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Der Standard | ||||
Der Standard, allererste Ausgabe, 4. Dezember 1918. | ||||
| Format | Boulevardzeitung | |||
| Erste Ausgabe | 4. Dezember 1918 | |||
| Eigentümer | Medienhaus | |||
| Auflage | 100.769 (2014) | |||
| Chefredakteur | Karel Verhoeven | |||
| Nationen) | ||||
| Region(en) | ||||
| Sprachen | Niederländisch | |||
| Offizielle Website | ||||
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Der Standard spricht Niederländisch BelgierZeitung, ausgestellt seit 1918 und im Besitz von Medienhaus. Im 20. Jahrhundert hatte die Zeitung eine katholische Handschrift und spielte eine wichtige Rolle in der Flämische Bewegung.
Geschichte
1911 gründete die minimalistischFrans Van Cauwelaert mit der wöchentlichen Unsere Leute sind wach eingebettet in die flämisch-katholische Studentenbewegung und unter anderem mit der Jugend Marnix Gijsen als einer der Herausgeber. Dieses Wochenmagazin galt als Vorläufer von Der Standard gesehen. Die Anforderungen an niederländischsprachige Bildung und Verwaltung mussten mit einer eigenen flämischen Zeitung verstärkt werden. Am Samstag 2. Mai1914 gründete den gleichen Frans Van Cauwelaert zusammen mit Alfons Van de Perre und Arnold Hendrix und mit 151 Gesellschaftern im Hotel Wagner in Antwerpen es ZeitungDer Standard und der Verlag De Standaard N.V. aber aufgrund des Kriegsausbruchs musste die Erstausgabe noch einige Jahre warten.
Am Mittwoch, 4. Dezember 1918, erschien die Zeitung Der Standard erstmals in einer Auflage von 4000 Exemplaren,[1] mit dem Slogan rechts vom Kopf Flamen sprechen deine Sprache.[2] Van Cauwelaert schrieb: „Ein paar Worte nur als Einführung, denn von uns wird erwartet, dass wir arbeiten“ und „Wir selbst werden nichts unversucht lassen, um De Standaard in kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Organe der belgischen Presse zu erheben.“ .[3] Von Anfang an hatte die Zeitung als Untertitel Die Tageszeitung für politische, soziale und wirtschaftliche Interessen. Die ersten Ausgaben, in Broadsheet-Format, misst 45 mal 60 Zentimeter. Die Zeitung hatte 2 Seiten (ein Blatt) und kostete 10 Cent. Das Großformat wurde bis 2004 beibehalten (mit kleiner Anpassung auf 41 mal 58 Zentimeter). Damit war Der Standard lange Zeit buchstäblich eine der größten Zeitungen der Welt.[4]
1919 installierten sich die Redakteure an der BrüsselAvenue Jacqmain. Die Druckerei wurde 1920 in der Hausnummer 127 gegründet. Van Cauwelaert überwachte zunächst die redaktionelle Leitung und Van de Perre leitete die Geschäfte. Der Standard war mal flämisch und katholisch ausgerichtet und daher platziert von 27. September1919 war daher in Kreuzform (wie später die Eisenturm) Das Akronym AVV-VVK (Alles für Flandern, Flandern für Christus) in der Schlagzeile der Zeitung statt des Slogans "Flemings speak your language".[5]
1922 wurde Van Cauwelaert Bürgermeister von Antwerpen und wurde Redaktionssekretär Marcel Cordemans das erste formelle Chefredakteur. Mit einem kleinen Redaktionsteam, darunter die katholische Jan Boon und die flämisch gesinnten Filip De Pillecyn, erworben Der Standard etablierte sich schnell in der Presselandschaft und die Auflage stieg auf 12.000 Exemplare. Von 1921 bis 1940 eine Antwerpener Ausgabe von Der Standard veröffentlicht unter dem eigenen Titel Die Morgenpost.
Erworben in den späten 1920er Jahren Gustavus Saft Kontrolle der Zeitung. Chefredakteur Cordemans musste zurücktreten und wurde von dem eher flämisch gesinnten Jan Boon abgelöst, bis dieser an die NIR links. Sap war in den 1930er Jahren mehrmals Minister und ließ sich von der Zeitung äußern. Sein Plädoyer für eine flämische Konzentration scheiterte bei der Katholischen Partei, die der Konkurrent war Der Courant Gegründet.
Als der Krieg 1940 ausbrach, war Sap gerade gestorben. Der Verlag De Standaard N.V. stellte die Druckmaschinen am 16. Mai 1940 ein, startete aber einige Monate später unter einem neuen Namen: Die allgemeinen Nachrichten In Alfons Martens wurde der Chefredakteur von den Deutschen akzeptiert. Es wurde ein Magazin der Neue Bestellung mit einem Nazi-Chefredakteur in den letzten Kriegsmonaten. Nach dem Krieg wurden mehrere Mitarbeiter für schuldig befunden Zusammenarbeit. Regisseur Fernand Van Den Eynde starb in der Haft, aber die anderen wurden verurteilt (schwere Strafen für die Regisseure Frans Van Waeg und Piet Van Nieuwenhuyzen und leichtere Strafen für die Herausgeber Alfons Martens, Huib Aerts und Jan Caberghs). Inzwischen Minister Fernand Demany N.V. De Standaard unter Beschlagnahme veröffentlicht, was einem Veröffentlichungsverbot gleichkam. Titel, Räumlichkeiten und Druckmaschinen wurden bis zum 1. Januar 1947 an einen neuen Personenkreis vermietet, der die Zeitung am 5. Oktober 1944 ohne das Monogramm „AVV-VVK“ wieder erscheinen ließ. Da sich der Verdacht nicht sofort verflüchtigte, zielten sie auf The Guide N.V. auf, die im November 1944 die Zeitung Der neue Standard ausgeben wollte. Auch andere Titel der alten Standaard-Gruppe wurden von dieser neuen Gesellschaft fortgeführt.
Nach der Aufhebung der Sequestrierung im Oktober 1946 folgte ein erbitterter Kampf mit De Standaard N.V., wo eine neue Aktionärsgruppe um den Verlag Albert De Smaele (nicht zu verwechseln mit Minister Albert De Smaele), der Schwiegersohn von Gustaaf Sap, trat in den Vordergrund. Da war auch der Verein Der Schalter, eine Gruppe, die die redaktionelle Linie von . unterstützt Der neue Standard angegriffen, insbesondere auf Repression. Die Abdeckung der Ausführung von August Borms war ein Wendepunkt. Schließlich regelte ein Urteil vom 31. März 1947 den Fall: Der neue Standard wurde ab 12. April 1947 Der neue Leitfaden und der ursprüngliche Verlag hat den Titel vom 1. Mai bis 1. Der Standard, mit dem bekannten Monogramm. Albert De Smaele wurde Administrator und Chefredakteur.
1966 erreichte die Zeitung eine Auflage von 290.000 Exemplaren. Davon ermutigt beschloss De Smaele einen großen Investitionsplan, der in den Krisenjahren zu Ende ging. Am 8. Juni 1976 ging die Standaard-Gruppe in Konkurs. Nach einer Firmenbesetzung warf die Antwerpener Reederei André Leysen sich selbst als Retter. Seine Firma Ibel wurde Hauptaktionär der Flämischer Verlag, die fortan Der Standard verbraucht. 1980 verlegte das VUM die Redaktion und Druckerei an den Stadtrand der Hauptstadt (Gossetlaan in Groot-Bijgaarden).
1997 eine Online-Version von Der Standard.
Am 30. September 1999 verschwand der Untertitel verdween Tageszeitung für politische, soziale und wirtschaftliche Interessen sowie das Wortkreuz AVV-VVK. Letzteres sorgte für Kontroversen zwischen Befürwortern und Gegnern[6][7] weil das die Krawatte mit dem schneidet Flämische Bewegung und der christliche Demokratie. Dem Chefredakteur wurde vorgeworfen, Antiklerikalismus denn mit diesem öffnen Säkularisierung eine Redaktionslinie installiert, die das Christentum höchstens als eine von vielen betrachtet Lebensphilosophien. Aus der dadurch entstandenen Lücke heraus starteten unter anderem Journalisten Bert Claerhout mit tertio ein katholisches Wochenmagazin.
Der erste erschien im Jahr 2000 Weihnachtsaufsatz durch Manu Claeys über die Vlaams Blok in jedem von uns. Seitdem wird jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr ein Thema von einer maßgeblichen Stimme vertieft.
Ende Januar 2005, Der Standard-Espresso gestartet am Tabloid-Format und in volle Farbe für die Internet-Generation. Die Zeitung war dünner als die normale Ausgabe von Der Standard und war mit einem halben Euro preislich attraktiv. Aufgrund enttäuschender Verkaufsergebnisse wurde die Veröffentlichung Ende Juli 2005 eingestellt.
Erschienen am 23. April 2007 Der Standard auf Tabloid-Format miteinander Format, eine neue Schriftart und mehr Farbfotos. Seitdem gibt es täglich mehr regionale Nachrichten. Außerdem erscheinen wöchentliche Beilagen: am Freitag die Literaturbeilage „Standaard der Letteren“ und am Samstag Extras wie Leben & Reisen, dS Weekly Magazin und dS-Magazin.
Die Zeitung kann auch im Internet eingesehen werden und hat in der Rubrik Meinungen ein Online-Postfach, in dem Leser ihre Meinung äußern können. Abonnenten können über das Online-Archiv digitalisierte Zeitungen ab 2008 einsehen, ältere Bände wurden von der by Königliche Bibliothek von Belgien und bis zu 100 Jahre altes Material online durchsuchbar über Belgica-Presse (anno 2018 war der Jahrgang 1918 verfügbar).
Seit 2016 bietet die Zeitung auch Podcasts von aufgezeichneten Artikeln.
Ende Juni 2010, Gesamtredakteur Peter Vandermeersch sein Wechsel zur niederländischen Tageszeitung NRC Handelsblad bekannt.
Corelio, seit 2006 der neue Name der Flämischer Verlag, Partnerschaft mit . im Jahr 2013 Konzentrieren (Herausgeber von Die Bedeutung Limburgs und Gazet van Antwerpen) zur Gruppe Medienhaus, Das Der Standard heute verbringen.
Seit April 2012 bringt Der Standard eine Abendausgabe namens dS Abend. Es handelt sich um eine elektronische Abendzeitung, die nur auf einem Tablet-PC, auf der Website und auf dem Smartphone eingesehen werden kann.
Ende 2020 zieht die Redaktion von will um Der Standard zurück ins Zentrum von Brüssel (oberste Etage des Shell-Gebäudes in der Ravensteinstraat).[8] Die zentralen Dienste des Mediahuis werden von Groot-Bijgaarden nach Antwerpen verlegt.
Forschung
2018 unterstützt Der Standard das Citizen-Science-Projekt NeugierigeNasen, das die Luftqualität in Flandern kartiert. Dem folgte 2021 mit NeugierigeNasen im Garten, das Hitze- und Trockenheitsforschung betreibt.
Preise
- 2012: Sechstes Laster für die Wissenschaftsredaktion der of skeptisch Bewegung SKEPP für die Objektiver Umgang mit dem Paranormalen und der Pseudowissenschaft.[9]
- 2019: Creative Belgium Award (Gold Brand Experience & Activation) für den Werbespot Schreibe deine Fehler um der Mörserbrigade.[10]
Auflage und Verkauf
Auflage
| Name | 1918 | 1922 | 1932 | 1939 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausgabe - Druck | ca. 4.000 | ca. 12.000 | ca. 25.000 | ca. 35.000 | 98.169 | 98.235 | 95.867 | 93.500 | 94.890 | 97.540 | 98.685 | 98.848 |
Auflage und Verkauf: Print und Digital
| Name | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausgabe - Druck | 104.758 | 107.803 | 104.746 | 106.027 | 108.828 | 107.354 | 104.134 | 101.375 | 98.008 |
| Verkauf - Drucken | 90.327 | 90.977 | 89.063 | 91.107 | 92.825 | 92.499 | 91.788 | 89.338 | 86.350 |
| Vertrieb - Digital | 3.622 | 3.096 | 2.742 | 2.604 | 4.146 | 6.710 | 7.120 | 11.448 | 14.185 |
| Umsatz - Gesamt | 93.949 | 94.073 | 91.805 | 93.711 | 96.971 | 99.209 | 98.908 | 100.786 | 100.535 |
Mitarbeiter
Chefredakteur
- Marcel Cordemans (1922–1929)
- Jan Boon (1929–1939)
- Karel Peeters (1939-1940)
- Albert De Smaele (1947–1960)
- Luc Vandeweghe (E. Troch) und Manu Ruys (1960–1975)
- Luc Van Gastel und Manu Ruys (1975–1976)
- Lode Boston und Manu Ruys (1976–1989)
Chefredakteur der Zeitungen (1989-2010)
- Lode Boston (1989–1991)
- Lou De Clerk (1991–1995)
- Peter Vandermeersch (2006–2010)
Chefredakteur De Standaard (nach 1989)
- Mark Deweerdt (1989–1993)
- Dirk Achten (1994–1999)
- Peter Vandermeersch (1999–2006)
- Bart Stürtewagen (2006–2010)
- Bart Stürtewagen und Karel Verhoeven (2010-2013)
- Karel Verhoeven (2013–heute)
Journalisten
Übersicht der bekanntesten Journalisten in Vergangenheit und Gegenwart:
Damals
Jetzt
Kolumnisten
Unter anderen:
Comiczeichner und Karikaturisten
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
Verweise
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