WikiDer > SOLWODI

SOLWODI
SOLWODY
SOLWODY
Geschichte
Etabliert1985
Struktur
VorsitzendeLea Ackermann
PlatzMombasa
Anzahl der Mitgliederca. 14.000
Medien
Webseitehttp://www.solwodi.de/

SOLWODY (Akronym von Solidarität mit Frauen in Not, Solidarität mit Frauen in Not) ist eine internationale Hilfsorganisation, die sich für Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution und häuslicher Gewalt einsetzt.

Geschichte

Sr. Lea Ackermann, Gründerin von SOLWODI

Die Organisation wurde 1985 von der Deutschen Lea Ackermann, ein Mitglied der Weiße Schwestern der in der Kenianisch Hafenstadt Mombasa würde als Religionslehrer arbeiten. In dem Pädagogik Die promovierte Schwester war jedoch betroffen vom Leiden der Mädchen und Frauen, die aufgrund ihrer Armut in der Prostitution gelandet waren.

Aus Kenia schrieb die Schwester 100 Briefe an Verwandte und Bekannte und bat um einen monatlichen Beitrag von 10 DM früh. Der Erlös ihrer Briefkampagne war überwältigend und mit Hilfe der Diözese Mombasa konnte in einem baufälligen Lagerhaus ein Zentrum eingerichtet werden, in dem Frauen eine Ausbildung zum Ausstieg aus der Prostitution angeboten wurden. Den kenianischen Behörden waren die Aktivitäten jedoch ein Dorn im Auge und 1988 musste Lea Ackermann Kenia eilig verlassen. Lea Ackermann setzte den Ausbau der Organisation vom Gemeindehaus in der Rhein gelegen Hirzenach (Rheinland-Pfalz).[1]

Die aktuelle Organisation in Kenia

Heute ist SOLWODI ein unabhängiges NGO mit Hauptsitz in Mombasa und mehreren Stützpunkten an der kenianischen Küste. Außerdem gibt es seit 2002 eine Organisation für Mädchen in Not namens SOLGIDI (Solidarität mit Mädchen in Not, Solidarität mit Mädchen in Not) für Töchter von Prostituierten. Das Risiko für diese Mädchen ist hoch, dass auch sie in der Prostitution landen. Individuelle Betreuung und Kostenübernahme ermöglichen diesen Mädchen den Schulbesuch. Auch sehr arme Familien werden mit Nahrung und Medikamenten versorgt. SOLWODI hat seit seiner Gründung rund 34.000 Frauen und Mädchen bei der Flucht vor der Prostitution oder der Verhinderung der Teilnahme an der Prostitution unterstützt.[1] Nach Angaben von Schwester Lea werden jedes Jahr rund 400 Kinder im Rahmen des SOLGIDI-Programms unterstützt. 2009 startete die Organisation ein Projekt zur Einrichtung einer Unterkunft für Straßenkinder.

Andere Länder

Die Organisation ist auch in Deutschland aktiv und hat Beratungsunternehmen in verschiedenen Bundesländern aufgebaut. Im Fokus steht dabei auch die Hilfe für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution, aber auch für Opfer von häuslicher Gewalt und Zwangsheiraten. SOLWODI hat Dutzende von Mitarbeitern, darunter mehrere weiße Schwestern und etwa 14.000 Spender. Die Mitarbeiter leisten Beratung und psychosoziale Hilfe, helfen bei der sicheren Aufnahme in einem der SOLWODI-Unterkünfte, vermitteln bei juristischer und medizinischer Hilfe und unterstützen die Rückkehr ins Herkunftsland. SOLWODI hat Zugriff auf umfangreiche Netzwerke in verschiedenen Ländern.

Im Jahr 2010 eröffnete die Organisation ein Beratungsunternehmen in Rumänien; 2012 wurde SOLWODI in Österreich etabliert.[2]

Externer Link