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Leidsemeer
Karte zur Entwicklung des Haarlemmermeers nach Melchior Bolstra
Lage des Spieringmeer, (alt) Haarlemmermeer und Leidsemeer, auf einer Karte von A.J. Enschede (1870), nach der Karte von Symen Fransz. van der Merwen von 1578.

Es Leidsemeer (Leydschesee) war ein Torfsee, liegt nordöstlich von Führen, das durch die Erosion der Moorbänke an Größe wuchs und schließlich in dessen Nordosten verschmolz Haarlemmermeer, zu dem es seit ca. 1477 gehörte.

Geschichte

Von drei Seen zu einem See

In dem Mittelalter, um die 13. Jahrhundert, kannte das Gebiet zwischen den Städten Amsterdam, Haarlem und Führen mindestens drei Torfseen, nämlich: die Spieringmeer im Norden, die (alte) Haarlemmermeer im Zentrum und das Leidsemeer im Süden. Für Teile dieser Seen gab es auch lokale Namen wie Hellemeer und Oude Meer, diese waren jedoch Teile der oben genannten Seen. Durch Färberei (insbesondere von Haarlemmers) zugunsten der Kraftstoffversorgung der wachsenden Städte und ihrer Aktivität und aufgrund von Wellenbildung aufgrund von schlechten oder fehlenden Damm verschwand im Laufe der Jahre hauptsächlich im Norden und Osten Ufer zunehmend Moor.

Über 1477 entstanden bei Die Vennip und Beinsdorp eine offene Verbindung zwischen dem Oude Haarlemmermeer und dem Leidsemeer, wahrscheinlich infolge der Sturmflut vom 27. September 1477, zu der auch die Spaarndammerdijk durchbrach. In den folgenden Jahrzehnten verschwanden immer mehr Reste der Landenge zwischen den beiden Seen.

Da war jetzt ein See von Polen (auf halber Strecke) bis um Die Kaag. Die alten Namen der einzelnen Seen wurden noch lange für die verschiedenen Teile des Sees verwendet, aber im 16. Jahrhundert kam zusätzlich der Name „Grote Haarlemmermeer“ in Mode. Das war das Größte Mehr von Holland, mit einer Fläche von fast 17 Tausend Hektar. Aufgrund der wilden und landraubenden Natur des Sees erhielt er die Spitzname das "Wasserwolf".[1] Im Jahr 1852 wurde die Haarlemmermeer getrocknet.