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Lea Ackermann | ||
| Allgemeine Information | ||
| Geboren | Völkingen (Saarland), 2. Februar 1937 | |
| Staatsangehörigkeit | Deutsche | |
| Bekannt aus | Aktivistin für Frauenrechte; Schriftsteller | |
| Andere | ||
| Religion | Katholizismus | |
Lea Ackermann (Völklingen, Saarland, 2. Februar 1937) ist ein Deutsche Ordensschwester von der Schwestern Missionare Unserer Lieben Frau von Afrika. Lea Ackermann ist in Deutschland vor allem als Kämpferin gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen bekannt und Gründerin der internationalen Hilfsorganisation SOLWODY.
Biografie
Lea Ackermann wurde in Völklingen geboren, ist aber aufgewachsen Klarenthal auf. Nach der Bankausbildung in Saarbrücken 1960 trat sie dem Orden bei Schwestern Missionare Unserer Lieben Frau von Afrika (die weißen Schwestern). Anschließend studierte sie Sprachen, Theologie, Pädagogik und Psychologie und promovierte 1977 an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München. Ackermann wohnt im Pfarrhaus von Hirzenach zum Rhein.
Während der Arbeit in Ruanda und Kenia Ackermann erlebte, wie Frauen Opfer von sexueller Ausbeutung und Menschenhandel wurden. 1985 gründete Ackermann in mombasa das Projekt SOLWODY (Solidarität mit Frauen in Not; Solidarität mit Frauen in Not). Diese Organisation hilft Frauen, die zuvor Opfer von Ausbeutung wurden, durch Beratung, konkrete Hilfe und Schulungen wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Ihre Arbeit verlagerte sich später auch nach Europa und in Deutschland gibt es mittlerweile mehrere SOLWODI-Unterstützungszentren für Frauen, die mit dem Versprechen auf Arbeit oder Heirat nach Deutschland gelockt wurden und Opfer von Zwangsprostitution wurden.
Lea Ackermann wurde für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet. Die Schwester schrieb mehrere Bücher in deutscher Sprache.[1]
Auszeichnungen
- Johanna Löwenherz-Preis der Prize Kreis Neuwied (1993)
- Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse (1996)
- Europäischer Frauenpreis (1998)
- Großes Stadtsiegel von Boppard (2001)
- Bul de Mérite des Deutschen Polizeibundes (BDK) (2002)
- Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz (2005)
- Nominierung der Initiative 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis für den Nobelpreis (2005)
- Der Ketteler-Preis der ZASS-Stiftung der Katholischen Arbeiter-Union für ihr soziales Engagement (2006)
- Ergänzung einer Liste der 50 wichtigsten Frauen aus dem Saarland (2007)
- Romano-Guardini-Preis (2008)
- Ehrendoktorwürde der Universität Luzern (2008)
- Anton Martini-Gedenkpreis (2009)
- Bayerischer Verdienstorden (2010)
- Rheinland-Pfalz-Kinderschutzpreis (2010)
- Großes Verdienstkreuz (2012)
- Augsburger Friedensverbreitung (2014)
- Ehrendoktorwürde der Universität Erfurt (2015)
Externe Links
- (das) (und) (fr) (es) Solwodic-Website
- (das) Lebenslauf Schwester Lea Ackermann
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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