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Leitha
Leitha * Lajta
Länge180 km
Höhe (Quelle)308 m
fließen8,14 m³/s
Quellehadersworth, Niederösterreich
Munddas Mosoni Duna Biene Mosonmagyaróvár
Fließt durchÖsterreich - Ungarn
Die Leitha at Hadersworth
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Das leitha (Ungarisch: lajta) ist ein 180 km langer Fluss im Grenzgebiet zwischen Österreich und Ungarn. Es entsteht bei Hadersworth im Niederösterreich, an der Stelle, wo die Schwarza und der Pips Treffen. Die Mündung befindet sich in der ungarischen Stadt Mosonmagyaróvár, wo die Leitha im Mosoni Duna, eine Filiale der Donau, fließt.

Heute bildet die Leitha stellenweise die Grenze zwischen den österreichischen Bundesländern Niederösterreich und Österreich Burgenland. An anderer Stelle wird diese Grenze durch die Leithagebirge, die nach dem Fluss benannt ist.

Die Leitha fließt zwischen ihrem Ursprung und der Mündung am Dorf vorbei Katzeldorf, es bildet einen Teil der Staatsgrenze zwischen Niederösterreich und Burgenland und von dort nach Nordosten in Richtung Noordoosten Neufeld an der Leitha und Ebenfurth. Ab hier bildet der Fluss darüber hinaus noch einmal die Staatsgrenze Leithaprodersdorf und Deutsch Brodersdorf. Dann fließt sie zu Götzendorf an der Leitha und bildet in Wilfeinsdorf wieder die Grenze zwischen den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland, danach die Leitha die Stadt Bruck an der Leitha Zuflüsse. Von dort fließt er an den Dörfern vorbei Pachfurth, Gerhaus, Rohrau, Hollern, Deutsch Haslau, Potzneusiedl und Gattendorf. Der letzte österreichische Teil des Flusses liegt im Burgenland in der Nähe Zerndorf. In der Nähe des Grenzdorfbahnhofs Nickelsdorf die Leitha überquert die ungarische Grenze. Die Leitha geht dann vorbei Hegyeshalom nach Mosonmagyaróvar.

Die Leitha ist historisch bedeutsam, da sie lange Zeit die Grenze zwischen Österreich und Ungarn war. Aus diesem Grund waren die beiden Hemisphären zum Zeitpunkt der Doppelmonarchie inoffiziell bzw Cisleithanien und Transleithanien erwähnt: Für Transleithanien musste aus Wiener Sicht die Leitha überquert werden.

Die Leitha verliert viel Wasser an eine Vielzahl von Kanälen, die dafür gebaut wurden Spinnereien weiterzumachen, dienen aber heute der Stromerzeugung. Bei Ebbe kann der Fluss auch trocken laufen.

Die Hauptorte auf der Leitha sind neben Mosonmagyaróvár Bruck an der Leitha und oben, Wiener Neustadt, die genau genommen nur wenige Kilometer vom Fluss entfernt liegt. Ebenfalls Rohrau, der Geburtsort von Joseph Haydn, liegt an der Leitha an der Stelle, wo der Fluss nach Südosten in Richtung Ungarn abzweigt.

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