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Le Moustier
Le Moustier
Le Moustier (Frankreich)
Le Moustier
Ort
LandFrankreich
OrtDordogne
Koordinaten44° 60′ N, 1° 4′ O
Nächster StandortPeyzac-le-Moustier
Information
ZeitspanneMittelpaläolithikum
Portal  Portalsymbol  Archäologie

Le Moustier ist ein archäologische Fundstätte, bestehend aus zwei Steinunterstände im Peyzac-le-Moustier, Dordogne, Frankreich. Die Stadt ist bekannt für ihre 1909 von den Schweizern ArchäologeOtto Hauser einer der ersten ganz komplett versteinertSkelette von a Neandertaler entdeckt, die von den Deutschen wissenschaftlich beschrieben werden PaläoanthropologeHermann Klaatsch. Es handelte sich um einen jungen Mann, der bekannt wurde als Der Youngster von Le Moustier.

Das MoustérienDie Werkzeugkultur ist nach dem Dorf Le Moustier benannt. Seit 1863 werden hier Ausgrabungen von den britisch Archäologe Henry Christy und der Franzose Edouard Lartet.

Die Entdeckung des Skeletts im Jahr 1909 und die des Skeletts, das an anderer Stelle in der Dordogne etwa zur gleichen Zeit (1908) ausgegraben wurde Alter Mann von La Chapelle-aux-Saints, sowohl das Ergebnis gezielter archäologisch Ausgrabungen (erste Funde fossiler Reste davon prähistorisch wurden zufällig gemacht) zeigte, dass die Neandertaler ihre Toten begruben und somit ein spirituelles Leben führten.

Das Alter dieses Skeletts von Le Moustier wird auf weniger als 45.000 Jahre geschätzt. Charakteristisch für diesen Fund waren mehrere Merkmale des Schädels, nämlich ein großer Nasenhöhle und ein etwas weniger entwickelter Augenbrauenbogen und Torus occipitalis, wie in a . zu erwarten ist jugendlich Neandertaler. Da später an Ort und Stelle weitere menschliche Überreste gefunden wurden, ist das Skelett heute bekannt als Le Moustier 1.

Der Fund wurde zunächst "Homo moustériensis Hauseri" genannt. Zusammen mit einem Skelett von a Cro Magnon-Mann der Fund wurde von Hauser an ein Museum in . verkauft Berlin.

Das Gebäude, in dem das Skelett ausgestellt war, wurde Ende des Jahres abgerissen Zweiter Weltkrieg bombardiert. Große Teile des Skeletts gingen verloren. Erst in den 1970er Jahren wurden die erhaltenen Skelettteile untersucht; es gab 13 weitere Fragmente. In den letzten Kriegsjahren wurde der Schädel getrennt aufbewahrt. Nach dem Krieg brachte es rote Armee der Schädel mit anderen Sammlungen in die Sowjetunion. 1958 kehrte dieses Material in die Berliner Sammlungen zurück. Der beschädigte Schädel wurde jedoch erst 1965 von einem Museumsmitarbeiter anhand alter Abbildungen identifiziert. Es wurde 1996 rekonstruiert.

Verweise