie von Ahlin
- (sv) Website über Ahlin
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