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Liggeren
Seite des Jahres 1558 aus dem Liggeren.

Das hinlegen ist der Name für die Archive der archive Antwerpener Lukasgilde.

Diese für das Studium der Kunstgeschichte äußerst wichtigen Archive wurden von Ph. Rombouts und Th. Von Lerius unter dem Titel: De Liggeren und andere historische Archive der Antwerpener Lukasgilde unter dem Motto: "Wt ionsten versaemt". Das Werk wurde in niederländischer und französischer Sprache von Feliciaen Baggerman, Nachfolgerin von J. De Koninck, bei "Kaesrui" 12 in Antwerpen veröffentlicht. Die Arbeit wurde gedruckt bei J. E. Buschmann zwischen 1872 und 1876.

Band I enthält die Liggeren von 1453 bis 1615 und Auszüge aus den ältesten erhaltenen Aufzeichnungen (1610-1615) zu den Inschriften und Todesschulden. Laut Vorwort zu Band I gingen die Liggeren von 1616 bis 1629 verloren, aber für diesen Zeitraum sind die „Rechnungsrechnungen“ im Werk enthalten. Die ältesten erhaltenen Konten der Zeiträume 1585-1586 und 1588-1589 wurden ebenfalls in das Werk aufgenommen. Für die Jahre 1541, 1548, 1562-1563, 1565-1566 und 1578 lagen nach Angaben der Herausgeber kaum Daten vor.[1]

Der zweite Teil enthält die Liggeren von 1629 bis 1720, dem Jahr, in dem laut Vorwort die Zunft von den Franzosen aufgelöst wurde. Etwas weiter sagen die Autoren, dass das Werk die Daten bis zum 18. September 1736 enthält. Die Zunft wurde 1773 unter der Herrschaft von gegründet Maria Theresia von Österreich aufgelöst.[2]

Die Lukasgilde wurde 1382 gegründet, aber in den Werken von Rombouts und Van Lerius aus der Zeit von 1382 bis 1453 waren keine Informationen enthalten. Mit der Erfassung der Meister- und Schülerregistrierungen in der Liggere wurde zwar erst 1453 begonnen.[3]